Lesungen, Buchvorstellungen & Diskussionsveranstaltungen

an denen Autor*innen des Verlages beteiligt sind, sowie interessante Termine, die zu den Themen der Verlagsarbeit passen. Infos bitte rechtzeitig an klaus.schneider[at]vsa-verlag.de oder gerd.siebecke[at]vsa-verlag.de.

23. Januar 2018Hamburg | 18:00 Uhr | Uni Hamburg, Von-Melle-Park 9, Raum: S27

Peter Birke, Stefan Kerber-Clasen, Wolfgang Menz und Iris Nowak: Sorge-Kämpfe

Im Rahmen des vom Fachschaftsrat des Fachbereichs Sozialökonomie an der Universität Hamburg veranstalteten Themensemesters Austerität versus Solidarität stellen Peter Birke, Stefan Kerber-Clasen, Wolfgang Menz und Iris Nowak den von ihnen herausgegebenen Band Sorge-Kämpfe. Auseinandersetzung um Arbeit in sozialen Dienstleistungen vor.

25. Januar 2018Stuttgart | 19:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, Ludwigstr. 73a

Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

Eine Herausforderung der weltweiten US-Hegemonie? Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung seitens der USA steht der Aufstieg Chinas und anderer Schwellenländer gegenüber. Über Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels referiert und diskutiert John P. Neelsen (Tübingen, Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung).

25. Januar 2018Hamburg | 19:00 Uhr | Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35

Israel und Palästina – Zwei Staaten für zwei Völker?

Dr. Angelika Timm, Nahostwissenschaftlerin und ehemalige Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel, konzentriert sich auf den internationalen, regionalen und nationalen Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts. Gefragt wird auch danach, wie Deutschland seine historische Verantwortung gegenüber Israelis und Palästinensern wahrnehmen kann und welche Positionen hinsichtlich der Konfliktbearbeitung Linke in Israel und Palästina vertreten.

27. Januar 2018Wuppertal-Barmen | 13:30 Uhr | Historisches Zentrum, Engelsstr. 10

200 Jahre Karl Marx

Festvortrag von Georg Fülberth (Marburg); anschließend wird das Stück des Weber-Herzog-Musiktheaters »Frau Kapital trifft Dr. Marx« uraufgeführt, ein Musiktheaterspiel zum 200. Geburtstag von Karl Marx. In anschaulicher und unterhaltsamer Form greift das Stück wesentliche Inhalte von Marx’ Hauptwerk »Das Kapital« auf: Ware, Gebrauchswert, Tauschwert, Ware Arbeitskraft, Mehrwert, Ursprüngliche Akkumulation. Die Musik von Christof Herzog setzt die Tradition von Kurt Weill und Hanns Eisler fort. Eine Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung.

28. Januar 2018Hamburg | 14:00 Uhr | Heine-Denkmal auf dem Rathausmarkt

Auf den Spuren von Karl Marx

Warum erschien »Das Kapital« 1867 gerade in Hamburg? Warum kam er in die Hansestadt? Und was hatte Karl Marx eigentlich sonst noch mit Hamburg zu tun? Jürgen Bönig begibt sich zwei Stunden auf Marx’ Spuren und entdeckt spannende Orte und Zusammenhänge.

29. Januar 2018Berlin | 20:00 Uhr | ACUD-Kino, Veteranenstr. 21

Was wurde in einem Jahr in der Wohnungsfrage geschafft bzw. nicht ...

Ein gutes Jahr ist nun der rot-rot-grüne Berliner Senat im Amt. Viele Berliner*innen verbanden mit der Ernennung einer LINKEN Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Hoffnung, dass sich in der Berliner Wohnungsfrage rasch etwas zum Besseren verändert, dass die Dynamik von Spekulation mit Wohnraum sowie die immer höher steigenden Mieten durchbrochen oder zumindest abgemildert werden. Sie stellt sich im Gespräch mit Julian Benz (Mietshäuser Syndikat) und Andrej Holm den Fragen: Was ist in der Wohnungsfrage erreicht worden und vor allem, wo hakt es aus welchen Gründen?

