Lesungen, Buchvorstellungen & Diskussionsveranstaltungen

an denen Autor*innen des Verlages beteiligt sind, sowie interessante Termine, die zu den Themen der Verlagsarbeit passen. Infos bitte rechtzeitig an klaus.schneider[at]vsa-verlag.de oder gerd.siebecke[at]vsa-verlag.de.

13. November 2019Potsdam | 18:00 Uhr | RLS Brandenburg, Dortustr. 53

Zur aktuellen Situation in Polen nach den Wahlen

Dr. Holger Politt, RLS-Warschau und Co-Autor des im VSA: Verlag erschienenen Buches »Polens Rolle rückwärts«, wird in seinem Vortrag einen Blick auf die Wahlergebnisse werfen und auf die Motive der PiS-Wählerschaft eingehen. Zudem wird er zur weiteren Entwicklung Polens sprechen.

14. November 2019Brandenburg | 17:00 Uhr | Lighthouse, Bahnhofs­passage

Zur aktuellen Situation in Polen nach den Wahlen

Dr. Holger Politt, RLS-Warschau und Co-Autor des im VSA: Verlag erschienenen Buches »Polens Rolle rückwärts«, wird in seinem Vortrag einen Blick auf die Wahlergebnisse werfen und auf die Motive der PiS-Wählerschaft eingehen. Zudem wird er zur weiteren Entwicklung Polens sprechen.

15. November 2019Bad Freienwalde | 19:00 Uhr | Haus der Naturpflege, Dr.-Max-Kienitz-Weg 2

Zur aktuellen Situation in Polen nach den Wahlen

Dr. Holger Politt, RLS-Warschau und Co-Autor des im VSA: Verlag erschienenen Buches »Polens Rolle rückwärts«, wird in seinem Vortrag einen Blick auf die Wahlergebnisse werfen und auf die Motive der PiS-Wählerschaft eingehen. Zudem wird er zur weiteren Entwicklung Polens sprechen.

19. November 2019und 20.11. | Berlin | 14:00 Uhr | Kalkscheune

Licht und Schatten des Beschäftigungsbooms

Das diesjährige WSI-Herbstforum nimmt sowohl die aktuelle Lage des Arbeitsmarktes und dessen Rückwirkungen auf die Beschäftigung in den Blick wie auch die künftigen Anforderungen an eine die Transformation unterstützende Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. Wie stabil ist der Arbeitsmarkt? Setzt sich die verbesserte Verhandlungsposition der Beschäftigten in eine wachsende Tarifbindung und steigende Löhne um oder befördern insbesondere neue Dienstleistungsangebote und Arbeitsmigration das Wachstum des Niedriglohnsektors? Diskussionen mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis und Gewerkschaften.
Anmeldung erforderlich.

19. November 2019Berlin | 18:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon, Franz-Mehring-Platz 1

Zukunft oder Ende des Kapitalismus?

Vorstellung des neuen Buches von Dieter Klein durch Daniela Trochowski (Staatssekretärin für Finanzen, Land Brandenburg) und den Autor selbst. Moderieren wird die Vorstandsvorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung Dagmar Enkelmann.

Diskurse haben Macht über Menschen. Sie beeinflussen deren Handeln und damit die gegenwärtigen und künftigen Richtungen gesellschaftlicher Entwicklung. Je mehr der Kapitalismus aus den Fugen gerät, desto mehr gewinnt der Diskurs über Zukunft oder Ende des Kapitalismus an Bedeutung. Seit der Mehrfachkrise mit ihrem Höhepunkt 2008 wird Sozialismus wieder öffentlich erwägbar. Konzentriert auf diese Frage zeichnet Dieter Klein in einer kritischen Analyse von Texten prominenter Autoren das Panorama der gegenwärtigen Diskurslandschaft nach: den neoliberalen Diskurs als »Heile-Welt-Diskurs«, als »Wachstumsdiskurs« und als »Neoliberale Kritik an neoliberaler Politik«; den Diskurs »Ohne Hoffnung. Das lange Ende des Kapitalismu«; den Diskurs der extremen Rechten; den Diskurs »Grüner Kapitalismus und Green New Deal«. In einem zweiten Teil des Buches werden transformationstheoretische Grundlagen für linke Gesellschaftsalternativen umrissen. Wie könnte eine künftige solidarische Gesellschaft aussehen?

23. November 2019Burgwedel | 9:00 Uhr | Innenstadt

»Geraubte Leben«

Vier Jahre nach dem ersten Stolperstein für Dr. Albert David werden nun 28 weitere Gedenksteine verlegt. Sie erinnern an Babys osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen, die im Winter 1944/1945 zu Tode kamen. Ab 11:00 Uhr wird in der Ausstellungsetage im Rathaus, Fuhrberger Str. 4, das im VSA: Verlag erschienene Buch »Geraubte Leben. Spurensuche: Burgwedel während der NS-Zeit« von Irmtraud Heike und Jürgen Zimmer vorgestellt. Eine Spurensuche in der niedersächsischen Kleinstadt, die in die Abgründe der NS-Geschichte einführt und zur aktiven Erinnerung anregt.

