Aktuelle Ausstellungen

Bis zum 7. Februar 2022 ist im
Werkbundarchiv – Museum der Dinge (Oranienstr. 25, 10999 Berlin) die Ausstellung
Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR
zu sehen, die bereits 2019 vom Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt gezeigt wurde. In ihr sind Objekte der Alltagskultur zu sehen und es werden ihre Gestalter:innen vorgestellt, die in der Tradition und für die Weiterentwicklung der Gestaltungsprinzipien des Bauhauses und anderer moderner Designrichtungen stehen. Zugleich zeigt die Ausstellung den widersprüchlichen Umgang der DDR mit diesem Erbe. Der gleichnamige Begleitband erschien bei M BOOKS, Weimar (160 Seiten, 28 €).

»Weniger, aber besser« lautet das Credo eines bundesrepublikanischen Industriedesigers, dessen für die Fa. Braun entworfene Kaffee­maschinen, Taschenrechner, Rasierer und Uhren durch viele Hände von BRD-Bürger:innen gegangen sein dürften. Ihm widmet das
Museum für angewandte Kunst in Frankfurt a.M. (Schaumainkai 17)
bis zum 16. Januar 2022 die Ausstellung
Dieter Rams | Ein Blick zurück und voraus
Parallel dazu erschien im Phaidon Verlag Berlin das von Klaus Klemp zusammengestellte »dieter rams. werkverzeichnis« (344 Seiten, 45 € in der Ausstellung, 49,80 € im Buchhandel).

Bevorstehende Termine

2. Dezember 2021München | 19:00 Uhr | EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

Wolfgang Müller: Die Rätsel Chinas Wiederaufstieg einer Weltmacht

Chinas rasanter Aufstieg zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt wirft erneut die Systemfrage auf. Offiziell verfolgt die chinesische Führung das Ziel der Schaffung eines Sozialismus chinesischer Prägung. Seine Entwicklung ist aber zugleich durch große soziale Ungleichheit, eine ausgeprägte, repressive soziale Kontrolle und global agierende staatliche und private Kapitalunternehmen gekennzeichnet. Wohin also geht die Reise wirklich, Richtung Staatskapitalismus oder sozialistische Marktwirtschaft?

Auf der Grundlage seines neuen Buches gibt der China-Experte und Gewerkschafter Wolfgang Müller, der in dem Land viele Jahre tätig war, eine Antwort auf die Rätsel. Auch China sieht sich angesichts des weltweit erfahrbaren Klimawandels zu Maßnahmen gezwungen. »Klimaschurke China«, was ist dran an der vorherrschenden medialen Meinung, die China zum Sündenbock für den Klimawandel abstempelt? Mit Fakten und Zahlen begegnet der China-Experte der Frontstellung gegenüber dem chinesischen Gesellschaftsmodell.

Teilnahme nach den gültigen Corona-Regeln, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Eine Veranstaltung des Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München e.V. (isw)

Zurück