
Der VSA: Verlag – seit 1972 als unabhängiger Verlag geführt – versteht seine Publikationstätigkeit seitdem als Beitrag zur demokratischen Diskussionskultur der gewerkschaftlichen und politischen Linken – zu Analyse, Aufklärung und Aktion. Immer in Kooperation und Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen und Parteien, aber immer auch in kritischer Distanz: Linken Pluralismus und kontroverse Debatten halten wir mehr denn je für eine wichtige Voraussetzung, damit die fortschrittlichen Kräfte in diesem Land aus der Defensive kommen und zu einem relevanten Faktor des politischen und publizistischen Alltags werden. Der Verlag ist Mitglied im Börsenverein des deutschen Buchhandels, des Freundeskreises der Kurt Wolff Stiftung und arbeitet mit bei der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV).
Der VSA: Verlag versteht sich als ein Verlag der Autorinnen und Autoren. Gemeinsam mit ihnen sowie Herausgeberinnen und Herausgebern entwickeln wir Buchprojekte, in denen sich in die aktuelle Politik eingemischt wird und erschließen neue Themenbereiche, auch um dem zunehmend von rechts betriebenem »Kulturkampf« etwas entgegenzusetzen.
Das realisieren wir in den jeweiligen Halbjahresprogrammen und folgenden Themenbereichen, die zugleich weitere Schwerpunkte der Verlagsarbeit markieren:
- Die Themen Krieg und Frieden sowie Völkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen sind uns wichtig.
- Einige Bücher erschienen und erscheinen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern zu den von ihnen bearbeiteten Themen, unter anderem mit der globalisierungskritischen Bewegung Attac, aber auch mit progressiven Parteien nahestehenden Stiftungen (Heinrich Böll Stiftung, Friedrich Ebert Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung).
- Thematisiert werden weiter Strukturprobleme der entwickelten kapitalistischen Gesellschaft. Dazu zählen Texte, mit denen die »Kritik der politischen Ökonomie« für heutige Verhältnisse weiterentwickelt wird, sowie Studien zu Umbrüchen in der Arbeitswelt. Zudem erscheinen Bücher von Autorinnen und Autoren, die sich bewusst in die Tradition einer kritischen Gesellschaftswissenschaft stellen.
- Ein besonderes Gewicht haben Veröffentlichungen zu Gewerkschaftsthemen, die gemeinsam mit Autorinnen und Autoren u.a. aus ver.di, der IG Metall, der GEW und der NGG entstehen, und die über die jeweiligen »Beschlusslagen« hinausdenken.
- Andere Autor*innen thematisieren die Geschichte der Arbeiterbewegung und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. »Niemand und nichts darf vergessen werden!« liegt uns besonders am Herzen.
- Auch Texte aus internationalen Zusammenhängen machen wir zugänglich, selbst wenn Übersetzungskosten eine hohe Hürde sind. Bereits erschienene Standardwerke u.a. von Louis Althusser, Pierre Bourdieu, Mark Fisher, David Harvey, Agnes Heller und Nicos Poulantzas halten wir zudem lieferbar.
- Schließlich veröffentlichen wir Bücher zu Hamburgs Stadtentwicklung, Stadtteilgeschichte und -kultur. Unter anderem erschienen sind Bände zu »Filmstadt Hamburg«, zu »Karl Marx in Hamburg«, zur Erinnerung an Ulrich Bauche oder zu »Hamburgs ›Baseballschlägerjahre‹«.
Außerdem arbeiten wir eng mit dem Zeitschriftenprojekt Sozialismus.de zusammen.




