26. Oktober 2020Wuppertal | 19:30 Uhr, Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstr. 20

Kapitalismus digital

Digitalisierung hat nicht nur Auswirkungen auf die ökonomische Verwertung von Arbeit und Kapital, sondern auf alle Bereiche des Lebens. Wird es gelingen, die Möglichkeiten, die mit technologischen Innovationen stets einhergehen, auch zum Wohle der Beschäftigten zu nutzen? Vortrag und Diskussion mit Oliver Nachtwey, Professor an der Universität Basel. Anmeldung über die Webseite der Bergischen Volkshochschule.

3. November 2020Rostock | 18:00 Uhr | Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21

Strategien in der Corona-Krise

In der Corona-Pandemie wird der Bedarf an demokratischer Zukunftsgestaltung nochmals deutlicher: neben der Verbesserung im Gegenwärtigen braucht es Orientierung und Verständigung, wohin die gesellschaftliche Entwicklung gehen soll. Dabei konkurrieren neoliberale, konservative, autoritäre Zukunftsdiskurse mit emanzipatorischen und solidarischen Entwürfen. Dieter Klein stellt Hauptthesen aus seinem Buch Zukunft oder Ende des Kapitalismus? Eine kritische Diskursanalyse in turbulenten Zeiten (VSA: Verlag, 320 S., 19,80 Euro) zur Diskussion.

3. November 2020Düsseldorf | 19:00 Uhr, ZKK - Zentrum für Aktion, Kultur, Fichtenstr. 40

Wie weiter in der EU?

Krisen unter den 27 EU-Mitgliedstaaten sind nicht neu. Die zunehmende politische Fragmentierung vollzieht sich entlang unterschiedlicher Konfliktlinien. Was geht da noch? Und wohin kann es gehen? Steht der EU-Asylpakt für die angestrebte Neuausrichtung der EU? Was ist mit einem sozialem Green New Deal? Welche Weichen werden mit der deutschen Ratspräsidentschaft gestellt? Diskussion mit Cornelia Hildebrandt, Referentin des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Co-Präsidentin der Europäischen Stiftung Transform Europe. Anmeldung per Email an: rlc.duesseldorf@gmail.com

4. November 2020Dresden | 19:00 Uhr | »Wir AG«, Martin-Luther-Str. 21

Friedrich Engels: Erfinder des Marxismus?

Engels hat seine Position Marx gegenüber als die einer »zweiten Violine« bezeichnet. Nicht selten gilt er aber auch als der eigentliche Architekt des Marxismus, der vor allem nach Marx’ Tod die materialistische Geschichtsauffassung verteidigte, weiterentwickelte und einiges mit dem Hinweis auf eigene Fehler auch zurechtrückte. Rolf Hecker, Forscher und Mitwirkender an der Marx-Engels-Gesamtausgabe MEGA, nimmt insbesondere Engels’ Altersbriefe genauer unter die Lupe.

5. November 2020Frankfurt | 19:00 Uhr | Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5

Keir Starmer und die Labour Party

Im Dezember 2019 fuhren die britischen Konservativen einen klaren Wahlsieg ein – ihr größter Erfolg nach 1987 und eine schwere Niederlage Labours. Corbyn trat zurück, als Nachfolger setzte sich Keir Starmer durch. Wie ist der Kurs der neuen Labour-Führung einzuschätzen? Und wie stabil ist die Macht der Konservativen? Vortrag und Diskussion mit dem Historiker und Englandspezialisten Florian Weis, RLS-Berlin. Die Veranstaltung kann auch online verfolgt werden. Die Zugangsdaten sind auf der Internet-Seite des Club Voltaire zu finden.

