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Die schwierigen Zeiten halten an. Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft weiterhin.

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Die Wahlen und was aus ihnen folgen sollte; kein Ausbruch aus dem Interregnum – die Konsequenzen der Richtungswahl; Altenpflege – ein gewerkschaftspolitisches Handlungsfeld; zum Zustand der EU 2021: Frankreich, Polen; im Forum Gewerkschaften u.a.: die Organizing-Rendite; Entgeltungleichheit oder: Der Zauber der Statistik u.v.a.m.

Socialist Register

Wie gestaltet sich das (Über-)Leben mit den neuen Technologien im 21. Jahrhundert? Lässt sich gegen, mit oder jenseits von ihnen eine postkapitalistische Perspektive entwickeln? Socialist Register 2021.

Herzlichen Glückwunch zum 90sten!

VSA: Autor Dieter Klein feiert heute, am 15. Oktober, seinen 90. Geburtstag. Dazu gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin Schaffenskraft. Letzterer Wunsch ist möglicherweise unangebracht, hat er doch gerade das Manuskript seines neuesten Buches Regulation in einer solidarischen Gesellschaft an den Verlag übergeben. Es trägt den Untertitel »Wie eine sozial-ökologische Transformation funktionieren könnte« und macht deutlich, was Michael Brie – ebenfalls VSA: Autor – in seiner Würdigung auf Sozialismus.de als Titel gewählt hat: »Ist das nicht der, der genau weiß, dass es nicht geht, und es trotzdem tut?« Mit diesem Zitat, mit dem Hermann Hesse den chinesischen Moralphilosophen Konfuzius charakterisierte, endet Dieters neues Buch, an dem im Verlag bereits kräftig gearbeitet wird, und das im November erscheint.

Nicht nur Buch(Messe)Monat Oktober

Der diesjährige Oktober stellt uns in mehrfacher Hinsicht vor Herausforderungen: Zum einen muss das Bundestagswahl-Ergebnis verstanden und verkraftet werden, was für linke Publizistik nicht ganz einfach ist (siehe hierzu eine erste Bewertung u.a. von VSA: Team-Mitgliedern in der aktuellen Ausgabe von Sozialismus.de). Dann ist der Oktober unter normalen Umständen ein Buch(Messe)Monat, die Umstände sind aber nicht normal. Wir sind auf der Frankfurter Buchmesse schon seit Jahren nicht mehr mit einem eigenen Stand vertreten, gleichwohl sind wir mit Buchvorstellungen in Frankfurt a.M. dabei (siehe dazu weiter unten). Und gleich Anfang November stellen Autor:innen des Verlags vom 5. bis 7. auf der 26. Linken Literaturmesse in Nürnberg, die wieder stattfinden kann, ihre Bücher vor (dazu mehr dann im Anfang November bzw. auf der Website der Messe).

Schließlich begrüßen wir ab sofort Jan Dreier, der VSA: in seinem dreimonatigen Praktikum unterstützen wird. Und seit dem 11. Oktober ist Juliane Deppe Mitglied des VSA: Teams. Beide stellen sich demnächst ausführlicher vor.

Frühherbstliche Grüße aus Hamburg

Wie weiter nach der Wahl?

Die Bundestagswahl bedeutet eine Umwälzung des Parteiensystems. Die SPD konnte sich mit 25,7% als stärkste Kraft durchsetzen, die CDU/CSU erhielt ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. Die Grünen wurden mit deutlichen Zugewinnen drittstärkste Kraft. Dahinter folgt die FDP, die zum zweiten Mal in Folge ein zweistelliges Ergebnis errang. Der Linken gelang der Einzug in den Bundestag nur über ihre drei gewonnenen Direktmandate. Die AfD büßte Stimmen ein. Zu diesem Ergebnis trugen auch die organisierten Lohnabhängigen bei:

Wie muss aber aus der Sicht der Lohnabhängigen ein erforderliches Modernisierungsjahrzehnt aussehen? Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sieht das so: »Dekarbonisierung und Digitalisierung machen massive Investitionen in die Energie- und Verkehrswende, in Breitbandausbau und in Bildung und Weiterbildung notwendig – die die Privatwirtschaft nicht alleine stemmen kann.« Hinzu kämen der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und notwendige Mehrausgaben etwa für Gesundheit und Pflege. Ähnlich sehen das die Kolleg:innen vor Ort.

