Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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Galerie Morgenland / Geschichtswerkstatt Eimsbüttel (Hrsg.)

Militarismus, Revolution und soziale Not in Eimsbüttel

Geschichten um die Kasernen in der Bundesstraße

96 Seiten | 2013 | EUR 9.80
ISBN 978-3-89965-587-2

 

Kurztext: An der Bundesstraße in Hamburg-Eimsbüttel standen, wie kaum noch bekannt ist, ehemals zwei umfangreiche Kasernenkomplexe. Ihre Bedeutung als historischer Lernort wird in diesem Band zugänglich gemacht.

Inhalt & Leseprobe:

www.vsa-verlag.de-Galerie-Morgenland-Militarismus-Eimsbuettel.pdf1.0 M

An den Ereignissen um die Kasernen lässt sich ein geschichtlicher Handlungsbogen aufzeigen, der von den preußisch-deutschen Großmachtbestrebungen 1870/71 über zwei Weltkriege und die in ihrem Zusammenhang verübten Verbrechen, über die Militarisierung der deutschen Gesellschaft bis zu deren Zusammenbruch im Mai 1945 und den Folgen, die bis heute erkennbar sind, reicht. Nach 1945 wurden die Kasernengebäude zeitweilig für die Unterbringung ausgebombter Obdachloser, Vertriebener und Flüchtlinge verwendet.

Die Ergebnisse der Erforschung des Geländes führen die AutorInnen zu dem Schluss: Dieses Gelände, das von der Universität Hamburg für den Bau neuer Lehrgebäude genutzt werden soll, sollte nicht nur die Wissensaneignung und -reflexion zukünftiger Studentengenerationen ermöglichen. Der Ort sollte als historischer Lernort deutlich gemacht und in die Planungen für das zukünftige universitäre Gelände einbezogen werden.


Die AutorInnen

In der Projektgruppe haben mitgearbeitet: Carola Ensslen, Konrad Klockow, Peter Offenborn (Text), Jörg Petersen.


Galerie Morgenland / Geschichtswerkstatt Eimsbüttel
Ihr Ziel ist es, bei den Bewohnern des Hamburger Stadtteils Interesse für die Geschichte ihrer alltäglichen Umgebung zu wecken und ihnen eine kritische Identifikation mit ihrem Quartier zu ermöglichen.

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