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Die schwierigen Zeiten halten an. Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft weiterhin.

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Was die Ampel vorhat und was nicht kommen wird: die Führung ist da; ab in die Mitte; Mindestlohn; Bauen und Wohnen; Leerstelle soziale Spaltung; zwischen Fortschrittsrhetorik und Parteienkompromiss. SOZIALISMUS-Debatte, Teil 2. Die Angstmacher von Volkswagen. Aufklärung über das Inflationsgeschehen u.v.a.m.

Socialist Register

Wie gestaltet sich das (Über-)Leben mit den neuen Technologien im 21. Jahrhundert? Lässt sich gegen, mit oder jenseits von ihnen eine postkapitalistische Perspektive entwickeln? Socialist Register 2021.

Marion Fisch (4.11.1968–16.1.2022)


(Hamburg 17.1.2022) Mit großer Betroffenheit mussten wir heute erfahren, dass unsere langjährige Kollegin Marion Fisch nicht mehr am Leben ist. Sie ist nach längerer Krankheit verstorben. Alle Kolleginnen und Kollegen des VSA: Teams und der Redaktion des Zeitschriftenprojekts Sozialismus.de sind sehr bestürzt über diesen Verlust unserer Mitstreiterin, Weggefährtin und Freundin.

Marion war seit 1995 Mitglied des Verlagsteams, hat von Beginn an durch ihr großes Engagement, ihre Klugheit, aber auch Hartnäckigkeit wesentlichen Anteil daran, dass sowohl der Verlag als auch das Zeitschriftenprojekt die großen wirtschaftlichen Herausforderungen und auch gesellschaftlich bedingten Krisen bestehen konnten.

Geboren wurde Marion am 4. November 1968 in der Kreisstadt Stade in der Nähe von Hamburg, wo sie auch zur Schule ging – »nicht gerade eine Hochburg für linke Literatur und Bewegung«, wie sie selbst formulierte. Schon während ihres Studiums der Germanistik und Geschichte in Hamburg hatte sie einen Blick auf das Berufsfeld Buchverlag geworfen und wollte dort einen Einstieg finden. Deshalb war es nur folgerichtig, dass sie sich nach ihrem Magisterabschluss 1995 um ein Praktikum im VSA: Verlag nicht nur bewarb, sondern dieses auch mit großem Engagement absolvierte. Sie selbst sagte dazu später, dass sie dort »das selbsttätige Lernen des Büchermachens und -verkaufens von Beginn an« faszinierte.

Nach dem Praktikum blieb sie Mitglied des VSA: Teams und hat seitdem nicht nur die Entwicklung des Verlagsprogramms mitgeprägt, zudem viele Autorinnen und Autoren dauerhaft dafür gewinnen können, im Verlag zu publizieren, sondern auch die Umsetzung von Programmen in der Herstellung und bei der Verbreitung maßgeblich mitbestimmt. Später gehörte Marion zudem der Redaktion von Sozialismus.de an, für die sie außerdem seit Jahren die viel gelesenen Filmkritiken verfasst hat.

In einem Gespräch anlässlich des 40-jährigen Bestehens des VSA: Verlags unterstrich sie: »Linke Verlage werden in gewisser Hinsicht immer Nischenverlage sein. Aber sie sollten schauen, dass sie die Nische ein Stück ausweiten oder neue Nischen entdecken. [...] Nichts verkauft sich aus dem luftleeren Raum. Es geht nur, wenn man versucht, Kooperationspartner zu finden. Schließlich: Niemand sollte allein auf spannende Manuskripte warten. Gerade als linker Verlag muss man mit den Autoren an neuen Themen und an neuen Zugängen arbeiten.«

Die Arbeitsbedingungen eines linken Kleinverlages sind nicht einfach, das betonte Marion selbst häufig. »Und die Grundfrage ›Wie wollen wir arbeiten und leben?‹, die hier aus unterschiedlichsten Perspektiven (von den Niederungen der Schichtpläne bis zu den Höhen der sozialen Revolution), gestellt wird, wird auch meine und spätere Generationen immer wieder neu beantworten müssen. Wünschen würde ich mir, dass die Linke sich wirklich sachlich mit diesen Fragen, mit den Möglichkeiten für das Weiterleben auf diesem Planeten und mit den ›eigentlichen‹ politischen Gegnern auseinandersetzen könnte, anstatt einen Großteil ihrer Zeit und ihrer Kraft für interne Grabenkämpfe aufzubrauchen.«

Wir hatten uns darauf gefreut, auch im 50. Jahr des Verlages gemeinsam an dem Jubiläumsprogramm zu arbeiten. Ihr Tod reißt eine große Lücke, die uns sehr traurig macht.