»Wir machen Druck« – und Geschichtsbücher

Auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Hannover am 2. Oktober machten sie deutlich, dass nicht abgewartet werden darf, was bei welcher Farbenkombination herauskommt. Stattdessen wird sich die Organisation am bundesweiten Aktionstag am 29. Oktober unter dem Motto »Wir machen Druck: Deutschland muss Industrieland bleiben! Keine Entlassungen in der Transformation; zukunftsfähige Arbeitsplätze und sichere Ausbildung, 500 Milliarden Euro öffentliche Zukunftsinvestitionen, Krisengewinner zur Kasse bitten« mit einer eigenen Veranstaltung in Hannover beteiligen. Hauptredner dort wird das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall und VSA: Autor Hans-Jürgen Urban sein.

Allen Teilnehmer:innen der Delegiertenversammlung in Hannover erhielten übrigens ein Exemplar des soeben erschienen Bands »Streiten und gestalten. Die IG Metall Hannover von 1945 bis 2010«, der von dem Mitglied des Redaktionsteams Hartmut Meine vorgestellt wurde. Denn für die Bewältigung der Zukunftsanforderungen – so der Erste Bevollmächtigte Dirk Schulze – kann und muss aus der Vergangenheit gelernt werden.

Mehr als einen Neustart

braucht die Linkspartei nach ihrem desaströsen Ergebnis, das die Ko-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow als »herben Schlag« bezeichnete. Der Parteivorstand konstatiert in seinem entsprechenden Beschluss vom 3.10: »Wir sind uns bewusst, dass wir diese zuallererst selbst zu verantworten haben.« Insofern ist klar, dass DIE LINKE sich strategisch neu aufstellen muss. Dafür empfehlen wir drei Veröffentlichungen (auch wenn sich die Frage einer Regierungsbeteiligung für die nächsten 4 Jahre erledigt hat):

Harald Wolf diskutiert in seinem soeben erschienenen Buch die Frage, ob sich Sozialist:innen an einer Regierung im bürgerlichen Staat überhaupt beteiligen sollten. Anfänglich mit viel Hoffnung begleitete linke Regierungsprojekte verkehrten allzu oft ihre ursprünglichen Ziele ins Gegenteil. Aber auch eine ausschließlich auf außerstaatliche Bewegung setzende Politik kann nicht für sich beanspruchen, erfolgreicher zu sein.

In dem von Paul Wellsow herausgegebenen Band »Es ist eben nicht egal, wer regiert« wird ein schonungsloser Blick auf die Bilanz und politischen Perspektiven von Rot-Rot-Grün in Thüringen geworfen.

Und da sich die Linke nahezu überall in Europa in der Krise befindet, sei auch der Sammelband »Left Diversity zwischen Tradition und Zukunft« (herausgegeben von Cornelia Hildebrandt, Amieke Bouma und Danai Koltsida) empfohlen.

Die Auseinandersetzung mit den in allen drei Bänden angesprochenen stategischen Herausforderungen könnten dazu beitragen, die Linkspartei zurück auf die Bildfläche zu bugsieren.

Mut zum Wandel

Das Mantra der bereits angelaufenen Koalitions-Sondierungen ist »Veränderung«; während der Wahlausgang viele eher am Gelingen eines grundlegenden Wandels zweifeln lässt, wird die ökologische und digitale Transformation als Gebot der Stunde gehandelt. Diese müsse vor allem schnell voranschreiten, da sind sich nicht mehr nur noch die Grünen einig. »Es muss jetzt schnell gehen« zitiert die »Zeit« Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Dass ein schneller Wandel möglich ist – und, dass man davor keine Angst haben dürfe, vor allem nicht, wenn man auch die soziale Frage stellt, dafür argumentiert Michael Brie in seiner Flugschrift »Transformation heißt Mut, das Ganze wagen«. Der Autor sucht nach Chancen und Fallstricken für eine sozial-ökologische Transformation. Wie schnell eine Wirtschaft umgestellt werden kann, wenn es die Umstände gebieten, hat für ihn der Übergang der US-Wirtschaft vor dem Zweiten Weltkrieg zur Kriegswirtschaft gezeigt. Was können wir von dieser Umstellung lernen, ohne auf Kriege hinzusteuern, sondern auf eine Friedenswirtschaft, die auf globaler Solidarität beruht?

