Zeitschriften

Piketty, Europa nach der Wahl, 1914: Äußere und how much does cialis cost innere Kriegsgründe, Neue Politik der Arbeit u.v.a.m. sind die Themen der Juli/August-Ausgabe von Sozialismus.

Strategie der Linken

Alexander Fischer /
Katja Zimmermann (Hrsg.)
Strategie einer
Mosaik-Linken
Von WASG und PDS zu DIE LINKE. und neuen Herausforderungen
Supplement der Zeitschrift Sozialismus 7-8/2014
56 Seiten | EUR 5.00
ISBN 978-3-89965-978-8

Can Europe still be saved?

Das Supplement 4-2014 von Sozialismus mit Beiträgen von Annelie Buntenbach, Frank Bsirske, Andreas Keller, Wolfgang Lemp, Dietmar Schäfers und cialis without prescription Hans-Jürgen Urban für eine offensive Europa-Politik steht Dank der Unterstützung von transform! auch in einer englischen Version zur Verfügung.

Heft 1-2014 zum Thema »Gespenst Europa« ist erschienen. Bestellungen bitte nur noch direkt bei www.zeitschrift-luxemburg.de

Inzwischen als Netz-Zeitschrift: www.prager-fruehling-magazin.de.

Socialist Register

Klassenverhältnisse im Licht
der kapitalistischen Sozial-
beziehungen rund um den Globus sind das Thema der 50. Ausgabe von Socialist Register.

Linke Vielfalt

Mechthild Küpper, in der FAZ zuständig für die Linkspartei, attestiert in ihrer Besprechung von Benjamin-Immanuel Hoffs Buch die linke: partei neuen typs? vom 25.7.14 dem Autor, dass er eine Diskussion in der Partei aufzeigt, die jenseits der »ideologischen Evergreens« funktioniert. Und in der Tat: Die Linkspartei hat es geschafft, trotz oder gerade wegen ihrer bewegten Geschichte, in ihren Reihen unterschiedliche Milieus und cialis professional 100 mg politische Strömungen zu integrieren. Dies schlägt sich auch in der Gewinnung unterschiedlicher Wählerklientel nieder. Was die Linkspartei in ihren Strömungen widerspiegelt und professional cialis wer ihre Wähler sind, ist Hauptgegenstand von Hoffs Buch. Er liefert damit zugleich ein Beitrag zur Diskussion innerhalb der Linkspartei über ihre Werte und cialis price mögliche Koalitionen. Und er macht deutlich, dass es die die Basis der Partei ist, die es schafft, unterschiedliche Strömungen zu integrieren, ohne beliebig zu werden.

Alltäglicher Krieg

Israel und viagra online sales die palästinensischen Gebiete gehören zu den Konfliktherden, die André Brie besuchte und levitra vs cialis über die er in seinem Buch Frieden kriegt man nicht! berichtet. Für diesen Konflikt gilt im Besonderen, was Irmtraud Gutschke in der Tageszeitung neues deutschland vom 23.7. über das Buch schreibt: »Wissen und cheap cialis without rx Begreifen sind eben zweierlei«. Als Abgeordneter war es Brie möglich, in Bereiche zu blicken, die normalen Reisenden verwehrt bleiben. Sein Buch liefert Einblicke in den Alltag der Menschen, die im Krisengebiet von Krieg und female viagra pills Besetzung betroffen sind, und deren Probleme in der tagesaktuellen Berichterstattung oft vernachlässigt werden. Für das nd »ist die Lektüre dieses Buches Gedanken weckend, erhellend, mitreißend sogar

Werner Vitt (1926-2014)

Am 1. Juli 2014 verstarb im Alter von 87 Jahren in Hannover der Gewerkschafter und online viagra Sozialist Werner Vitt. Auf dem Gewerkschaftstag 1960 wurde er in den geschäftsführenden Hauptvorstand der IG Chemie-Papier-Keramik und healthcare canadian pharmacy von 1969 bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand 1988 immer wieder als Linker zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Von 1973 bis 1986 war er Mitglied des SPD-Parteivorstands. Im VSA: Verlag beteiligte sich Werner Vitt an zwei Buchprojekten: 1984 dokumentierte er gemeinsam mit anderen AutorInnen in dem Band »Eigentum verpflichtet?« den Aufstieg und viagra free pills Fall der Enka Glanzstoff AG in Kassel; 1986 erschien unter dem Titel »Demokratie darf am Werktor nicht enden...« eine Auswahl aus seinen Reden und cialis pharmacy online Schriften, die Manfred Heckenauer, Klaus Mehrens und canadian viagra Jutta Roitsch anlässlich seines 60. Geburtstags herausgaben. Eine knappe Würdigung seines Engagements hat die Redaktion Sozialismus verfasst, sie enthält einen Link zu einem Beitrag von 1975 in dem zweiten Buch, der auch fast 40 Jahre später bedrückend aktuell ist.

