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Mehr als 50 Jahre Analysen & Alternativen

Einige Kontinuitäten aus 50 Jahren Verlagsarbeit gibt es in dieser Präsentation.

Leipzig diskutierte und las, VSA: diskutierte mit

Auch in diesem Jahr waren wir wieder auf der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März dabei. Wir konnten viele Besucher*innen an unserem Stand begrüßen. Außerdem stellten zwei Autor*innen auf dem Forum Sachbuch: Kontexte gemeinsam mit unserer Kollegin Mareike Borger ihre Projekte vor: Ingar Solty machte auf seine im April erscheinende Flugschrift Innere Zeitenwende neugierig und  Ulrike Eifler diskutierte über die Themen des von ihr herausgegebenen Bandes Gewerkschaften in der Zeitenwende.

Der Kampf um die politische Kultur

ist überall voll entbrannt. Im März fand in Zamość eine wissenschaftliche Konferenz zu Ehren von Rosa Luxemburg statt, die anlässlich ihres 155. Geburtstags organisiert wurde. Einer der geplanten Programmpunkte war die erneute Enthüllung einer Gedenktafel, die an ihre Geburt in dieser Stadt im Jahr 1871 erinnert. Die Gedenktafel war 2018 im Rahmen der in vielen polnischen Städten durchgeführten Maßnahmen zur Tilgung »kommunistischer Proaganda im öffentlichen Raum« entfernt worden, was seinerzeit Krzysztof Pilawski und Holger Politt zu ihrem Band Rosa Luxemburg: Spurensuche motivierte. Die Entscheidung der Stadtverwaltung von Zamość, sie wieder anzubringen, stieß bei PiS-Politiker*innen sowie in rechten Kreisen auf Widerstand. Am Tag der Konferenz erschienen Aktivisten nationalistischer Organisationen im Rathaus, was dazu führte, dass die Stadt angesichts der angespannten Lage die Gedenktafel erst einmal nicht wieder enthüllt hat.

Wer glaubt, ein solcher Kulturkampf von rechts könne in unserem Land nicht passieren, den hat der Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer eines Besseren belehrt. Die Branchenvertreter*innen auf der Eröffnungsveranstaltung dr Leipziger Buchmesse werden das bei seinem »Grußwort« entsprechend quittieren.

Autoritärer Kulturkampf von oben

Die F.A.Z., mit Sicherheit kein Leitmedium, das viel Sympathien für Linke übrig hat, höhnt unter der Überschrift »Der neueste Schwank« auf der Titelseite vom 6. März: »Wie? In Göttingen gibt es eine linke Buchhandlung? Und in Bremen gleich noch eine? Die dritte in Berlin heißt ›Schwankende Weltkugel‹, das ist doch unglaublich. Das muss dringend observiert werden, dachte der Verfassungsschutz. Denn wenn die Weltkugel schwankt, schwankt die Verfassung gleich mit. Und das darf keinesfalls geschehen.« Der Hintergrund: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (Gründer des rechtskonservativen Cicero-Magazins, dem eine Firma mitgehörte, die laut Medienberichten gegen Geld von bis zu 80.000 Euro den Zugang zu Regierungsmitgledern angeboten haben soll) macht die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises »von einem Gütesiegel des Verfassungsschutzes« (Robert Misik in der taz) abhängig und streicht die drei Buchhandlungen gegen das Votum der unabhängigen Jury von der Liste. Inzwischen hat er auch die Verleihung des Preises auf der Buchmesse in Leipzig abgsagt. Sein Verhalten hat massive Proteste – u.a. seitens der Jurymitglieder und des Vorstehers des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – ausgelöst. Auch wir solidarisieren uns mit den drei linken Buchhandlungen, die unsere Bücher führen, und protestieren entschieden gegen deren Diskriminierung. Und wir verweisen auf eine Unterstützungsaktion in deren Kampf für Transparenz und Diversität!

Was lange währt, wird endlich gut

Bereits im Frühjahr 2023 hatten wir signalisiert, dass wir die Rechte an David Harveys in den USA erschienenen Band Marx' »Grundrisse« lesen erworben haben. Denn nach der Veröffentlichung von Marx »Kapital« lesen und Marx 2. Band des »Kapital« lesen wollten wir auch dessen »Begleitung« der eher schwierigen »Grundrisse« möglichst rasch zugänglich machen. Allerdings hatten wir den Aufwand unterschätzt, die vom Autor häufig in seinen Text eingebauten auch kürzeren Zitate von Marx, die nicht einfach aus dem Englischen rückzuübersetzen waren, in der MEW-Ausgabe ausfindig zu machen. So hat die Übersetzungsarbeit deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen und wir mussten den Erscheinungstermin immer wieder verschieben. Jetzt aber sind wir damit durch, der Text wird am 23. März ausgeliefert. Und wir können nur unterstreichen, was Nancy Frazer (»Harveys Werk ist für erfahrene Leser ebenso erhellend wie hilfreich für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit Marx’ großem Text auseinandersetzen«) und Naomi Klein (»Lesen Sie dieses Buch!«) zur englischen Ausgabe schrieben.