Krise der Lieferketten

Wie fragil die globalen Lieferketten sind, hat sich während der Pandemie und durch die Blockade des Suezkanals besonders deutlich gezeigt. Auch aktuell spricht die FAZ von einem »drohenden Lieferkettenkollaps«, etwa in Sachen Chips für die Autoindustrie, die auf deren Knappheit mit Werksschließungen und Kurzarbeit reagiert. Zugleich sind Lieferketten »Ausbeutungsketten«, deren Machtbeziehungen und tagtägliche, systeminhärente Menschenrechtsverletzungen schon vor Corona als krisenhaft galten. Das legt Christoph Scherrer in seiner Flugschrift »Macht in weltweiten Lieferketten« dar. Der Autor zeigt darin unter anderem am Beispiel kleinbäuerlicher Betriebe, wer am wenigsten von der Arbeitsteilung im Global Sourcing profitiert, wer daran gewinnt – und wie es dazu kommen kann.

Am Rand der Frankfurter Buchmesse

Und da wir schon bei Lieferketten sind: Auch wir sind betroffen, denn die Druckereien haben aktuell Schwierigkeiten, rechtzeitig Papier für die Fertigstellung von Büchern zu organisieren und verlängern die Lieferfristen deutlich.

Deshalb wird die lange vereinbarte Buchvorstellung des neuen Buches von Frank Deppe am Dienstag, den 19. Oktober, im Club Voltaire in Frankfurt a.M. (um 19:00 Uhr, Kleine Hochstraße 5) stattfinden müssen, ohne dass die Besucher:innen das Buch vor Ort erwerben können (es erscheint wenige Tage später). Gleichwohl wird der Autor, der im September seinen 80. Geburtstag feierte, im Gespräch mit dem früheren FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert seine Sichtweise auf den SOZIALISMUS anschaulich erläutern. Denn drei Jahrzehnte nach der welthistorischen Wende 1989 und zehn Jahre nach dem großen Crash von 2008 formieren sich weltweit sehr unterschiedliche neue Protestbewegungen. Mit der krisenhaften Erosion des Neoliberalismus konstatierte der Londoner »Economist« eine Renaissance des Sozialismus in den Zentren des Kapitalismus, und die Neue Zürcher Zeitung empörte sich über die »neue Lust am Sozialismus«.
Veranstalter: Club Voltaire, VSA: Verlag Hamburg, Rosa-Luxemburg-Stiftung. Eintritt frei. Anmeldungen zur Teilnahme in der Kneipe (erforderlich) bitte an buero@club-voltaire.de. Zugangslink für die Teilnahme per Video: https://cvbb.galatis.de/b/clu-ca6-4te-tct

Ebenfalls im Club Voltaire wird zwei Tage später, also am Donnerstag, den 21. Oktober ebenfalls ab 19:00 Uhr, Micha Brumlik sein bereits im Sommer erschienenes (also nicht mehr vom Lieferkettenproblem tangiertes) neues Buch »Postkolonialer Antisemitismus?« vorstellen. Darin mischt er sich erneut in die nicht enden wollende Debatte ein, ob es zulässig ist, Israel und den Zionismus – einschließlich der mehr als 50 Jahre währenden Besatzungsherrschaft im Westjordanland – als »kolonialistisch« zu bezeichnen und die Besatzungsherrschaft zur »Apartheid« und damit für rassistisch zu erklären. Er greift die Anlässe der Diskussionen um die aktuelle Ausbreitung von Antisemitismus auf, stellt die Facetten der Streitpunkte um den »Postkolonialen Antisemitismus« dar und analysiert die historischen Hintergründe.
Veranstalter: Club Voltaire, VSA: Verlag Hamburg. Eintritt frei. Anmeldungen zur Teilnahme in der Kneipe (erforderlich) bitte an buero@club-voltaire.de. Zugangslink für die Teilnahme per Video: https://cvbb.galatis.de/b/clu-r3b-dc0-dtj

Alles Gute zum 80. Geburtstag!

