VSA: Website auf den Bildschirm des iPhone und des iPad legen.

VSA: ist jetzt bei Facebook. Wir freuen uns über alte und neue Freunde.

Auf dem Kongress werden zahlreiche VSA: AutorInnen als Referenten vertreten sein, außerdem ist der VSA: Verlag Medienpartner.

VSA: Zeitschriften

Themen u.a.: Piraten-Partei, Frankreich-Wahl, Theorie des »Finanzkapitals«, Europäische Gewerkschaftspolitik, Markt & Marx?. Mehr Infos: www.sozialismus.de

Themenschwerpunkt »Sex ist auch keine Lösung«. Weiterer Schwerpunkt: »Kein Europa ist auch keine Lösung!« Mehr Infos: www.prager-fruehling-magazin.de.

Schwerpunkt: Energiekämpfe: Fossiles, Umstritten, Vorgeschlagen | Class & Care. Mehr Infos: www.zeitschrift-luxemburg.de

Schwerpunkt: Europa – No Future? Mehr Infos: www.transform-network.net

Harveys Analyse der Finanzkrise

David Harvey
Die urbanen Wurzeln der Finanzkrise
Die Stadt für den antikapitalistischen Kampf zurückgewinnen
44 Seiten | EUR 4.20
ISBN 978-3-89965-965-8

Socialist Register

Das Jahrbuch der unabhängigen internationalen Linken wird im deutschsprachigen Raum von VSA: vertrieben.

NSU-Morde: Das Buch zum Thema

Wissen Sie eigentlich, wie viele Untersuchungsausschüsse derzeit damit beschäftigt sind, das Versagen der staatlichen Sicherheitsbehörden in Bezug auf die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) aufzuklären? Nein? Das macht auch nichts. Denn wer sich allzu viel Aufklärung von diesen erhofft, könnte enttäuscht werden. Mehr über den NSU-Terror und dessen Hintergründe liefert eines der ersten Bücher zum Thema überhaupt: Made in Thüringen? Nazi-Terror und Verfassungsschutz-Skandal, herausgegeben von Bodo Ramelow, dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der regionale Sender Salve TV (Erfurt/Weimar) hat einen Filmbeitrag zum dem Buch gedreht, der auf der Seite DIE LINKE.Fraktion im Thüringer Landtag angeschaut werden kann.

161 Alternativen auf je 2 Seiten für 15 Euro?

Geht das überhaupt? Es geht! Mehr als 170 Autorinnen und Autoren aus 14 Ländern in vier Kontinenten haben knappe Beiträge zu dem von Ulrich Brand, Bettina Lösch, Benjamin Optrako und Stefan Thimmel herausgegebenen ABC der Alternativen 2.0 beigesteuert und so Anstöße zu intensiven Diskussionen, Klärungsprozessen und praktischen Alternativen geliefert. Vorgestellt wird das in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der taz.die tageszeitung und dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac erschienene Buch auch auf dem 34. Buko-Kongress »Under Pressure« vom 17. bis 20. Mai in Erfurt.

Vor 40 Jahren: Mai 1972

Bei VSA, damals noch per Adresse Hasenheide 63, 1000 Berlin 61 (Kreuzberg), beginnen die Vorbereitungen zu einer zweiten Buchveröffentlichung, mit der die Reihe archiv-drucke gestartet wird. Ein bis dahin in den Marx-Engels-Werken nicht veröffentlichter Text von Karl Marx, »Über F. Lists Buch ›Das nationale System der politischen Ökonomie‹« wird auf einer Composer-Schreibmaschine abgetippt und im Klebeumbruch layoutet. Er wird ergänzt um Friedrich Engels’ »Zweite Elberfelder Rede«. Joachim Bischoff führt in die beiden Texte unter der Überschrift »Wissenschaft und wirkliche Entwicklung der Gesellschaft« ein. Später erscheinen in der Reihe Beiträge von Roman Rosdolsky, Georgi W. Plechanow und zwei frühe Frauenbewegungs-Titel: Edward Avelings und Eleanor Marx-Avelings Text »Die Frauen-Frage« und Fannina W. Halles Buch »Frauenemanzipation. Bericht aus den Anfängen des revolutionären Russland.«

Daneben geht die Entspannungspolitik weiter: Am 17. Mai ratifiziert der Deutsche Bundestag die Ostverträge. Am 26. Mai unterzeichnen Egon Bahr und der Staatssekretär beim Ministerrat der DDR, Michael Kohl, in Ost-Berlin den deutsch-deutschen Verkehrsvertrag. Am gleichen Tag unterschreiben US-Präsident Richard Nixon und der Generalsekretär der KPdSU, Leonid Breschnew, den ABM-Vertrag, der die Begrenzung von Raketenabwehrsystemen regelt. Und am 31. Mai ratifiziert der Oberste Sowjet schließlich den im August 1970 in Moskau unterzeichneten Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der UdSSR.

