Kerstin Sack / Steffen Stierle u.a.

Vom Süden lernen

Lateinamerikas Alternativen zum Neoliberalismus
AttacBasisTexte 29

96 Seiten | 2008 | EUR 7.00 | sFr 10.50
ISBN 978-3-89965-292-5

 

Kurztext: Dieser Basistext zeigt, wie vom Süden gelernt werden kann. Er ist eine Einführung in die aktuellen alternativen Entwicklungen in Lateinamerika.

Inhalt & Leseprobe:

Es wird häufig behauptet, dass es keine Alternativen zur neoliberalen Globalisierung gäbe. In Lateinamerika entstehen jedoch zahlreiche Projekte für eine andere Welt. Soziale Bewegungen in den unterschiedlichsten Bereichen und auch linke Regierungen schlagen neue Entwicklungswege ein.

"1994 erscholl in Mexiko der Ruf der Zapatistas: 'Ya basta!' – 'Es reicht!', und es scheint, dass dieser Ruf nicht ungehört geblieben ist. In den letzten zehn Jahren ist eine Regierung nach der anderen abgewählt worden, die sich dem Neoliberalismus verschrieben hatte. Die Wahl von linken und sozialdemokratischen PräsidentInnen wie z.B. Lula da Silva in Brasilien oder Evo Morales in Bolivien hat die politische Landkarte Lateinamerikas deutlich verändert. Der Neoliberalismus ist dort in die Defensive geraten – und nicht nur das: Der Kapitalismus an sich wird nicht mehr als alternativlos hingenommen."

Die Autorinnen und Autoren
Kristine Karch, Katharina Loeber, Marco Rieckmann, Kerstin Sack, Steffen Stierle und Viviana Uriona arbeiten in der bundesweiten AG Lateinamerika von Attac.

Inhaltsübersicht
(eine detailliertes Inhaltsverzeichnis sowie zwei Leseproben gibt es in der pdf-Datei)

Einleitung
1. Historischer Kontext
2. Neoliberale Politik in Lateinamerika
3. Ökologische Aspekte der Globalisierung
4. Gegenbewegungen
5. Alternativen
6. Internationalismus heute: Vernetzung, Austausch, Solidarität
Abkürzungsverzeichnis
Literatur

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