Pierre Bourdieu

Interventionen 1961-2001

Band 3 (1988-1995): Realpolitik der Vernunft & Neuerfindung eines kollektiven Intellektuellen
Band 4 (1995-2001): Unterstützung der sozialen Kämpfe & Widerstand gegen die liberale Gegenrevolution
Raisons d’Agir

280 Seiten | 2004 | EUR 19.80 | sFr 35.10
ISBN 3-89965-079-4

 

 

Kurztext: Die beiden letzten Teilbände der Zusammenstellung politischer Stellungnahmen Bourdieus reichen von seinen innenpolitischen Interventionen seit den späten 1980er Jahren bis zur Kritik des Neoliberalismus auf europäischer und globaler Ebene.

Während der Arbeit an dem großen soziologischen Kollektivprojekt "La Misère du Monde" wird Bourdieu verstärkt mit der Abgeschlossenheit der politischen Welt gegenüber der sozialen Realität konfrontiert. Dem Repräsentationsprinzip setzt er den Versuch der Ausweitung des Interesses am Universellen und der Neuerfindung institutioneller Strukturen entgegen, die eine moralische Fundierung der Politik leisten sollen. Ebenso brisant wie die Enthüllung des sozialen Leidens, zu dem im Zuge der neoliberalen Politik auch die "linken" Regierungen beitragen, erscheint seine Kritik an einer "Kommunikationstechnokratie", mit der das Monopol der Politprofis auf die öffentliche Debatte verschärft wird.

Der Zerfall des Ostblocks und die Weiterentwicklung der europäischen Gemeinschaft fördern zu Beginn der 1990er Jahre die Internationalisierung von Bourdieus Engagement. Beispiele sind das Zeitschriftenprojekt "Liber", die Bestrebungen zur Gründung einer "Internationale der Intellektuellen", die Fortsetzung des Kampfes für Bildungs- und Universitätsreformen und die Kritik an den etablierten Medien, denen mit "Raisons d’Agir" ein linker Thinktank und eine entsprechende Publikationsreihe entgegengestellt werden soll. Mit der Unterstützung der sozialen Kämpfe des Dezember ‘95 verstärkt sich Bourdieus Rolle als Sprachrohr: Als Hoffnungsträger der sozialen Bewegungen wird er zur eigentlichen Verkörperung des von ihm konzipierten "kollektiven Intellektuellen".

Der Autor
Pierre Bourdieu (1930-2002) war Professor am Collège de France in

Paris. Bei VSA erschienen von ihm bislang vier Bände der "Schriften zu Politik & Kultur", herausgegeben von Margareta Steinrücke.

 

