Lesungen, Buchvorstellungen & Diskussionsveranstaltungen

an denen Autor*innen des Verlages beteiligt sind, sowie interessante Termine, die zu den Themen der Verlagsarbeit passen. Infos bitte rechtzeitig an klaus.schneider[at]vsa-verlag.de oder gerd.siebecke[at]vsa-verlag.de.

»Das Kapital« wird bunt!

 

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.

Bislang wurde und wird die Ausstellung gezeigt in Leipzig, Erfurt, Trier, Chemnitz, Weimar, Offenbach, Kirkel (Saarland), Heideruh (Nordheide). Weitere Ausstellungen sind gern gesehen!

15. November 2018Hamburg | 19.00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Raum St.Georg (Ebene 9), Besenbinderhof 60

Was hat Marx uns Gewerkschaftern heute noch zu sagen?

Marx war nicht nur Wissenschaftler und Theoretiker, er war auch Aktivist und Organisator. Er wollte der ganzen Arbeiterbewegung Wege weisen, die zur Überwindung des Kapitalismus führen konnten. Vortrag und Diskussion mit Prof. Michael Krätke, Universität Lancaster. Veranstaltung von verdi-Fachbereich 08, Medien, Kunst, Industrie/Ortsverein Hamburg.

20. November 2018Leipzig | 19:00 Uhr | Ost-Passage-Theater, Konradstr. 27 (über ALDI)

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik

Der Vorsitzende der Linkspartei stellt sein gleichnamiges Buch vor. Die Welt ist im Wandel und somit auch die Welt der Arbeit. Die klassische Arbeiterklasse, auf die sich die politische Linke, Gewerkschaften und andere Gruppen immer wieder berufen, ist nicht mehr dieselbe. Globalisierung, Migration und weitere Faktoren zeichnen ein neues Bild und schaffen zum Teil auch neue Spaltungsmomente in der Klassenpolitik. Bernd Riexinger hat den Versuch gestartet einen neuen, inklusiven Klassenstandpunkt zu erarbeiten.

20. November 2018Stuttgart | 19:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicher-Str. 20

Räte & Novemberrevolution

In der russischen Revolution von 1917  und der Novemberrevolution 1918 in Deutschland tauchte die Idee einer neuen Staatsform auf: die Räterepublik. In der Arbeiterbewegung der Weimarer Republik war die Idee der Räte noch sehr lebendig. Danach verschwand sie weitgehend aus der politischen Debatte. Was ist heute noch davon zu lernen? Diskussion mit Lothar Wentzel, ehemaliger Mitarbeiter in der Grundsatzabteilung des IG Metall Vorstandes. Co-Autor von: »Streiken gegen den Krieg. Die Bedeutung der Massenstreiks in der Metallindustrie vom Januar 1918« (VSA: Verlag).

24. November 2018Frankfurt a.M. | 10:30 Uhr | Mainforum Vorstand der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79

Karl Marx: Toter Hund oder Ratgeber für die Gewerkschaften?

Im 200. Geburtsjahr von Karl Marx findet eine breite Auseinandersetzung mit dem Autor des Kommunistischen Manifests und des Kapital in der gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Öffentlichkeit statt. Die gewerkschaftliche Debatte über die Aktualität der Kritik der Politischen Ökonomie war hingegen verhalten. Hat Karl Marx den Gewerkschaften im Gegenwartskapitalismus nichts mehr zu sagen? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich diese Konferenz. Wichtige gewerkschaftliche Handlungsfelder und aktuelle Herausforderungen werden von GewerkschafterInnen und WissenschaftlerInnen im Lichte des Marxschen Werkes beleuchtet. Mit Beiträgen von Frank Deppe (Zwischen Integration und Autonomie. Zur Aktualität einer Marxschen Gewerkschaftstheorie), Heinz Bierbaum (Marx als Ökonom), Nicole Mayer-Ahuja (Marx als Arbeitspolitiker), Klaus Dörre (Marx als Ökologe) und Hans-Jürgen Urban (Was ist heute gewerkschaftliche Klassenpolitik? Aktuelle Herausforderungen in Zeiten der Großen Koalition). Moderation: Ulrike Eifler (DGB)
Eine gemeinsame Konferenz des Forum Gewerkschaften (Sozialismus.de) mit dem Vorstandsbereich 07 der IG Metall (Einladungsflyer). Um Anmeldung wird gebeten bis zum 9. November 2018 per E-Mail an agnes.stoffels@igmetall.de. Reise- und Übernachtungskosten werden von den Veranstaltern nicht übernommen.