Spurwechsel zur Mobilitätswende

Es braucht dringend Schritte in Richtung einer Mobilitätswende, eines sozial-ökologischen industriellen Umbaus der Mobilitätsindustrien und gerechte Übergänge für die Betroffenen. Das geht nur gemeinsam.
Das ist nichts Neues, aber es wird Zeit. In dem von Mario Candeias und Stephan Krull herausgegebenen Band Spurwechsel kommen Beschäftigte aus Auto-, Bus- und Schienenfahrzeugproduktion ebenso zu Wort wie Vertreter*innen aus Mobilitätswende-Initiativen sowie Umwelt- und Klimabewegung. Es werden Beispiele konkreter Kooperation einer verbindenden ökologischen Klassenpolitik vorgestellt. Auf Basis von Studien zu Stand und Entwicklung in den Mobilitätsindustrien wird dargelegt, wie über eine alternative industrielle Produktion hundert­tausende Arbeitsplätze geschaffen und Beschäftigungsverluste in der Autoindustrie (über)kompensiert werden könnten.

Wir brauchen eine Renaissance des Gemeinwohls!

Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke und der Geschäftsführer von INPUT Consulting Claus Zanker schreiben in ihrem Vorwort: »Wenn die Pandemie etwas Positives bewirkt hat, dann war es einzig die Erkenntnis, dass deren Folgen für die Menschen ohne den Sozialstaat noch schlimmer ausgefallen wären. In den ersten Corona-Monaten schien sich im politischen Diskurs ein weitreichender Konsens herauszukristallisieren, dass es ein schlichtes ›Weiter so!‹ nach der Krise nicht geben dürfe. Von der Besinnung auf Daseinsvorsorge und Gemeinwohl, von einer Neujustierung des Verhältnisses von demokratischer Politik und gewinnorientierter Wirtschaft, von der Notwendigkeit eines ­›resilienten Infrastrukturstaates‹ (Andreas Reckwitz) ist in den Debatten zur Jahreswende 2021/2022 allerdings kaum mehr die Rede. Mit diesem Buch [...] sollen die frühen Erkenntnisse aus der Pandemiezeit wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Es enthält sowohl Befunde zur Lage nach fast zwei von COVID-19 geprägten Jahren als auch Vorschläge für eine gemeinwohlorientierte Politik für die allseits ersehnte Zeit danach.« Der Band Renaissance des Gemeinwohls? enthält u.a. Beiträge von Klaus Dörre, Ulrich Brand, Mariana Mazzucato, Berthold Vogel, Sebastian Dullien und Rudolf Hickel.

Antikapitalistische Revolution von rechts?

Die Neue Rechte will der »Querfront« aus Kapital und Antifaschismus eine kapitalismuskritische Analyse »auf der Höhe der Zeit« gegenüberstellen. Was es damit auf sich hat, analysiert Norbert Wohlfahrt in seiner Streitschrift Revolution von rechts? Der Antikapitalismus der Neuen Rechten und seine radikalpatriotische Moral. Der Autor arbeitet heraus, dass die Fixpunkte neurechter Kapitalismuskritik Staat und Nation sind, im Kern auf die »Befreiung des Staates« von »eigensüchtigen und eigensinnigen« gesellschaftlichen Interessen abgezielt wird. Die neurechte Kritik des Neoliberalismus mündet in dem vermeintlichen Verlust von Kollektivität und Gemeinschaftlichkeit und einer völkisch-nationalen Orientierung. Ohne konsequent den Nationalismus des rechten Antikapitalismus offenzulegen, bleibt der Kampf gegen rechts zahnlos. Wer Rechte mit einer alternativen Moral nur dafür kritisiert, dass sie nicht zum demokratischen Spektrum zählen und eine rassistische Weltsicht haben, wird wenig erfolgreich sein. Erforderlich ist eine Kritik ihrer patriotischen Grundlagen und der ihr zugehörigen Wirtschaftsweise.