Leseprobe 1

Eine wirklich kritische Haltung aufbauen

Die Aristokraten des Geistes glauben, dass es Wahrheiten gibt, die man dem Volk nicht gut sagen kann. Ich, als sozialistischer Revolutionär, als geschworener Feind aller Aristokratien und aller Bevormundungen, ich denke im Gegenteil, dass man dem Volk alles sagen muss. Es gibt keine andere Möglichkeit, ihm seine völlige Freiheit zu verschaffen.
Michael Bakunin Die Verpflichtung gegenüber der Philosophie der Aufklärung, so sagte Foucault in etwa, besteht nicht aus der Treue gegenüber einer Doktrin, sondern gegenüber einer Haltung, der kritischen Haltung. Ist es möglich, die kritische Haltung zu wahren und sie effizient, das heißt kollektiv, in die intellektuelle und soziale Welt einzubringen? Kann sie immer noch so wirkungsvoll sein wie 1981, als wir den Zorn des politischen Establishments entfacht haben, nachdem wir einen Aufruf gegen den Staatsstreich in Polen verfasst hatten?[1] Ich habe die Beleidigungen nicht vergessen, die uns dieser Aufruf gekostet hat. "Caféhausintellektuelle", sagte einer, der danach zunächst Kultur-, dann Bildungsminister geworden ist; "Unverantwortliche", sagte ein anderer, der später Premierminister wurde. Die Intellektuellen stiften heutzutage kaum noch Unruhe. Die Journalisten, die ihnen nur noch Raum in den "Meinungsspalten" ihrer Feuilletonseiten zugestehen, haben längst ihren Platz als Meisterdenker übernommen. Während die einen die fünfjährige Amtszeit des Präsidenten erörtern, diskutieren sie immer gründlicher die rassistischen Vorschläge eines zweitklassigen Schriftstellers. Philippe Nora verkündet zum xten Mal "das Ende der Intellektuellen". (Ganz in seinem Geiste hatten Ferry und Renaut das Ende des "68er Denkens" ausgerufen und ein gewisser Dosse den Tod des "Strukturalismus" verfügt.) Doch man könnte auf den Gedanken kommen, dass dieser Schiedsrichter eleganter Pariser Urteilssprüche, der den Intellektuellen mimt, um den "Tod der Intellektuellen" zu verkünden, vielleicht sogar Recht hat, wenn man sieht, dass Le Débat einen Beitrag zur "Debatte" bringt, der von dem laut Zeitungsseiten "zweiten Mann des Arbeitgeberverbandes" und von François Ewald unterzeichnet ist, der behauptet, Assistent von Michel Foucault gewesen zu sein und unter seinem Namen die unveröffentlichten Werke von Foucault in der Sammlung herausbringt, für die Philippe Nora bei Gallimard verantwortlich ist. Derselbe François Ewald, der laut Pressemeldungen eine Handvoll Polit- und Medienintellektuelle der Tafel der modernisierten Unternehmerschaft zugeführt haben soll. Dieser gemeinsam verfasste Artikel (eine weniger euphemistische Fassung war zuvor in Commentaires erschienen) ist ein Loblied auf die "Risikogesellschaft", eine intellektuell abgespeckte und vulgäre Version der an sich bereits vulgären Gedanken von Anthony Giddens und Ulrich Beck, den Vordenkern von Blair und Schröder; wenn man zeitlich etwas zurückgeht, entspricht dies den heideggerschen Verdammungen der Sozialfürsorge, der "Sozialversicherung" (damals schon!), die für die "Sorge" und das "unauthentische" Verhältnis zur Zukunft des Man verantwortlich gemacht wird, des Arbeiters, der durch die exzessive Sicherheit einer Gesellschaft mit bezahlten Ferien verblöde und vertiere. Diese Werdegänge, wie jene, die zahlreiche Intellektuelle von der extremen Linken zur Rechten, wenn nicht extremen Rechten geführt haben, sind eines der erschreckendsten Symptome für die Entwicklung der intellektuellen Welt. (Eines der sozialen Phänomene, bei denen es besonders schwierig ist, das Gebot Spinozas zu respektieren: "Nicht lachen, nicht klagen, nicht verachten, sondern verstehen.") Wir tragen die Last des kritischen Intellektuellen. Wir haben uns allmählich so an diese verkehrenden Verkehrungen gewöhnt (oder um es auf Griechisch zu sagen, an diese Katastrophen), dass wir mittlerweile selbst nicht mehr überblicken, was sie über eine intellektuelle Welt aussagen, die im eigentlichen Sinne ihre Orientierung verloren hat, indem sie ihre Autonomie gegenüber der Ökonomie, der Politik, und natürlich dem Journalismus verloren hat, der seinerseits dem Ganzen unterworfen ist und zur Unterwerfung unter das Ganze heftig beiträgt. Unsere Lage ist so katastrophal, dass wir mehr als je zuvor die intellektuelle Kritik stärken müssen. Foucault hat viel getan, um den Platz und die Rolle des kritischen und spezifischen Intellektuellen zu definieren, die Rolle und den Platz, die er hinsichtlich der sozialen Bewegung und in der sozialen Bewegung einnehmen muss. "Die Konzepte", sagte er, "erwachsen aus Kämpfen und müssen zu Kämpfen zurückführen." Wie muss man diesen Satz heute verstehen? Ist es möglich, theoretisches Forschen und politisches Handeln zu vereinen? Gibt