Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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Cornelia Hildebrandt/Danai Koltsida/Amieke Bouma (Hrsg.)

Left Diversity zwischen Tradition und Zukunft

Linke Parteienprojekte in Europa und ihre Potenziale
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

240 Seiten | Februar 2021 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-079-6

 

Kurztext: Die europäische Linke kämpft gegen Sozialabbau, die Zerstörung von Demokratie und Umwelt und für eine solidarische Gesellschaft. Sie befindet sich dennoch in der Defensive. Wo liegt das Problem?


Die Linksparteien in den Ländern der Europäischen Union kommen nicht in die Offensive: Linke Parteiprojekte machen im Europaparlament lediglich 5,5% bzw. 41 Abgeordnete aus. Starken Parteien in Griechenland, Spanien und Portugal und aufsteigenden Parteien in Belgien, Slowenien und Kroatien stehen schwache Parteien in Österreich und Italien gegenüber. In Frankreich und Deutschland stagniert die Linke, während sie in Nordeuropa moderate Zuwächse erzielt.

In ihren Länderanalysen fragen sich daher die Autor*innen: Wie sind die Parteien in der Gesellschaft verankert? Wo liegen ihre Schwierigkeiten, wo die Potenziale? Wie verbinden sie nationale und europäische Politik?

Beabsichtigt ist, die Diversität der Linken, ihre traditionellen und neuen politischen Programme, strategischen Ausrichtungen und Organisationsformen darzustellen. Ein besonderer Blick wird dabei auf zukunftsweisende Projekte der europäischen Linksparteien gelenkt. Die Autor*innen wollen zum besseren Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten der europäischen Linken beitragen und die Suche nach gemeinsamen europäischen Projekten voranbringen.


Die Herausgeber*innen:

Cornelia Hildebrandt ist stellvertretende Direktorin des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung; Danai Koltsida ist Anwältin, Politikwissenschaftlerin, Direktorin des »Nicos Poulantzas Institute« in Athen; Amieke Bouma ist Dozentin für Zeitgeschichte an der Universität Amsterdam. Alle drei sind Mitglieder von transform! europe, dem linken Netzwerk für politische Bildung und kritische wissenschaftliche Analyse.

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