7. November 2020Wuppertal | 10:00 Uhr | Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

Friedrich Engel: Aktualität eines Revolutionärs

Programm: Frank Deppe: Engels und die Linke – Geschichte und Gegenwart. Panel 1:  Engels’ Subjekt der Geschichte: Arbeiterklasse und Lohnabhängige heute, mit Achim Bigus (IG Metall-Vertrauensleute bei VW Osnabrück), Klaus Dörre (Uni Jena), Nicole Mayer-Ahuja (Uni  Göttingen), Nihat Öztürk (ehem. Bevollmächtigter IG Metall Düsseldorf. Panel 2: Utopie und Wissenschaft: Sozialistische Perspektive heute mit Eva Bockenheimer (Köln), Ellen Brombacher (Berlin), Marcel van der Linden (Internationales Institut für Sozialgeschichte Amsterdam), Ingar Solty (RLS Berlin). Anmeldung unter marx-engels-stiftung@t-online.de.

11. November 2020Potsdam | 19:00 Uhr | hausZwei im freiLand e.V., Friedrich-Engels-Str. 22

»Sozialist-Werden«

Michael Brie spürt dem lernenden Friedrich Engels nach, der nach England ging, um die neue Welt des Industriekapitalismus zu verstehen. Von Engels kann man lernen zu lernen. Sein 200. Geburtstag könnte Anlass sein, Engels aus dem Schatten von Marx herauszuholen. Anmeldung erforderlich: info@bbg-rls.de

11. November 2020Bielefeld | 19:00 Uhr | VHS, Ravensberger Park 1

Die Gewerkschaften und die extreme Rechte

Gewerkschaften treten nicht nur für die Rechte und Interessen der abhängig Beschäftigten ein, sie engagieren sich auch für eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft. Aber offensichtlich sind auch Gewerkschaftsmitglieder nicht immun gegen rechts­extreme Einstellungen. Annelie Buntenbach, langjähriges Mitglied des DGB-Bundesvorstands, wird sowohl über die Situation in Betrieben und Verwaltungen als auch über die gewerkschaftlichen Strategien in der Auseinandersetzung mit Positionen und betrieblichen Aktivitäten der Rechten berichten und diskutieren. Anmeldung an rosalux.bielefeld@rls-nrw.de

20. November 2020Hamburg | 19:00 Uhr | Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2

Engels und die Wohnungsfrage

Weg war sie nie, seit einigen Jahren steht sie aber wieder ganz oben auf der Tagesordnung: die Wohnungsfrage. Fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen in den Ballungszentren. Gleichzeitig müssen die Städte sich neu erfinden. Eine andere Symbiose von Leben und Erwerb, von Sozialem, Kultur und Wirtschaft ist zu entwickeln. Anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Engels soll ein Blick zurück geworfen werden auf die Ursprünge der modernen Wohnungsfrage, die Engels in seinem Werk »Die Lage der arbeitenden Klasse in England« als einer der ersten materialistisch analysierte. Es referieren und diskutieren:
Michael Brie (RLS-Berlin), Andrej Holm (Stadtsoziologe), Heike Sudmann (stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion in der Bürgerschaft). Anmeldung unter anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich.

25. November 2020Berlin | 19:00 Uhr | Helle Panke e.V., Kopenhagener Str. 9

Arbeitsmarkt in der Corona-Krise

In Anbetracht der sich durch die Corona-Krise verschlechternden Situation auf dem Arbeitsmarkt stellen sich neue Fragen: Wie kann dem Arbeitsplatzabbau durch die Auswirkungen der Corona-Krise entgegengewirkt werden? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt aus? Sind die Maßnahmen auf bundes- und landespolitischer Ebene geeignet, die zunehmende Erwerbslosigkeit einzudämmen? Welche neuen Ideen sollten thematisiert werden? Diskussion mit Elke Breitenbach (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin), Axel Troost (Sprecher der AG Alternative Wirtschaftspolitik) und Ralf Krämer (Gewerkschaftssekretär bei ver.di, Abteilung Wirtschaftspolitik). Anmeldung erforderlich.

Quelle: https://www.vsa-verlag.de/nc/lesungen_termine/