es noch einen Platz für gleichzeitig autonome (gegenüber der Macht) wie engagierte (gegebenenfalls gegen die Macht) Intellektuelle? Foucault war die Inkarnation einer exemplarischen Bemühung, die Autonomie des Forschers und das politische Engagement zusammenzuhalten. Zunächst die Autonomie: Er arbeitete bis zuletzt, um den Erfordernissen der fortschrittlichsten historischen Forschung zu entsprechen. Als großer Arbeiter und Mann der Bibliotheken hat er sein ganzes Leben lang gekämpft, um die Definition, das heißt die Mission und die Aufgabe der Philosophie auszuweiten. Dies setzte viel Arbeit voraus, um den Erfordernissen beider Traditionen, der historischen und der philosophischen, entsprechen zu können, anstatt sich der einen zu bedienen, um der anderen zu entgehen, und umgekehrt (wie es heutzutage oft und selbst in seinem Namen geschieht). Und vor allem hat sich Foucault niemals irgendeiner, weder rechten noch linken Politik zur Verfügung zu gestellt. Das Engagement: Er war niemals nur ein reiner Gelehrter, der seine Gleichgültigkeit gegenüber der Politik in dem ausgestellt hätte, was ich den Eskapismus der Wertfreiheit[2] nenne, die Flucht in die Neutralität. Er hat immer die falsche und scheinheilige Neutralität zurückgewiesen, vor allem die entpolitisierte politische Philosophie (die geradewegs an die Tafel des Arbeitgeberverbandes führt) und die entpolitisierte, zivilisierte, politologische Art und Weise, von der Politik zu sprechen, wie sie an Sciences-Po, der Hochschule für Politische Wissenschaft, beigebracht wird und deren Effekt darin besteht, Wissenschaft als "politisch", als politischen Irrweg erscheinen zu lassen, die die politischen Grundannahmen der Politik-"Wissenschaft" sowohl in der Wahl ihrer Methoden und Gegenstände als auch in ihren politischen Implikationen kritisiert. Um nicht den Eindruck zu vermitteln, ins Blaue zu reden, nenne ich ein Beispiel, das in sich die ganze Entwicklung der intellektuellen Welt enthält und wo sich auf eklatante Weise diese Tendenz zur Entpolitisierung der "Politisierungswissenschaft" manifestiert, verkörpert ebenfalls in der Zeitschrift Le Débat, dieser Leerstelle zwischen Sciences-Po und der Ecole des hautes études (Le Débat, von Furet auf Anregung seines Freundes Nora und mit Hilfe der Ecole des hautes études gegründet, spiegelt ziemlich gut die hegemonialen Ambitionen dieses sehr politischen, ja Polit-Historikers im intellektuellen Feld, der sich mit einer Fülle von Machtinstrumenten versieht: der Ecole des hautes études, Le Débat, der Fondation Saint-Simon und unterschiedlichen "Mitwirkungen" bei sehr unterschiedlichen Presseorganen wie natürlich dem Nouvel Observateur, aber auch bei Le Monde und selbst bei Libération). Das Beispiel ist der Sender France Culture, einer dieser wenigen Orte, der der Herrschaft und dem Einfluss der Medienintellektuellen entgangen war und mittlerweile der Ort dieser entpolitisierten Politik geworden ist: Man kann die Sendungen nicht mehr zählen, in denen vor allem am Wochenende in pompösen Diskursen die Welt der Politik gefeiert wird und wo, trotz der angeblich hochkarätigen Analysen, der entpolitisierte Diskurs der Entpolitisierung immer wieder neu aufgelegt wird, die zeitgenössische Form konservativen Denkens. Die Verbindung von Autonomie und theoretisch-politischem Engagement, die den wahren Intellektuellen definiert (sowohl hinsichtlich der Politiker mit intellektuellem Kapital, wie auch der Intellektuellen-Journalisten, deren ganzes Leben sich im Universum der Heteronomie abspielt, wie auch der Journalisten selbst), hat ihre sozialen Kosten. "Engagement" heißt zunächst einmal mangelnder Anstand: Öffentlich zu intervenieren bedeutet, dass man das Risiko eingeht, in der eigenen Welt jene zu enttäuschen oder gar zu schockieren, die sich für den leichten Weg des Rückzugs in den Elfenbeinturm entschieden haben und im commitment eine Beeinträchtigung der berühmten "axiologischen Neutralität" erblicken, die man fälschlicherweise mit wissenschaftlicher Objektivität gleichsetzt; zugleich aber schockiert man auch diejenigen in der Welt der Politik, die in dieser Intervention eine Bedrohung ihres Monopols erblicken, und darüber hinaus alle, die sich durch eine uneigennützige Intervention in ihren Interessen gestört fühlen. In der politischen Welt zu intervenieren, das heißt auch, Abweichler zu sein; Politik zu machen bedeutet das Risiko eines Autoritätsverlustes, weil man das Gesetz des Milieus überschreitet, das einen Schnitt zwischen der "Kultur" und der Politik, dem Sozialen, dem Realen verlangt. Seine intellektuelle Autorität aufs Spiel zu setzen, die heilige akademische Grenze zu überschreiten, die es untersagt, sich auf das Gebiet der Politik zu begeben, das heißt, dass