25. November 2019Erfurt | 19:00 Uhr | Uni, Raum D08, Lehrgebäude 4, Nordhäuser Str. 63

»Wir wollen alles!« (Post-)Operaismus – eine Einführung

Mit Anna Stiede (Politikwissenschaftlerin, Berlin). »Wir wollen alles« - der Roman von Nanni Balestrini über die große Revolte der 1960er und ´70er Jahre in Italien vermittelt eindrucksvoll jene Bewegung der radikalen Linken, die sich auf die Theorie des »Operaismus« bezog. Diese marxistische Strömung war Theorie und Bewegung zugleich, interpretierte das Werk von Karl Marx neu und orientierte sich vor allem an Arbeitskämpfen und den sozialen Fragen des Alltags. Politik in Parlamenten oder den klassischen Gewerkschaften lehnte die Bewegung ab – und organisierte sich dennoch politisch vor allem rund um die großen Automobil-Fabriken Norditaliens. Bekannte Vertreter waren u.a. Antonio Negri, Mario Tronti oder Sergio Bologna. Mit dem Buch »Empire« (2000) von Negri und Michael Hardt flammte der Theorieansatz als Post-Operaismus wieder auf – das Buch wurde zur »Bibel der Globalisierungskritik« erklärt. Darin geht es um die Fragen, wie Widerstand gegen den Kapitalismus im imperialen und globalen Empire aussehen kann, um Bio-Macht, immaterielle Arbeit und die »Multitude« der Ausgebeuteten als treibende Kraft von Klassenkämpfen.
Eine gemeinsame Veranstaltung von GEW Hochschulgruppe Erfurt und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

29. November 2019Berlin | 15:00 Uhr | ver.di-Bundesvorstandsverwaltung (7. Stock), Paula-Thiede-Ufer 10

Das politische Mandat der Gewerkschaften im Gegenwartskapitalismus – Ein Blick zurück nach vorn

Ein Symposium anlässlich von fast 30 Jahren »Forum Gewerkschaften« in der Zeitschrift »Sozialismus.de«. Diskutiert wird zu den Themen »Das politische Mandat im Rückblick: 1984 (35-Stunden-Streik) – 2003 (Agenda 2010) – 2009 (Mindestlohn)« mit Frank Bsirske, Detlef Hensche und Franziska Wiethold (Moderation: Ines Schwerdtner), »Das politische Mandat der Gewerkschaften in der Mehrfach-Krise des Gegenwartskapitalismus« mit Frank Deppe, Hans-Jürgen Urban und Klaus Dörre (Moderation: Ines Schwerdtner), »Rückblick auf über ein Vierteljahrhundert Forum Gewerkschaften – persönliche Eindrücke« mit Heinz Bierbaum, Sybille Stamm und Otto König (Moderation: Joachim Bischoff) sowie Anmerkungen von Michael Schumann zum politischen Intellektuellen.
Anschließend ab ca. 19:00 Uhr geselliges Beisammensein bei Klezmermusik mit der Gruppe FORSZPIL, denn zugleich wird der 65. Geburtstag von Richard Detje gefeiert.

3. Dezember 2019Berlin | 19:00 Uhr | DGB Bundesvorstand, Saal 4, Henriette-Herz-Platz 2

Reden wir über … »Arbeit und Demokratie«

In der Arbeitswelt haben es die Beschäftigten mit sich überlagernden und herausfordernden Prozessen zu tun: Globalen Wirtschaftskonflikten, den langen Schatten der Finanzkrise, dem Klimawandel und seinen stofflichen und sozialen Konsequenzen und last but not least der viel zitierten »Digitalisierung« mit ihren Auswirkungen auf Arbeitsbeziehungen im Betrieb, Formen der Unternehmenssteuerung und neuen Geschäftsmodellen. Wer entscheidet über den Strukturwandel, über die Richtung dieser Transformation? Wie wirksam sind angesichts dieser von Brüchen und Umbrüchen gekennzeichneten Entwicklung Betriebsverfassung und Unternehmensmitbestimmung, um die Interessen von abhängig Beschäftigten wirksam vertreten zu können? Entsprechen die sozialen Sicherungssysteme insbesondere im Bereich der Arbeitsmarktpolitik den anstehenden Herausforderungen und welche Rückwirkungen betreffen Gesellschaft und Staat generell?
»Reden wir über …« ist das Motto des DGB-Zukunftsdialogs, diesmal in der Diskussionsrunde des Forums Neue Politik der Arbeit mit Annelie Buntenbach (DGB Bundesvorstand), Nicole Mayer-Ahuja (Direktorin SOFI-Göttingen), Albrecht von Lucke (Blätter für deutsche und internationale Politik) und Hans-Jürgen Urban (IG Metall Vorstand). Moderation: Sonja Staack (Forum Neue Politik der Arbeit)
Bitte unbedingt anmelden!

5. Dezember 2019Frankfurt a.M. | 19:00 Uhr | Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Frank Deppe: Stürmische Zeiten?

Wie es mit den deutschen Gewerkschaften weitergehen kann. Im Herbst hielten die beiden größten Gewerkschaften, IG Metall und ver.di, Kongresse ab und wählten neue Vorstände – bei ver.di sogar einen neuen Vorsitzenden. Die Wahlen und die Debatten haben ein starkes Selbstbewusstsein, große innere Geschlossenheit und hohes geistig-kulturelles Niveau gezeigt. Viele grundsätzliche Probleme der Gewerkschaftsbewegung (Erosion der Tarifverträge, schwindender politischer Einfluss u. a.) wirken aber weiter. Dr. Frank Deppe, Professor em. aus Marburg und Mitherausgeber der Zeitschrift Sozialismus.de, forscht seit vielen Jahren zum Thema. Er wird das Geschehen untersuchen und Perspektiven ausleuchten.
Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen | Der Eintritt ist frei.

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