»Friedliebender und freiheitlich gesinnter Menschenfreund«



Der von den Nazis ermordete evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer (geboren am 4.2.1906, hingerichtet am 9.4.1945 im KZ Flossenbürg) wird aktuell von rechts in infamer Weise vereinnahmt und umgedeutet. Dagegen wehrten sich nicht nur seine Familienangehörigen in einem Offenen Brief: »Als direkte Nachfahren der sieben Geschwister des Theologen und von den Nazis hingerichteten Widerstandskämpfers können wir aufgrund der Familienüberlieferung bezeugen: Er war ein friedliebender, freiheitlich gesinnter Menschenfreund.« Auch international renommierte Bonhoeffer-Forscher haben öffentlich unter Verweis auf ein Zitat aus einer Predigt Bonhoeffers in New York aus dem Jahr 1930 protestiert, in dem er die Gefahren des christlichen Nationalismus ansprach: »Christen sollten niemals vergessen, dass sie nicht nur in ihrem eigenen Volk, sondern in jedem Volk Brüder und Schwestern haben. [...] dann hätte die Welt für immer und ewig Frieden.« Die Autor*innen des von Cornelia Hildebrandt und Franz Segbers herausgegebenen Bands Mit Dietrich Bonhoeffer gegen Rechts wollen daran mitwirken, Bonhoeffers Vermächtnis nahezubringen und zugleich deutlich zu machen, dass die Linke die Bedeutung von Religion für die Neue Rechte analytisch besser in den Blick nimmt, um deren Einfluss zurückdrängen zu können.

Frisch besprochen

In der Ausgabe 2/2026 des FriedensForums bespricht Johannes Schilli das neue Buch von Klaus Weber: »Er greift in seiner neuen Streitschrift das Frankfurter ›Kampfblatt des autoritaren Liberalismus‹ als zentrale mediale ›Wegbereiterin‹ der allseits geforderten Kriegstuchtigkeit an: ›In Deutschland wird Krieg vorbereitet – Vorkrieg herrscht. Pflicht, Gehorsam und Untertanengeist werden tagtaglich von Wissenschaft, Journaille und Politik beschworen. Möglich ist er geworden, weil eine ,Zeitenwende' ausgerufen wurde und damit die Notwendigkeit, deutsche Geschichte endlich vergessen zu dürfen.‹ (S. 7) Es geht also nicht nur um die Spezialität dieses nationalkonservativen und marktradikalen Blattes, das sich durch seine Vorliebe fur Klartext auszeichnet, sondern – siehe etwa die Hinweise zur Süddeutschen Zeitung oder Welt (S. 16, 22, 153) – überhaupt um die Leistungen der deutschen Leitmedien mit ihrem hochgelobten Qualitätsjournalismus. Es geht um die Einschwörung der Bevölkerung auf die Vorkriegslage und damit naturlich auch um den ›Machtblock‹ (S. 149) der demokratischen Parteien, deren Kriegs- und Eskalationsbereitschaft Wolfram Adolphi in einem abschliesenden Gastbeitrag unter die Lupe nimmt.«

In der Zeitschrift Das Gesundheitswesen im Thieme Verlag bespricht PD Dr. med. Nicolai Savaskan den von Gine Elsner und Peter Tinnemann herausgegebenen Band Bevölkerungsmedizin & Öffentliche Gesundheit: »Das Buch überzeugt durch die Verbindung von archivalischer Dichte (z.B. Akten des Frankfurter Stadtarchivs und des Fritz Bauer Instituts) und systematischer Kontextualisierung. Elsner und Tinnemann nutzen eine präzise, nicht moralisierende Sprache, die den analytischen Anspruch der Medizingeschichte mit der Reflexivität der Sozialwissenschaft verbindet. Besonders hervorzuheben ist die Integration biografischer und institutioneller Zugänge [...] Elsner und Tinnemann präsentieren ein detailliertes Werk über heutige Bevölkerungsmedizin und öffentliche Gesundheit in Frankfurt als eine Fortsetzung der Geschichte der Sozialhygiene und Sozialmedizin. [...] Die Genese des öffentlichen Gesundheitsdienstes erklärt gleichzeitig die Fragilität seiner ethischen Basis durch politische Ideologien, und es formuliert implizit ein Plädoyer für eine evidenzbasierte und demokratisch verankerte Bevölkerungsmedizin. Es erinnert daran, dass der öffentliche Gesundheitsdienst kein neutrales Verwaltungsinstrument ist, sondern eine ethisch-politische Institution – verwundbar gegenüber gesellschaftlichen Strömungen, aber zugleich unverzichtbar für die Versorgung der Bevölkerung. Die historische Erkenntnis dieses Buches ist aktueller denn je: Bevölkerungsmedizin erfordert nicht nur Fachwissen, sondern Haltung von seinen Akteuren.«