ZWISCHENRUFE aus Sprockhövel

Die anlässlich 50 Jahre IG Metall Bildungsstätte Sprockhövel von Malte Müller, Richard Rohnert und Petra Wolfram herausgegebenen ZWISCHENRUFE sollen Impulse für die Gewerkschaftsarbeit geben, richten sich an Praktiker*innen der Bildungsarbeit und Aktive, sind gedacht als Hintergrundlektüre und für den Einsatz in der konkreten Bildungsarbeit. Als erstes erscheint Jetzt erst Recht! Spurensuche für eine menschliche Gesellschaft trotz Corona. Darin wird der Frage nachgegangen: Was ist aus der aktuellen Krise und ihrer Bewältigung zu lernen – über Demokratie, wirtschaftspolitische Krisenintervention, Globalisierung oder die Bedeutung von Kunst und Kultur für eine freiheitliche Gesellschaft? In ZWISCHENRUFE 2 Emanzipatorische Bildungsarbeit. Herausforderungen in unsicheren Zeiten geht es um das zentrale Leitbild gewerkschaftlicher Bildungsarbeit bis heute: »Gemeinsam lernen – solidarisch handeln«.

Muss nicht auch »Fortschritt« reguliert werden?

Nun haben wir also eine »Fortschritts«-Koalition. Wie deren Versprechungen in die Tat umgesetzt werden und ob sie wirklich »Fortschritte« für alle bringen, bleibt im Koalitionsvertrag offen. Deshalb ist es nicht nur legitim, sondern dringend geboten, weitergehende Frage zu bearbeiten: Wie könnte die Regulationsweise in einer künftigen demokratisch-sozialistischen Gesellschaft funktionieren – einer Gesellschaft, die es noch gar nicht gibt? Diese Frage ist durchaus sinnvoll, denn die Elemente der Regulierung einer solidarischen Gesellschaft werden sich bereits in den nächsten Jahren herausbilden und bewähren müssen. Im Mittelpunkt des neuen Buches von Dieter Klein Regulation in einer solidarischen Gesellschaft stehen die drei Hauptkomponenten: gesellschaftliche Planung und Lenkung, ein eingehegter Marktmechanismus und das Handeln zivilgesellschaftlicher Akteure.

Frisch besprochen

Im Bulletin des Fritz Bauer Instituts, »Einsicht 2021«, schreibt Sara Berger zu dem Band von Hannes Heer und Christian Streit Vernichtungskrieg im Osten: »Die faktenreichen, anschaulichen und auch für ein allgemein interessiertes Publikum gedachten Beiträge führen ein weiteres Mal die auch heute noch in revisionistischen Kreisen verbreitete Auffassung von der ›sauberen Wehrmacht‹ ad absurdum. Es ist zu wünschen, dass dieses Werk breit rezipiert wird.«

In der Ausgabe 4/2021 von »Marx21« hat Simo Dorn das Buch Black Lives Matter in Deutschland von Hajo Funke besprochen, in dem er »postkoloniale Konflikte in einem Land [skizziert], dessen Gesellschaft ihren Rassismus mit Verweis auf seine schreckliche Geschichte relativiert«.

Im »Argument 337« sieht Ángelo Narváez León aus Chile in Klaus Menschkats Flugschrift Krisen progressiver Regime. Lateinamerikas Linke und das Erbe des Staatssozialismus »eine willkommene Einladung, um den (gar nicht so) untergründigen Einfluss des Leninismus auf einige Ebenen der lateinamrikischen Politik zu untersuchen«.