Unser Autor Frank Deppe feierte im September seinen 80. Geburtstag. Dass dennoch von Ruhestand bei ihm keine Rede sein kann, wird daran deutlich, dass er uns das Manuskript seines neuen Buches SOZIALISMUS. Geburt und Aufschwung – Widersprüche und Niedergang – Perspektiven übergeben hat, das aufgrund von Problemen der Druckerei erst Anfang November erscheinen wird. Gleichwohl wird Frank am 19. Oktober wird ab 19:00 Uhr im Gespräch mit dem früheren FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert im Club Voltaire in Frankfurt a.M. sein neues Buch vorstellen, dieser Termin war lange vor den Lieferketten-Unterbrechungen beim Druckpapier verabredet.

Tarifrunde 2021 für die Beschäftigten der Länder

Zu Recht weist ver.di auf eine sich bereits abzeichnende harte Tarif-Auseinandersetzung hin: »Die rund 2,2 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder halten den Laden am Laufen: Sie sichern mit ihrer Arbeit die Infrastruktur, die wir brauchen, um gut und sicher durch die Pandemie zu kommen.« Die Zeichen stehen auf Sturm: »Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben schon jetzt angekündigt, dass sie den Arbeitsvorgang aufrufen wollen bei den Verhandlungen und damit einen Angriff auf das gesamte Eingruppierungssystem starten. In vielen Bereichen würden künftig schlechtere Eingruppierungen drohen. Sieht so der Dank für den Einsatz in der Corona-Krise aus?« Gelernt werden für solche harten Tarifkonflikte kann aus den Erfahrungen erfolgreichen Organizings in den USA, die Jane McAlevey in ihrem neuen Buch (gemeinsam herausgegeben von Stefanie Holtz, Bundesjugendsekretärin der IG Metall, und Florian Wilde, Referent in der Rosa-Luxemburg-Stiftung) darstellt: Macht. Gemeinsame Sache!

Und gelernt werden kann auch aus den Erfahrungen, die die Beschäftigten von Amazon in ihren Kämpfen um gewerkschaftliche Organisation in dem extrem gewerkschaftsfeindlichen Versandriesen gesammelt haben. Sabrina Apicella hat sie in ihrem Buch Das Prinzip Amazon über den Wandel der Verkaufsarbeit und Streiks im transnationalen Versandhandel dargestellt.

Das Trauerspiel von Afghanistan

Das vom Westen zu verantwortende Debakel in Afghanistan, das erneut die Taliban an die Macht brachte und das Land nah an den Rand eines neuen Bürgerkriegs führt, macht deutlich: Von »Stabilität, Wohlstand und einer regelbasierten, multilateralen Ordnung«, die der Westen laut Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer weltweit schaffen will, kann keine Rede sein. Stattdessen drohen neue Fluchtursachen und kriegerische Auseinandersetzungen bis hin zur neuerlichen Bedrohung durch einen Atomkrieg, wie Erhard Crome in seinem neuen Buch Ungeliebte Alternative deutlich macht. Er plädiert deshalb für eine Rückbesinnung auf die friedliche Koexistenz, wie die Welt sie in den 1970er und 1980er Jahren kannte. Der Autor befragt die damaligen Analysen, Konzepte und Strategien neu, um diese Erfahrungen des 20. Jahrhunderts für eine zeitgemäße Friedenspolitik fruchtbar zu machen.