Im Vietnamkrieg nehmen am 1. Mai Einheiten der nordvietnamesischen Streitkräfte und der südvietnamesischen Vietcong-Guerilla die südvietnamesische Provinzhauptstadt Quang Tri ein und rufen eine Revolutions-Regierung aus. Am 2. Mai trifft Henry A. Kissinger in Paris zu geheimen Gesprächen mit dem nordvietnamesischen Politbüro-Mitglied Lê Duc Tho ein, die allerdings scheitern. US-Präsident Nixon kündigt danach eine Seeblockade und eine Verminung der nordvietnamesischen Häfen an.

Der Mai 1972 in der Bundesrepublik ist vor allem geprägt durch zahlreiche Anschläge der Rote Armee Fraktion. Am 11. Mai verübt sie einen Bombenanschlag auf das im IG-Farben-Haus (Frankfurt/Main) stationierte 5. US-Korps, ein Mensch kommt ums Leben, 13 werden schwer verletzt. Am 12. Mai detonieren in der Polizeidirektion Augsburg zwei Rohrbomben und verletzen sieben Polizisten. Noch am gleichen Tag explodiert vor dem Landeskriminalamt in München eine Autobombe des »Kommandos Thomas Weisbecker«, zehn Menschen werden verwundet. Das Auto von Bundesrichter Wolfgang Buddenberg wird am 15. Mai in die Luft gesprengt. In Hamburg gehen am 19. Mai im Springer-Haus zwei Bomben hoch, wobei 38 Menschen verletzt werden und am 24. Mai gibt es in Heidelberg einen Anschlag auf das Hauptquartier der US-Armee. Die »Tagesschau« und die »Heute«-Sendung strahlen am 25. Mai einen Appell des Bundeskriminalamtes aus, in dem aufgerufen wird, bei der Aufklärung terroristischer Verbrechen zu helfen. Am Ende des Monats startet die Polizei die bislang größte Fahndungsaktion der Bundesrepublik – frühe Vorboten des spätereren »Deutschen Herbstes« 1977.

Außerdem: In West-Berlin betont ÖTV-Chef Heinz Kluncker auf dem Gewerkschaftstag die Unabhängigkeit der Gewerkschaften und stellt heraus, die ÖTV sei kein »Hofjubler einer Regierung«. Im Fernsehen startet die Serie »Raumschiff Enterprise«. In Lindlar im Bergischen Land stellen Polizeibeamte falsche 50-US-Dollar-Noten in Höhe von umgerechnet 32 Mio. DM sicher – der größte »Blüten-Fund« in der deutschen Kriminalgeschichte. Das Verteidigungsministerium gibt den so genannten Haar-Erlass heraus: das Haar von Bundeswehrsoldaten darf künftig weder »Uniform noch Hemdkragen berühren«. Und am 22.5. stirbt Margaret Rutherford im Alter von 80 Jahren, die britische Schauspielerin wurde vor allem durch ihre Rolle als Miss Marple in den Agatha-Christie-Verfilmungen bekannt.

Sport-»Höhepunkte«: Am Tag der Arbeit steigt im Hamburger Volksparkstadion das Abschiedsspiel des Rekord-Nationalspielers Uwe Seeler. Am 5. Mai fällt in Berlin, Hauptstadt der DDR, der Startschuss zur 25. Friedensfahrt. Das traditonelle Etappen-Radrennen mit 102 Fahrern aus 17 Ländern geht am 20. Mai in Warschau mit dem Gesamtsieg des Tschechoslowaken Vlastimil Moravec zu Ende. Den Mannschaftssieg erringt die UdSSR, bester Bergfahrer ist Ryszard Szurkowski aus Polen. Am 27. Mai besiegt in Leipzig die DDR in einem Fußball-Länderspiel die Mannschaft von Uruguay sensationell mit 1:0.

Anlässlich des 40-jährigen Verlagsjubiläums lassen wir auf der Website einmal im Monat politische, kulturelle, sportliche Ereignisse aus dem Gründungsjahr 1972 an uns vorbeiziehen. Die Highlights aus den vorherigen Monaten können hier nachgelesen werden.

Triumph gescheiterter Ideen

2009 waren die europäischen Regierungshäupter für kurze Zeit Keynesianer. Mussten sie auch, um den stärksten Einbruch seit der Großen Depression der 1930er Jahre abzubremsen. Danach passierte das Paradoxe: Die Krise wurde zur Staatsschuldenkrise erklärt, die mit jenen neoliberalen Maßnahmen bekämpft werden soll, die zum wirtschaftlichen Eklat geführt haben.
Dieser Triumph gescheiterter Ideen wird in zehn Länder- und drei Querschnittsanalysen seziert – von Wissenschaftlern aus Schweden, Großbritannien, Irland, Deutschland, Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland, Italien und Spanien. Diese Vor-Ort-Expertise ist notwendig, um Entwicklungspfade und Alternativen in Augenschein zu nehmen. Auf die weitere Eskalation der Widersprüche und Spannungen in Europa ist man mit diesem Buch bestens vorbereitet.

