Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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VSA: ist Mitglied des Freundeskreises der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene

VSA: arbeitet mit bei

Der VSA: Verlag – gegründet 1971 und seit 1972 als unabhängiger Verlag geführt – versteht seine Publikationstätigkeit seitdem als Beitrag zur demokratischen Diskussionskultur der gewerkschaftlichen und politischen Linken – zu Analyse, Aufklärung und Aktion. Immer in Kooperation und Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen und Parteien, aber immer auch in kritischer Distanz: Linken Pluralismus und kontroverse Debatten halten wir mehr denn je für eine wichtige Voraussetzung, damit die fortschrittlichen Kräfte in diesem Land aus der Defensive kommen und zu einem relevanten Faktor des politischen und publizistischen Alltags werden.

Was das konkret heißt, versuchen wir in den jeweiligen Halbjahresprogrammen und den zusätzlich angegebenen Themen zu realisieren. Wollte man allgemeine Schwerpunkte der Verlagsarbeit notieren, ließen sich folgende benennen:

  • VSA: ist ein Autor*innenverlag. Wir bemühen uns um eine enge Zusammenarbeit bereits im Vorfeld und veröffentlichen Bücher von Autorinnen und Autoren, die sich in die aktuelle Politik einmischen und Themen zukünftiger politischer Konstellationen der »Mosaik-Linken« behandeln.
  • Die Themen Krieg und Frieden sowie Völkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen sind uns wichtig.
  • Zahlreiche Bücher erscheinen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. So sind inzwischen mehr als 50 AttacBasisTexte zur Einführung aus globalisierungskritischer Sicht erschienen, hinzu kommen Bücher des Wissenschaftlichen Beirats von Attac. In Kooperation mit dem Institut Solidarische Moderne wurden Ergebnisse der Summer Factorys dokumentiert. Seit 2012 erscheinen Veröffentlichungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter einem gemeinsamen Label. In der mit der Kommunalakademie der Stiftung publizierten Reihe »Crashkurs Kommune« erscheinen knappe Texte, die Felder linker Kommunalpolitik bearbeiten.
  • Thematisiert werden Strukturprobleme der entwickelten kapitalistischen Gesellschaft. Dazu zählen Texte, mit denen die Marxsche »Kritik der politischen Ökonomie« für heutige Verhältnisse weiterentwickelt wird (einschließlich einer neuen Textausgabe von Marx’ Hauptwerk »Das Kapital«), sowie Studien zu den Umbrüchen in der Arbeitswelt. Zudem erscheinen Bücher von Autor*innen, die sich bewusst in die Tradition einer kritischen Gesellschaftswissenschaft stellen. Auch Gegenstandpunkte zu linken Debatten gehören zum Spektrum des linken Pluralismus.
  • Ein besonderes Gewicht haben Veröffentlichungen zu Gewerkschaftsthemen, die zum Teil in Kooperation mit ver.di, der IG Metall und anderen Einzelgewerkschaften entstehen (u.a. die Reihe WIDERSTÄNDIG).
  • Es erscheinen Bücher, deren Autor*innen einen Blick auf die Geschichte der Arbeiterbewegung und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus werfen, denn »Niemand und nichts darf vergessen werden!«.
  • Eines unserer Ziele war es von Beginn an, auch Texte aus der internationalen marxistischen Diskussion zugänglich zu machen (selbst wenn Übersetzungskosten eine hohe Hürde sind). Dazu gehören die Bücher von Louis Althusser, Giovanni Arrighi, Pierre Bourdieu, Robert Brenner, David Harvey, Marcello Musto, Nicos Poulantzas und Erik O. Wright.
  • Schließlich veröffentlichen wir Bücher zu Hamburgs Stadtentwicklung, Stadtteilgeschichte und -kultur.
  • Die Zeitschrift Sozialismus.de und ihre Redaktion stellen sich auf ihrer Internetseite selbst vor.
  • Bereits seit 1997 liefern wir in Deutschland das inzwischen von Leo Panitch und Greg Albo jährlich herausgegebene Socialist Register aus.

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