Bücher bewegen

© Photothek/Imo

Eine der Intentionen von Johanna Bussemer und Wolfgang Gehrcke als Herausgeber des von Hans Coppi und Sabine Kebir verfassten Buches Ilse Stöbe: Wieder im Amt. Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße bestand darin, Ilse Stöbe dadurch Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dass sie baldmöglichst »in die Liste der im Widerstand umgekommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes« aufgenommen wird. Dieses Ziel wurde jetzt erreicht: Am 10. Juli 2014 hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf einer Gedenkfeier am Werderschen Markt den Eintrag des Namens von Ilse Stöbe auf die Gedenktafel gewürdigt. Er sprach dabei auch den beschämenden Umstand an, »dass wir die Liste derjenigen, die gegen Hitler ums Leben kamen, erst so spät vervollständigen. Jahrzehntelang galt Stöbes Handeln im Auswärtigen Amt nicht als Widerstand, sondern als Verrat.« Steinmeier dankte »all denjenigen, die sich darum bemüht haben, das Leben und Wirken Ilse Stöbes aufzuarbeiten«. Wir freuen uns, dass wir mit der Publikation dazu beitragen konnten.

Das VSA: Angebot für den Bücherherbst:

Guillaume Duval gibt französische Anregungen für die Zukunft Europas: Modell Deuschland? Nein Danke! BEIGEWUM, Attac und Armutskonferenz aus Österreich decken die Mythen des Reichtums auf. Der Dokumentarfilm Wer rettet Wen? über die Finanzkrise hat am 11. Februar 2015 in 150 europäischen Staaten gleichzeitig Premiere, das Buch zum Film erscheint bei uns. Felix Jaitner untersucht die Folgen der Einführung des Kapitalismus in Russland, Paul Schäfer eröffnet eine überfällige Debatte über linke Außenpolitik und Heiner Karuscheit, Jörn Wegner und Klaus Wernecke diskutieren die Widersprüche, mit denen das deutsche Kaiserreich in den Ersten Weltkrieg ging. Judith Vey analysiert Gegen-hegemoniale Perspektiven, Lutz Brangsch und Michael Brie beantworten die Frage, warum Das Kommunistische Gespenst nicht zur Ruhe kommt. Geschlechtergerechte Agenda Gute Arbeit, Managing Diversity in Betrieb und Verwaltung und das unternehmerische Wir sind weitere Themen. Texte zur transnationalen Solidarität, zum Kampf um Tarifverträge im Einzelhandel, über die Ursachen von Naturzerstörungen, zu Reformen und Reformern im Kommunismus, ein neuer AttacBasisText und einer aus der Reihe Crashkurs Kommune sowie zwei Titel zur Hamburger Geschichte runden das Programm ab. Eine Programmübersicht gibt es hier, eine pdf-Datei der Buchhandels-Vorschau kann heruntergeladen werden.

Aufklärung statt Bankenrettung

Bestandteil des VSA: Herbst/Winterprogramms ist das Buch zum Film Wer rettet Wen? unserer St. Georger Nachbarn Leslie Franke und Herdolor Lorenz. »Wer rettet Wen?« ist ein Film von unten – finanziert von denen, die ihn sehen und zeigen wollen, die ihn für Aufklärung und Aktion brauchen. Von den benötigten € 160.000 fehlen noch knapp € 8.000; wenn Sie helfen wollen, dass auch die Restsumme zusammenkommt, investieren Sie in den Film! Einen Hinweis darauf, wie das geht, und einen Teaser zum Film gibt es hier.

Auch wir haben gewonnen?

Zugegeben, mit unserem Endspiel-Tipp lagen wir falsch: Nicht La Celeste aus Uruguay oder die brasilianische Seleção wurden Fußballweltmeister der Männer, sondern die deutsche Mannschaft. Richtig lagen und liegen wir jedoch mit dem Buch Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie, in dem »so viel Substanz und Anregendes [steckt], dass sich allein dafür die Lektüre lohnt« (FAZ).

Das findet auch die Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, die es für das Fußballbuch des Jahres nominiert hat. Ob auch wir gewonnen haben, wird sich allerdings erst am 24. Oktober herausstellen, wenn der Preis in Nürnberg verliehen wird. Auf jeden Fall stellt sich nach der WM die Frage »Was ist los im ›Land des Fußballs‹?« noch drängender: Die Herausgeber Gerhard Dilger,  Thomas Fatheuer, Christian Russau und Stefan Thimmel sowie viele andere Autor_innen beantworten sie und betrachten kritisch die Rolle der Fifa und der sozialen Realitäten in dem fußballbegeisterten Land.