5. Dezember 2018Mannheim | 19:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Straße 1 (Eingang Neckarseite)

Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen?

Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, wird zu diesem Thema linke Ideen und aktuelle Erfahrungen zur Diskussion stellen. Als langjährig aktiver Gewerkschafter – Jugendvertreter und Betriebsrat in der Leonberger Bausparkasse sowie Gewerkschaftssekretär bei ver.di in Stuttgart und davor der Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen – orientiert er sich an den gesellschaftlichen und persönlichen Lebenslagen der abhängig Beschäftigten. Wie kann die Solidarität der Vielen zu Stande kommen? »Ich hatte das Glück, mit mutigen Verkäuferinnen und Müllwerkern, mit Journalisten, Bankangestellten und Garderobenfrauen, mit Erzieherinnen und Pflegern zu kämpfen. Sie haben mich gelehrt, wie schnell Menschen zum Widerstand finden können, wie sehr Solidarität und Lebensfreude zusammen gehen. Sie haben mir gezeigt, dass sie sich selber führen, wenn Führung demokratisiert wird.« So verbindet Bernd Riexinger das Prinzip Hoffnung mit Erfahrung in seinem gerade erschienenen Buch Neue Klassenpolitik – Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen. Eine Veranstaltung des »Zukunftsforum Gewerkschaften Rhein-Neckar«.

14. Dezember 2018Berlin | 19:00 Uhr | FAU-Lokal, Grüntaler Str. 24 (S-Bahn Bornholmer Str., S-Bahn Gesundbrunnen)

Wolfgang Hien: Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn: das »andere 68«

Wolfgang Hiens Buch beinhaltet ein biographisches Interview mit dem früheren Gewerkschaftsaktivisten und heutigen Arbeitswissenschaftler über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität. Es ist eine Annäherung an das »andere 68«. In dem Buch diskutiert der Hien (*1949) mit dem Historiker Peter Birke (*1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. Der Gesprächsband ist aber nicht nur eine Erinnerung an linke Geschichte, sondern auch ein sehr aktuelles Buch. Hien engagiert sich für den Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, denn arbeitsbedingte Krankheiten nehmen zu. Sein letzter Satz im Gespräch: »Den Mächtigen müssen körperliche Unversehrtheit und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen abgerungen werden – von den arbeitenden Klassen selbst.«
Veranstalter: Teilhabe e.V. und FAU Berlin

14. Dezember 2018bis 15. Dezember | Berlin | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1

In Erinnerung an Elmar Altvater: Der Springpunkt der Politischen Ökonomie – Das Kapital gegen Arbeit und Natur

Zur Krisendynamik in Zeiten des Kapitalozäns. Symposion zu Ehren von Elmar Altvater (24.8.1938–1.5.2018). Elmar Altvater war einer der bedeutendsten kritischen Sozialwissenschaftler und einer der wichtigsten linken Intellektuellen in der Bundesrepublik, der leider am 1. Mai dieses Jahres verstorben ist (siehe auch den Nachruf des VSA: Teams und der Redaktion Sozialismus). Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Mahnkopf (Institute for International Political Economy – IPE, Berlin) ein Symposion zur Ehren von Elmar Altvater. Das Symposion findet zum Teil in deutscher und zum Teil in englischer Sprache ohne Übersetzung statt. Um Anmeldung bis zum 5. Dezember wird gebeten.

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