30. Januar 2018Bielefeld | 20:00 Uhr | Buchhandlung Mondo, Elsa-Brändström-Str. 23

Die heiße Phase der Brexit-Verhandlungen

Der Austritt Großbritanniens aus der EU im März 2019 ist ein historischer Rückschlag für den europäischen Integrationsprozess. Über die Austrittsvarianten zwischen Chaos-Exit und »sanftem« Brexit, über die Perspektiven des Landes außerhalb der EU und die innenpolitischen Widerstände auf dem Weg dorthin, über Eingriffsmöglichkeiten progressiver Allianzen und Rückwirkungen in der EU referiert und diskutiert Hinrich Kuhls, der zu diesen Themen in Sozialismus.de mit Analysen und Kommentaren berichtet.

30. Januar 2018Magdeburg | 18:00 Uhr | RLS-Seminarraum, Ebendorfer Str. 4

Lenin neu entdecken

Michael Brie analysiert in seinem bei VSA: 2016 erschienenen Buch Lenin neu entdecken jenen konzeptionellen Suchprozess zwischen 1914 und 1917, der Lenin befähigte, so entscheidend in den Verlauf der russischen Revolution vor einhundert Jahren einzugreifen. Welches Macht-, Gewalt- und Staatsverständnis hatte Lenin und wie leitete er nach dem Sieg im Bürgerkrieg einen neuen strategischen Suchprozess ein, da Ziel und Ergebnis so weit auseinanderfielen? Der Autor stellt seine These »Wer vom Stalinismus redet, darf nicht vom Leninismus schweigen« zur Diskussion und macht deutlich, dass in der heutigen Vielfachkrise der kapitalistischen Zivilisation die Erkenntnisse Lenins noch immer von Bedeutung sind, wenn sie denn anders gelöst werden als 1917.

5. Februar 2018Hamburg | 18:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof

Frank Deppe und Richard Detje im Gespräch mit Katja Karger über »Das Kapital« und die moderne Arbeit

Karl Marx’ »Das Kapital« feiert in diesem Jahr 150-jähriges Jubiläum. Dieses Werk hat die Geschichte der Arbeit geprägt wie kein anderes. Doch wie aktuell ist sein Werk heute? Wie funktionieren Arbeit und Kapital in Zeiten von E-Commerce und Bitcoin? Welche Bedeutung hat Marx’ Werk für Beschäftigte, Betriebs- und Personalräte sowie Gewerkschaften im »Kapitalismus des homo oeconomicus«? Der Politikwissenschaftler Frank Deppe und der Autor Richard Detje vom VSA: Verlag sprechen darüber, ob Marx’ Analysen zeitgemäß sind und diskutieren mit der Vorsitzenden des DGB Hamburg, Katja Karger, über »Das Kapital« hinsichtlich klassischer und »neuer« Formen von Arbeit und dessen Relevanz für die heutige Gewerkschaftsbewegung.
Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Das Kapital im Museum der Arbeit in Kooperation mit dem DGB Hamburg. Der Eintritt ist frei.

6. Februar 2018Hamburg | 20:00 Uhr | Heinrich-Heine-Buchhandlung, Grindelallee 28

Eritrea – der zweite Blick

Ein Vierteljahrhundert nach Erlangung der Unabhängigkeit steckt Eritrea in einer Krise. Zehntausende junge Menschen verlassen das Land, dem Regime werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, periodisch kommt es zu Scharmützeln mit Äthiopien. Was steckt dahinter? Hans-Ulrich Stauffer befasst sich seit über vier Jahrzehnten mit Entwicklungsprozessen Afrikas und kennt Eritrea noch aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs. 2017 hat er nach neuerlichen Recherchen mit dem Buch »Eritrea - der zweite Blick« einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über dieses Land vorgelegt, den er an diesem Abend vorstellt. Wichtig ist dieses Buch zunächst, weil es überhaupt nur wenige deutschsprachige Publikationen zu Eritrea gibt. Stauffers Buch gewinnt darüber hinaus dadurch an Wert, dass es sich um ein objektives Verständnis des Landes und seiner Situation bemüht, während viele gängige Beiträge und Berichte stark von der Ideologie der westlichen Staaten geprägt sind.
Eine Veranstaltung der MASCH-Hochschulgruppe (www.masch-hamburg.de) in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Buchhandlung.

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