Sage niemand, man hätte es nicht wissen können. Bereits in der Monitor-Ausgabe des Ersten Deutschen Fernsehens vom 8. November 2001 sprach der damalige Moderator Klaus Bednarz (1942-2015) nicht nur über die »US-Militärpropaganda mit falschen Bildern« aus Afghanistan, sondern kam am Schluss der Sendung noch einmal darauf zurück, dass nicht nur die Sowjetunion mit ihrer Intervention dort gescheitert sei, sondern das »mächtige englische Königreich« bereits sehr viel früher. Er ließ zum Abschluss den Schauspieler Otto Sander (1941-2013) das von Theodor Fontane verfasste Gedicht »Das Trauerspiel von Afghanistan« vortragen. Diesen Hinweis verdanken wir unserem Autor Hartmut Meine.

Augustes Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen

Gine Elsner hat bereits in vielen VSA: Büchern (zuletzt erschien Die aufrechte Haltung. Orthopädie im Nationalsozialismus) die Geschichte der Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus kritisch aufgearbeitet. Mit ihrem neuesten Buch geht sie einen anderen Weg: Für Augustes Töchter hat sie 150 Jahre Frauenleid und -kämpfe in mehreren Generationen der eigenen Familie erforscht. Hierzu konnte sie aus reichhaltigen Quellen schöpfen, vor allem von Auguste, der Urgroßmutter im Oderbruch, die zahlreiche Briefe hinterließ, und von den umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen und autobiografischen Zeugnissen ihrer Mutter Ilse Elsner (1910-1996). Auf deren Geschichte liegt ein besonderer Schwerpunkt: Sie kam aus einfachen Verhältnissen und befreite sich kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus einer schwierigen Ehe, bevor sie als SPD-Politikerin im Hamburger Senat und im Bundestag sowie im Europäischen Parlament gegen viele Widerstände selbst soziale Reformen mit in die Wege leiten konnte. Anders als in konventionellen Familienbiografien ordnet die Autorin die individuellen Geschichten in die zeitgeschichtlichen Hintergründe ein. Ein Buch nicht nur für »Augustes Töchter«, sondern für alle Enkelinnen und Urenkelinnen, bis heute.

Weltmarkt und Weltwirtschaft

Die weltwirtschaftliche Entwicklung ist zunehmend von internationaler Ungleichheit – noch verstärkt durch die Folgen der Pandemie – geprägt. Die wirtschaftliche Spaltung der Welt und die durch Menschen verursachte Klimaveränderungen vom Untergang bedrohten Länder setzen neue Herausforderungen auf die Agenda auch der industriellen Metropolen und entwickelten Länder. Um dies zu verstehen und gegen die Verarmung wirksame Maßnahmen in die Wege zu leiten, liefert Stephan Krüger mit seinem neuen Buch eine zusammenfassende Darstellung der kapitalistischen Weltwirtschaft. Er veranschaulicht mit zahlreichen Abbildungen ihre modernen Globalisierungstendenzen, die Herausbildung neuer industriell sich entwickelnden Länder (Schwellenländer) sowie den Einbezug auch der unterentwickelten Staaten, die zwar rund die Hälfte der Erdbevölkerung beheimaten und wichtige Lager- und Produktionsstätten für industrielle und landwirtschaftliche Rohprodukte besitzen, auf der Landkarte des Weltmarkts jedoch nur einen Randbereich ausmachen. Damit liefert er wesentliche Eckpunkte einer Wirtschafts- und Sozialgeschichte der entwickelten kapitalistischen Produktionsweise unter den Blickpunkten von Weltmarkt, Weltwirtschaft und Weltpolitik zusammen. Wie in seiner vorherigen Arbeiten basiert diese auf einer von Marx’ Kritik der Politischen Ökonomie angeleiteten Interpretation des empirisch-statistischen Materials.

Wir haben regelmäßig darüber informiert, warum und in welchem Ausmaß Corona auch unsere Arbeit beeinträchtigt, und um Unterstützung gebeten. Dieser Bitte sind Autor:innen, Freund:innen und viele Leser:innen gefolgt.


Ein großer Dank an alle, die geholfen haben. Wir sind auch weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Deshalb bei der Lieblingsbuchhandlung vor Ort bestellen, die ebenfalls Zuspruch benötigt, oder auf der VSA: Website.

Spenden

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