Der Film zum Buch: »Sperlingskinder«

Unter dem Titel »Meine Schwester Irma. Ein Opfer der ›Kinder-Euthanasie‹. Eine Spurensuche mit Antje Kosemund« ist jetzt die Filmdokumentation von Jürgen Kinter (Hamburg 2014, 52 min) erschienen. In Auftrag gegeben wurde sie vom Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und gefördert von vielen Institutionen und Vereinigungen.
Antje Kosemund hatte das Schicksal ihrer Schwester und seine schmerzhafte Aufarbeitung in dem 2011 erschienenen VSA: Buch Sperlingskinder. Faschismus und Nachkrieg: Vergessen ist Verweigerung der Erinnerung! beschrieben. Irma wurde 1933 in die »Alsterdorfer Anstalten« in Hamburg eingewiesen und 1943 nach Wien abtransportiert, wo sie im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ermordet wurde. Der Film enthält zahlreiche Bilddokumente und Gespräche mit der Autorin. Er macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie nach 1945 jahrzehntelang das Schicksal der Euthanasieopfer in Deutschland vergessen oder verdrängt wurde. Kostenlose Exemplare des Films können bestellt werden bei der Landeszentrale für Politische Bildung in Hamburg.

Vergnügungssteuer und Umschlagspunkte

Der nun doch zum Kommissionspräsidenten erkorene Jean-Claude Juncker ließ u.a. verlauten, dass sein Posten nicht vergnügungssteuerpflichtig sei. Ohne darüber in Mitleid auszubrechen, lässt sich feststellen, dass dies auch am sich weiter formierenden Protest der europäischen BürgerInnen gegen TTIP und Co. liegen wird. Gerade zur rechten Zeit kommt dafür der Band Reclaim Public Services, denn: »Die Auseinandersetzung über die künftige Entwicklungsrichtung öffentlicher Dienstleistungen … lässt sich … als ein zentraler Umschlagspunkt für die Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen eines fortschrittlichen europäischen Sozialmodells verstehen... Vor diesem Hintergrund gilt der Schwerpunkt dieses Buches aktuellen Entwicklungen in der Binnenmarkt- und Freihandelspolitik der Europäischen Union.« (Aus dem Vorwort der HerausgeberInnen) Die AutorInnen blicken dabei auch über den europäischen Tellerrand hinaus. Auf jeden Fall enthalten die Beiträge fundierte Alternativen zur neoliberalen Privatisierungspolitik – und damit Stoff für möglichst wenig Vergnügen bei TTIP-FürsprecherInnen.

Kleine Schritte und langer Atem

Gute Arbeit ist als Begriff um die Auseinandersetzung über eine moderne Arbeitspolitik immer bedeutender geworden, wie Jürgen Reusch in der Rezension des Buches Rücksichtslos gegen Gesundheit und Leben in der Juli-Augabe der Zeitschrift Gute Arbeit aufzeigt. Jenseits der Gewerkschaften ist Gute Arbeit zu einem Schlagwort geworden, mit dem Politik gemacht wird. Gleichzeitig wird Gute Arbeit aber auch so entgegen seiner gewerkschaftlichen Intention adaptiert. Ein Zurück zur aktiven Politik in der Arbeit fordert daher Klaus Pickshaus. Die gewerkschaftliche Initiative setzt er vor allem mit der zunehmenden Belastung der Beschäftigten in Beziehung.

Staatsstreich in Zeitlupe

Le Monde diplomatique widmet sich in einem Dossier der aktuellen Ausgabe ausführlich dem Freihandel. Bereits letztes Jahr warnte die Leiterin der Verbraucherschutzorganisation Public Citizen's Global Trade Watch (Washington, D.C.) Lori Wallach vor einem Staatsstreich in Zeitlupe durch das TTIP. Das Freihandelsabkommen würde in der Tat einen Machtzuwachs der Wirtschaft gegenüber Politik und Recht bedeuten. Was das für Auswirkungen haben könnte, zeigen Lori Wallach und Autor_innen unterschiedlicher Organisationen in dem AttacBasisText Die Freihandelsfalle. Auch die Organisation campact fordert einen Verhandlungsstopp des Abkommens. Wer campact und die Kampagne »Stoppt TTIP« unterstützen möchte, kann noch bis zum 5.7. Fördermitglied werden und erhält als Geschenk das Buch »Die Freihandelsfalle«.

Hat Industriearbeit eine Zukunft?

Die Umbruchprozesse in der Arbeitswelt – kann die Frage in der Überschrift mit »ja« beantwortet werden oder ist zukünftig alles Industrie 4.0? – erfordern eine Neuverständigung. Deshalb geben der 1. und der 2. Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel und Jörg Hofmann, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban ein Buch heraus, in dem profilierte Arbeitswissenschaftler_innen und Gewerkschafter_innen neue Weichenstellungen, Konturen und Entwicklungstrends der Arbeit beleuchten.
Der Text ist im Juni unter dem Titel Industriearbeit und Arbeitspolitik erscheinen.

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