Bericht einer Überlebenden des Holocaust

»Mit jeder Aussage von Betroffenen vervollständigt sich das Bild des Grauens«, schreibt Gine Elsner zu dem von ihr herausgegebenen Zeitzeuginnenbericht Vom Rhein nach Riga. Deportiert von Köln: Bericht einer Überlebenden des Holocaust. Lilly Menczel, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel einwanderte, erzählt, wie sie als 16-Jährige im Dezember 1941 von Köln nach Riga deportiert wurde und wie sie nach dem Ghetto die Konzentrationslager Kaiserwald und Stutthof überstand. Sie und ihre beiden ältesten Brüder überlebten als einzige ihrer Familie. Erst vor kurzem war Lilly Menczel in der Lage, ihre Geschichte aufzuschreiben – als »ewiges Licht« für die Erinnerung. Ein hochwertiges Halbleinenbändchen mit Fotos, ebenso wie der 2009 erschienene Bericht von Fanny Englard, Vom Waisenhaus zum Jungfernhof. Deportiert von Hamburg nach Riga

Blockupy Frankfurt

Unter dem Motto »Europa kaputt sparen? Nicht mit uns!« ruft ein breites Bündnis – Attac Deutschland, Die Linke Hessen, linksjugend ['solid] Bundesverband, Grüne Jugend Bundesverband, Interventionistische Linke, Erwerbslosen Forum Deutschland, Kein Mensch ist illegal/transact u.v.a.m. – zu Protesten gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung und der EU auf. Durch die Aktionen vom 17. bis 19. Mai soll ein unübersehbares Zeichen internationaler Solidarität gesetzt werden, und zwar dort, wo mit der Europäischen Zentralbank und weiteren mächtigen Institutionen Weichen für die autoritäre Verarmungspolitik unter neoliberalen Vorzeichen gestellt werden. Die Demonstration am 19. Mai bildet den Höhepunkt der europäischen Aktionstage.

Wowereit stellte Bahr-Buch vor

Unter der Headline »Geschichtsstunde im taz-Café: Spannende Entspannungpolitik« schreibt Uwe Rada in der Berlin-Ausgabe der taz über die Buchvorstellung von Ostwärts und nichts vergessen!: »Im Gespräch mit Klaus Wowereit stellte Egon Bahr seine Autobiografie vor – und bot überraschende Einblicke ins Innenleben eines Politikers, der als Kalter Krieger begann... Im taz-Café präsentierte sich am Donnerstag morgen [12.4.] ein anderer Egon Bahr, und das hatte vor allem mit dem Moderator zu tun. Klaus Wowereit, für anderthalb Stunden mal nicht Regierender Bürgermeister, verwickelte sein Gegenüber in ein Gespräch, in dem sich persönliches Erleben, politische Bewertung und Geschichtenerzählen munter abwechselten, und das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Checkpoint Charlie, an dem sich im Oktober 1961 amerikanische und sowjetische Panzer gegenüberstanden.«

Europa neu begründen

Gewerkschafter und Wissenschaftler, unter ihnen viele VSA: Autorinnen und Autoren, plädieren in dem Aufruf Europa neu begründen für eine europäische soziale Bürgerbewegung, die gegen die desaströse Krisenpolitik und für einen radikalen Politikwechsel antritt. Ein erster Schritt auf diesem Weg muss die Ablehnung der vorliegenden Fassung des Fiskalpakts sein. Die InitiatorInnen des Aufrufs sind Frank Bsirske (ver.di-Vorsitzender), Annelie Buntenbach (DGB-Bundes­vorstand), Rudolf Hickel (Universität Bremen, Memorandum Gruppe), Steffen Lehndorff (IAQ, Universität Duisburg-Essen) und Hans-Jürgen Urban (IG Metall-Vorstand). Auf der Website www.europa-neu-begruenden.de besteht die Möglichkeit der Mitunterzeichnung.

Gespräch zur VSA: Verlagsgeschichte

Foto: Johannes Schulten

Aus Anlass des 40. Verlagsjubiläums hat Johannes Schulten für die linke Tageszeitung junge Welt ein Gespräch mit den beiden VSA: Teammitgliedern Marion Fisch und Gerd Siebecke geführt und unter dem Titel »Linke Verlage werden immer in der Nische blieben« in der Wochenendausgabe vom 17./18. März veröffentlicht. Das Titelzitat stimmt nicht ganz genau, der Rest schon: »Der VSA: Verlag wird 40. Über ›verwirrende‹ Titel zum Eurokommunismus, enge Beziehungen zur Gewerkschaftslinken und den Kampf, in Buchläden zu kommen.« Das komplette Interview gibt es hier.

Vier noch nicht angebotene neue Buchprojekte

Aus aktuellen Anlässen haben wir vier bislang nicht angekündigte Neuerscheinungen ins Verlagsprogramm aufgenommen:

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