Lesungen, Buchvorstellungen & Diskussionsveranstaltungen

an denen Autor*innen des Verlages beteiligt sind, sowie interessante Termine, die zu den Themen der Verlagsarbeit passen. Infos bitte rechtzeitig an klaus.schneider[at]vsa-verlag.de oder gerd.siebecke[at]vsa-verlag.de.

27. Juli 2017Bern | 20:00 Uhr | Reitschule Bern, Tojo Theater, Neubrückstr. 8

Was wollte der Reale Sozialismus?

Vortrag von Renate Dillmann und Amelie Lanier. Seit es den Kapitalismus gibt, gibt es Kritik an ihm, die aufs Grundsätzliche zielt und ihn überwinden will. Mit der Oktoberrevolution in Russland hat sich diese linke Kritik erstmals einen Staat erobert: Der Sozialismus wurde «real». Hundert Jahre später existieren die Sowjetunion und die ihrem Sozialismus mehr oder weniger nacheifernden Projekte nicht mehr. Der Kapitalismus dagegen lebt munter weiter, produziert Kapitalwachstum, Armut, Krisen und Kriege. Wir wollen einen Blick in die Vergangenheit werfen und fragen: Was war die zentrale Kritik der früheren Sozialisten an Kapitalismus und Staat? Wie haben sie diese Kritik in ihren Ländern praktisch umgesetzt? Was waren die Leistungen und was die systematischen Mängel ihrer Projekte? Und schliesslich: Wohin haben die Sowjetunion bzw. China sich gewandelt?

22. August 2017Gera | 18:00 Uhr, Stadtmuseum, Museumsplatz 1

Geschichte und Erbe der russischen Revolution

Achtung: Versehentlich waren die Veranstaltungen für Juli angekündigt, sie finden jedoch erst im August statt!
Zum Modell erklärt von den einen, kritisiert und bekämpft von anderen, hat die Russische Revolution von 1917 das 20. Jahrhundert nachhaltig geprägt. Christoph Jünke (Bochum) wirft einen Blick auf Ursachen, Verlauf und Folgen der russischen Revolution, stellt die Motive und Strategien der bolschewistischen Oktoberrevolutionäre und ihrer Kritiker dar und fragt nach dem Erbe dieser Revolution. Weitere Vortrags- und Diskussionstermine:
23.8., 19:00 Uhr, Suhl, Kulturbaustelle, Friedrich-König-Straße 35
24.8., 14:00 Uhr, Gotha, Klub Galetti, Jüdenstraße 44
24.8., 18:00 Uhr, Eisenach, Nachbarschaftszentrum, Goethestraße 10

7. September 2017Hamburg | 19:00 Uhr | Rathaus, Rathausmarkt, Kaisersaal

Karl Marx in Hamburg

Vor 150 Jahren wurde der erste Band von »Das Kapital« ausgeliefert - vom Verlag Otto Meissner in Hamburg. Karl Marx hatte den zweiten Teil des Manuskripts am 12. April 1867 persönlich in die Bergstraße 26 gebracht. Setzer und Drucker in Leipzig haben 1,9 Millionen Lettern gesetzt und 3,2 Tonnen Blei bewegt. Am 9. September 1867 war es soweit – das 800 Seiten starke Opus magnum von Karl Marx war fertig. Aber warum erschien »Das Kapital« in Hamburg? Welchen Einfluss hatte die Herstellungsweise auf das Ergebnis? Wer arbeitete an dem Buch mit? Und was hatte Karl Marx eigentlich noch mit Hamburg zu tun? Alle diese Fragen beantwort Jürgen Bönig, Autor des Buches Karl Marx in Hamburg, im Gespräch mit Norbert Hackbusch. Moderation: Siri Keil.
Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.

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