In der antifa vom März/April 2026 hat Ulrich Stuwe den Band Gewerkschaften in der Zeitenwende besprochen: »Die Gegner der Aufrüstung aus den Gewerkschaften haben Ende letzten Jahres einen Sammelband publiziert, in dem sie ihre Positionen darstellen und daraus Empfehlungen ableiten. Herausgeberin ist die Gewerkschaftssekretärin Ulrike Eifler. Sie sieht in der Umstellung von Teilen der Industrie auf Rüstungsproduktion und die enorme Steigerung des Rüstungsetats auf avisierte fünf Prozent des BIP einen Klassenkampf von oben, dem sich die Gewerkschaften als Vertretung der Arbeiterklasse entgegenstellen müssen. Die Aufrüstung wird nach Meinung aller Autorinnen zu einem massiven Abbau des Sozialstaates fuhren und zu einer Verschlechterung der Möglichkeiten der Arbeitenden für hohe Gehälter und gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Hiergegen helfe als einziges Bollwerk der Aufbau einer gewerkschaftlich verankerten Friedensbewegung. Die anderen Beiträge befassen sich mit Teilaspekten der ›Zeitenwende‹ [...] Insgesamt liegt hier ein kompakter Beitrag innergewerkschaftlicher Friedensaktivistinnen vor. Die negativen Auswirkungen der Aufrüstung wird von den Schreibenden mit Quellenangaben gut belegt.«

Über die Aufforderung »Streik doch einfach mit«

der Kolleg*innen des Aktivenkreis Bundesanzeiger haben wir bereits mehrfach berichtet. Das von ihnen herausgegebene gleichnamige Buch erfreut sich großer Beliebtheit und ist bereits in der 2. Auflage, was auch eine Folge davon ist, dass die beiden Herausgeber Jan Schulze-Husmann und Peter Trinogga es unermüdlich auf diversen Veranstaltungen und Lesungen vorstellen (so zuletzt – siehe das vorstehende Foto – am 27.2. in der Buchhandlung Le Sabot in Bonn).

Beim Besuch einer japanischen Delegation in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin informierten sich Kolleginnen des Industrial and Labour Affair Bureau in Tokio informierten u.a. anhand des Buches über das deutsche Tarifrecht und brachten ihre Wertschätzung dafür beeindruckend zum Ausdruck.

Die Buchvorstellung des Bändchens im Buchcafé im gleichen Haus nutzt Peter Novak zu einer ausführlichen Besprechung in der ver.di-Medienzeitschift MMM Menschen machen Medien, auf die wir an dieser Stelle gern verlinken. Im nd vom 3.2.2026 hat Nowak den Band ebenfalls besprochen: »Warum soll man ein Buch über einen monatelangen Streik lesen, der letztlich ergebnislos blieb? Diese Frage beantworten der ver.di-Gewerkschaftssekretär Jan Schulze-Husmann und der langjährige Betriebsvorsitzende bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH, Peter Trinogga, im Vorwort: ›Wir versuchen eine Analyse der Vorgänge und richten dabei den Fokus auf besondere Aspekte dieser Auseinandersetzung.‹«

Gewerkschaft, ja bitte!