Frank Deppe im Rundfunk

Am 1. Dezember konnte man im Deutschlandfunk Kultur unseren Autor Frank Deppe hören, dessen neuestes Buch SOZIALISMUS gerade erschienen ist. Sebastian Friedrich hat ihn mehrfach besucht und daraus für die Sendereihe »Zeitfragen – Kultur und Geschichte – Magazin« das Feature »Aus dem Scheitern lernen. Frank Deppe, eine linke Geschichte« gemacht. Der Sender hatte den Beitrag wie folgt angekündigt: »In diesem Jahr wurde der Marburger Politikwissenschaftler Frank Deppe 80: ein Alt-68er, der linke Wege und Irrwege gegangen ist und der sich intensiv mit dem Scheitern linker Utopien auseinandergesetzt hat.«

Blick zurück nach vorn

»Wer in die Gegenwart verändernd eingreifen will, muss den Blick auf Vergangenheit zum Zwecke der angestrebten Zukunft verändern. Wir, die wir vor der Herausforderung einer neuen großen, einer sozialökologischen Transformation stehen, die die menschliche Zivilisation grundlegend verändern muss, haben deshalb die Vergangenheit zu durchforsten, um Anregungen für jene Aufgaben zu finden, die vor uns liegen. Diesem Ziel ist die vorliegende Flugschrift verpflichtet«, schreibt Michael Brie im ersten Kapitel von Transformation heißt, das Ganze wagen. Er untersucht, wie schnell eine Wirtschaft umgestellt werden kann, wenn es die Umstände gebieten, am Beispiel des Übergangs der US-Wirtschaft zur Kriegswirtschaft am Beginn des Zweiten Weltkriegs. Und er diskutiert, was wir von dieser Umstellung lernen können, ohne auf Kriege hinzusteuern, ohne die Macht von Kapital und Militär zu stärken, sondern eine Friedenswirtschaft – beruhend auf globaler Solidarität – zu schaffen.

Arbeiten am Fortschritt

Das Jahrbuch der Doktorand:innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung WORK IN PROGRESS. WORK ON PROGRESS ist im elften Jahr angekommen und wirkt so frisch und frech, so frank und frei wie im ersten Jahr. Das Anliegen der Autor:innen diesmal ist es, nach Alternativen zum Bestehenden zu fragen, wodurch sie ein Denken und Handeln anregen, das der Solidarität verpflichtet ist und einen emanzipatorischen sowie utopischen Charakter trägt. Dabei nehmen sie nicht nur ökonomische, soziologische, historische oder ­politikwissenschaftliche Phänomene in den Blick, sondern beschäftigen sich auch mit Produkten aus Film, Theater und Literatur. Entstanden sind nicht nur weitere Beiträge zur kritischen Theorie, sondern auch zur Praxis und zur Transformation des traditionellen wissenschaftlichen Arbeitens.

Das Chaos weiter entwirren

Auch das zweite Webinar via Zoom zu dem Buch Das Chaos verstehen erfreute sich großer Beliebtheit. Diskutiert haben diesmal unter der Moderation von Friederike Benda (Mitglied des Parteivorstands der Linkspartei) zum Thema »Die Linke – Subjekt der Transformation?« Andreas Fisahn (Uni Bielefeld), Andrea Ypsilanti (Institut Solidarische Moderne) und Andreas Nölke (Uni Frankfurt a.M.). Sowohl dieses Webinar als auch das erste zum Einleitungstext des Buches mit Alex Demirovic, Ingar Solty und Alexandra Strickner (moderiert von Peter Wahl) wurden aufgezeichnet und können auf unserer YouTube-Seite nachgeschaut werden. Eine dritte Zoom-Veranstaltung wird zu Beginn des neuen Jahres zum Thema »Krieg und Frieden in der multipolaren Welt-Un-Ordnung« mit Peter Wahl (ehemals Attac-Beirat), Claudia Haydt (IMI) und Gabi Bieberstein (Attac-AG Globalisierung & Krieg) stattfinden. Termin und Zugangsdaten dann auf der VSA: Website.

