Michael Brie

Transformation heißt, das Ganze wagen

Den New Deal der 1930er Jahre bis heute weiterdenken
Eine Flugschrift

96 Seiten | Oktober 2021 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 10.00
ISBN 978-396488-126-7

 

Kurztext: Wir leben im Katastrophenzeitalter. Die Notwendigkeit einer schnellen sozial-ökologischen Transformation steht außer Frage. Nur wie?
Michael Brie sucht nach Antworten, die er aus den Lehren der Transformation der US-Wirtschaft im New Deal und nach dem Zweiten Weltkrieg zieht.


30 bis 40 Jahre haben die wirtschaftlich, politisch und militärisch wichtigsten Staaten des Westens sich nicht jener Aufgabe gestellt, die spätestens mit der Konferenz von Rio de Janeiro 1992 auf der Tagesordnung der sogenannten Weltgemeinschaft stand: die Beseitigung der menschengemachten Ursachen von Aufheizung der Erdatmosphäre und der Zerstörung der Biodiversität auf dem Planeten.

Wie schnell eine Wirtschaft umgestellt werden kann, wenn es die Umstände gebieten, hat der Übergang der US-Wirtschaft vor dem Zweiten Weltkrieg zur Kriegswirtschaft gezeigt. Was können wir in Sachen Geschwindigkeit von dieser Umstellung lernen, ohne auf Kriege hinzusteuern, sondern auf eine Friedenswirtschaft beruhend auf globaler Solidarität?

Diese Flugschrift soll zeigen: Schnelle und durchgreifende Transformationen ganzer volkswirtschaftlicher Strukturen sind möglich. Zwar ist es nicht einfach, aber es ist machbar, die inflatorischen Tendenzen und die Staatsverschuldung unter Kontrolle zu halten. Wenn es gelingt, sich den Widersprüchen einer solchen großen Transformation zu stellen, zu lernen und die Strategien anzupassen, gibt es weder ökonomisch noch sozial einen Grund, solche Transformationen zu fürchten.

Für den Autor ist klar: Schnelle und durchgreifende Transformationen ganzer volkswirtschaftlicher Strukturen sind machbar.


Der Autor:

Michael Brie ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Von ihm erschien zuletzt bei VSA: (gemeinsam mit Jörn Schütrumpf): Rosa Luxemburg – Eine revolutionäre Marxistin an den Grenzen des Marxismus. Er gibt zudem bei VSA: die »Beiträge zur kritischen Transformationsforschung« heraus.

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