Rechtzeitig zu den anstehenden Betriebsratswahlen zwischen März und Mai dieses Jahres erscheint Ende Januar die inzwischen 5. aktualisierte Ausgabe des Handbuchs für Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive »Gewerkschaft, ja bitte!« In ihrem Vorwort schreiben Garnet Alps, Carsten Maaß und Uwe Stoffregen: »Die Idee, Konzeption und Umsetzung eines Handbuches für aktive Metaller*innen stammt von Hartmut Meine, dem ehemaligen IG Metall-Bezirksleiter in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. [Wir] haben mit der vorliegenden Ausgabe eine Aktualisierung und Weiterentwicklung [...] vorgenommen, das von Meine erstmalig 2018 herausgegeben wurde.« Und Ralf Reinstädtler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, notiert in seinem Geleitwort: »Dieses Buch ist ein praktischer Leitfaden für Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter*innen sowie neugewählte Kolleg*innen. Es behandelt die Grundlagen der Mitbestimmung, Betriebs-, Tarif- und Gesellschaftspolitik und bietet praxisnahe Tipps zur aktiven Interessenvertretung, Beschäftigungssicherung, Mitgliedergewinnung sowie zur betrieblichen Gestaltung von Transformation und Digitalisierung. Damit bietet [es] dauerhaft wertvolle Impulse, um die anstehenden Herausforderungen aktiv zu gestalten und die betriebliche Mitbestimmung nachhaltig zu stärken.«

Homeoffice, New Work und Agilität

»Betriebe sind nicht nur ökonomische Organisationseinheiten, in denen Beschäftigte gemeinsam Güter produzieren und Dienstleistungen erbringen. Sie sind zugleich soziale Räume, in denen fachliche Interaktion, kollektive Identitätsbildung und informelle Kommunikation stattfinden«, notiert Claus Zanker, Geschäftsführer von INPUT Consulting in Stattgart, in seinem Vorwort zu dem Band »Der Betrieb als sozialer Ort im Umbruch«, der als Band 3 der INPUT-Schriftenreihe erscheint. Denn die internetbasierte Wertschöpfung und die weite Verbreitung von Homeoffice und hybriden Arbeitsformen führen zu zunehmendem Druck auf die Beschäftigten. Die Autor*innen des Bandes beleuchten Aspekte der betrieblicher Sozialintegration aus unterschiedlichen Perspektiven. »Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zur Weiterentwicklung der arbeitssoziologischen Forschung, sondern geben auch praxisorientierte Impulse für die Gestaltung des Betriebs als sozialer Ort in Zeiten von Remote Work und Homeoffice« durch die gewerkschaftliche Inteessenvertretung.

Erkenntnisse und Positionen zur Wohlfahrtspflege

hat Rolf Rosenbrock, der seit 40 Jahren zum Zusammenhang von Armut und Gesundheit forscht und von 2012 bis 2024 ehenamtlicher Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands war, in dem Band »Selbstgestaltung und Soziale Arbeit« zusammengestellt. Am Schluss des Eröffnungsbeitrags schreibt er: »Vor vielen Jahren hieß es, dass wertorientierte gemeinnützige Soziale Arbeit keine Zukunft habe und die Wohlfahrtsverbände ein Auslaufmodell seien. Solche Annahmen sind grandios widerlegt. Der Paritätische [...] ist präsent und wirkt, auf Bundesebene in Politik, Verwaltung und Medien, aber auch und vor allem durch das lebendige, tätige Engagement vor Ort, durch professionelles Handeln und freiwilliges Engagement, durch Ideen und Taten – für mehr Chancengleichheit und gleichen Respekt für jeden Menschen.« Gleichwohl bleibt die wachsende Armut ein zentrales Thema der Verbände der Wohlfahrtspflege. Auch deshalb hat der Autor seine Positionen zu allen Facetten im Kampf gegen Armut und Opferschelte aufgeschrieben.

Damit nicht alle Hoffnung auf eine friedlichere Welt dahinfährt

starteten am Dienstag, den 25.11. in der voll besetzten Pfarrkirche »Zu den vier Evangelisten« in Berlin-Pankow die Autorinnen und Autoren der Flugschrift »Lasst alle Hoffnung fahren. Zornige Blicke« in die Diskursräume der Gegenwart. Unter anderen Daniela Dahn, Petra Erler, Alexander Rahr, Peter Brandt, Dieter Klein und Marco Bülow von der Gruppe »Neubeginn« (zu der auch Ingo Schulze und Michael Brie gehören) lasen aus ihren Texten. Die politische Situation, Vorkriegsszenarien und das sich zunehmend verschärfende kulturelle Klima geben Anlass zu diesen zornigen Blicken. Die Pankower Kirche, ein Ort der Offenheit seit vielen Jahren, bot der Gruppe wie schon im vergangenen Jahr zur Premiere der der Erinnerung an Antje Vollmer gewidmeten Flugschrift »Den Krieg verlernen« Obdach – Raum, der benötigt wird, um sich über Krisen und mögliche Auswege zu verständigen.

Spenden

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