Chinas Sozialismus verstehen

Die aktuellen Debatten um China leben von Gegenüberstellungen: Sozialismus vs. Kapitalismus oder Demokratie vs. Autoritarismus. Mit dem Aufstieg Chinas sind politische und ökonomische Grundsatzfragen neu aufgerufen: zu Form, Gestalt und Vision eines dynamischen und wohlhabenden Sozialismus, zu politischer Teilhabe, Freiheit und Demokratie. Allerdings kommen chinesische Autor:innen bislang kaum zu Wort. Das ist in diesem von Yang Ping und Jan Turowski herausgegebenen Buch anders. Der erste Band der Reihe »LinkerChinaDiskurs« Sozialismusdebatte chinesischer Prägung widmet sich zentralen Orientierungspunkten der innerchinesischen Sozialismusdebatte. Die Autor:innen tragen dazu bei, ökonomische Entwicklungen, Entscheidungsoptionen und Problemlösungen aus chinesischer Logik, Geschichte und Entwicklungsprozesse einschließlich der daraus folgenden Spannungen im Land besser zu verstehen.

Krise der Lieferketten

Wie fragil die globalen Lieferketten sind, hat sich während der Pandemie und durch die Blockade des Suezkanals besonders deutlich gezeigt. Auch aktuell spricht die FAZ von einem »drohenden Lieferkettenkollaps«, etwa in Sachen Chips für die Autoindustrie, die auf deren Knappheit mit Werksschließungen und Kurzarbeit reagiert. Zugleich sind Lieferketten »Ausbeutungsketten«, deren Machtbeziehungen und tagtägliche, systeminhärente Menschenrechtsverletzungen schon vor Corona als krisenhaft galten. Das legt Christoph Scherrer in seiner Flugschrift »Macht in weltweiten Lieferketten« dar. Der Autor zeigt darin unter anderem am Beispiel kleinbäuerlicher Betriebe, wer am wenigsten von der Arbeitsteilung im Global Sourcing profitiert, wer daran gewinnt – und wie es dazu kommen kann.

Augustes Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen

Gine Elsner hat bereits in vielen VSA: Büchern (zuletzt erschien Die aufrechte Haltung. Orthopädie im Nationalsozialismus) die Geschichte der Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus kritisch aufgearbeitet. Mit ihrem neuesten Buch geht sie einen anderen Weg: Für Augustes Töchter hat sie 150 Jahre Frauenleid und -kämpfe in mehreren Generationen der eigenen Familie erforscht. Hierzu konnte sie aus reichhaltigen Quellen schöpfen, vor allem von Auguste, der Urgroßmutter im Oderbruch, die zahlreiche Briefe hinterließ, und von den umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen und autobiografischen Zeugnissen ihrer Mutter Ilse Elsner (1910-1996). Auf deren Geschichte liegt ein besonderer Schwerpunkt: Sie kam aus einfachen Verhältnissen und befreite sich kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus einer schwierigen Ehe, bevor sie als SPD-Politikerin im Hamburger Senat und im Bundestag sowie im Europäischen Parlament gegen viele Widerstände selbst soziale Reformen mit in die Wege leiten konnte. Anders als in konventionellen Familienbiografien ordnet die Autorin die individuellen Geschichten in die zeitgeschichtlichen Hintergründe ein. Ein Buch nicht nur für »Augustes Töchter«, sondern für alle Enkelinnen und Urenkelinnen, bis heute.

Wir haben regelmäßig darüber informiert, warum und in welchem Ausmaß Corona auch unsere Arbeit beeinträchtigt, und um Unterstützung gebeten. Dieser Bitte sind Autor:innen, Freund:innen und viele Leser:innen gefolgt.


Ein großer Dank an alle, die geholfen haben. Wir sind auch weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Deshalb bei der Lieblingsbuchhandlung vor Ort bestellen, die ebenfalls Zuspruch benötigt, oder auf der VSA: Website.

Spenden

Für alle diejenigen, die das können und die Arbeit des Verlages durch eine finanzielle Zuwendung unterstützen möchten, gibt es folgendes Spendenkonto:

VSA: Verlag Hamburg | GLS Bank Bochum
IBAN: DE 0343 0609 6720 2812 4100
BIC: GENODEM1GLS

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