Freerk Huisken

Jugendgewalt

Der Kult des Selbstbewusstseins und seine unerwünschten Früchtchen

128 Seiten | 1996 | EUR 8.60 | sFr 15.80
ISBN 3-87975-663-5 1

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Text ist nicht mehr lieferbar und wird nicht neu aufgelegt. Die zentralen Thesen sind weiterentwickelt in: Freerk Huisken, Über die Unregierbarkeit des Schulvolks. Rütli-Schulen, Erfurt usw.



Inhalt:

Kapitel 1
Der Sachverhalt Jugendgewalt – die Radikalisierung des gewöhnlichen Geltungsbedürfnisses

1. Überlegenheitsdemonstrationen...
2. ...und ihr besonderer Radikalismus
Drei Fälle
Das neueste Nike-Modell
Vandalismus
Schutzgeld
3. "Wo lernt man das denn?"
Erster falscher Befund: Gewalt in den Medien
Zweiter falscher Befund: Die "Ellenbogengesellschaft"
4. Fehlurteile über Erfolg und Mißerfolg
Die Konkurrenz...
... und ihre Moral
Die Psycho-Logik des Selbstbewusstseins
5. Warum werden Kids so radikal?
Kindheit heute
Familie
Schule
Kapitel 2
Die öffentliche Debatte: Erneuerung der Volksmoral – wegen der Ordnung

Ordnung als Maßstab
Gewalt stört Ordnung
Volksmoral auf dem Prüfstand
Mit Moral gegen eingebildete Freiheiten
Kapitel 3
Die pädagogische Debatte: Primat der Erziehung – für die Erneuerung der Volksmoral

1. Jugendgewalt pädagogisch aufbereitet
Gewalt – eine Definitionsfrage
Erziehung als Polizeiersatz
Aggressionstheorien: Psychologisierung statt Kriminalisierung
Die Entdeckung eines Wertevakuums
2. Jugendgewalt pädagogisch bekämpft
Meditation und Entspannung
Sensibilisierung
Toberäume
Ersatzangehote für das Selbstbewusstsein
Training der Sozialmoral
Kooperative Konfliktlösung
Strafe als Üherzeugungsmittel
Ordnungshüter hüten Schule
3. Der Primat der Erziehung
"Störung geht vor Unterricht"
Schule als moralische Anstalt
Werterziehung einst und jetzt
Kapitel 4
Anstelle einer Handlungsanleitung

Anmerkungen
Literatur
Anhang: Mut zur Erziehung (1978); Initiative zur Werteerziehung (1993)

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