man sich in eine Position extremer Verwundbarkeit begibt. Wer sich politisch engagiert, wird unverzüglich relativ, relativierbar: Jeder kann ihn mit politischen Waffen als Wissenschaftler angreifen. Darin liegt eine permanente Versuchung für alle rechten oder linken Schdanows: Heute sind es die ehemaligen Stalinisten und Maoisten, die den Schdanowismus am liebsten praktizieren, vor allem gegen ihre ehemaligen Gegner, als sie noch Stalinisten oder Maoisten waren. Wie kann man einer Tradition treu bleiben, die Foucault fortgesetzt hat und die von Voltaire zu Zola, von Gide zu Sartre ging? Foucault hat versucht, eine neue Form der Militanz zu finden, die es den Wissenschaftlern ermöglicht, ihre Kompetenz und ihre spezifischen Werte nicht wie die Weggefährten oder die Unterstützer und Unterzeichner von Petitionen in der Garderobe zu lassen. Es geht darum, den gerade in den angelsächsischen Ländern sehr ausgeprägten Gegensatz zwischen scholarship und committment zu überwinden und die französische Tradition des Intellektuellen in all ihrer Stärke wieder lebendig zu machen: Jemand, der in der politischen Welt interveniert, ohne aber ein Politiker zu werden, der nicht nur aufgrund seiner Zugehörigkeit zur wissenschaftlichen oder literarischen Welt über Kompetenz und Autorität verfügt, sondern auch aufgrund von Werten, die in die Ausübung seiner Profession eingeschrieben sind, wie die Werte von Wahrheit und Uneigennützigkeit. Was kann, was muss man heute tun, um diese Tradition fortzusetzen? Der Text, den wir 1981 aus Anlass der polnischen Affäre geschrieben haben, bleibt nach wie vor wegen dessen heftiger Kritik an den "Sozialisten" und all ihrer früheren Kompromisse aktuell. Dennoch hat sich vieles verändert: Die CFDT, die so nahe schien, dass man ein Stück Wegs gemeinsam hätte gehen können (trotz ihrer Entourage von Intellektuellen des Apparats), hat sich sehr weit entfernt, insbesondere wegen ihres Ausgreifens ins intellektuelle Feld. Man muss daher die Strategien neu definieren, und angesichts der Thinktanks, eines sehr gefährlichen Gegners, muss man "spezifische Intellektuelle" im Sinne Foucaults in einem "kollektiven Intellektuellen" zusammenfassen, der interdisziplinär und international und an die soziale Bewegung angeschlossen ist, die gegenüber den faulen politischen Kompromissen am kritischsten ist. Zu den Gewerkschaften und allen im Kampf befindlichen Gruppen müssen sich die Künstler gesellen, die in der Lage sind, den vorhersehbaren, aber noch nicht sichtbaren Folgen der neoliberalen Politik eine sicht- und fühlbare Form zu geben. Die Aufgabe dieses kollektiven Intellektuellen muss darin bestehen, Verteidigungsinstrumente gegen eine symbolische Herrschaft zu produzieren und zu verbreiten, die heutzutage immer häufiger wissenschaftlich gewappnet daherkommt. Er muss dafür eine Organisationsform erfinden, in der kollektiv realistische Utopien erarbeitet werden, aber auch neue Formen symbolischer Handlung erfunden werden. Ich möchte nicht schließen, ohne ein Wort zu dem Horror des Moralismus zu sagen, den ich mit Foucault teilte. Das wäre eine Möglichkeit, auf den Ausgangspunkt zurückzukommen und zu verstehen, was es an Konstantem, an Invariantem in den "katastrophalen" Werdegängen gibt, die ich zu Beginn angeführt habe. In den "Vorlesungen zur Rechtsphilosophie" erwähnt Hegel den Moralismus der reinen Moral, der einerseits den jakobinischen Terror, den tugendhaften Radikalismus des ethischen Gewissens, und andererseits Verschlagenheit und opportunistische Heuchelei erzeugt. Wie viele Leben, wie viele jugendliche Radikalismen, die sich in den Opportunismen des reifen Alters vollenden, kann man in dieser begrifflichen Analyse subsumieren?

Die erste Version dieses Textes war der Beitrag zu einer Konferenz, die am 21. Juni 2000 im Centre Beaubourg zu Ehren von Michel Foucault abgehalten wurde; veröffentlicht wurde er unter dem Titel "La philosophie, la science, l’engagement" in L’Infréquentable Michel Foucault. Renouveau de la pensée critique, Didier Eribon (Hrsg.), EPEL, Paris, 2001, S. 189-194.

[1] Der Aufruf und ergänzende Texte dazu finden sich in: Interventionen, Band 2, S. 57-66. (Editor. Anm.)
[2] Im Original deutsch (Anm. d. Übers.)

Inhalt:

Band 3:
1988-95: Politische Ernüchterung und Realpolitik der Vernunft


Die Bürgertugend
Die Kenntnis der sozialen Welt als Voraussetzung der Kritik
Das Elend des Staates – der Staat des Elends
Auseinandersetzungen auf europäischer Ebene
Neuerfindung eines kollektiven Intellektuellen
Für eine Internationale der Intellektuellen
Im Osten erwacht die Geschichte
Die politische Sprache der Konservativen Revolutionen
Mentale Mauern
Intellektuelle Verantwortlichkeiten – Kriegerische Töne in Jugoslawien
Wie kann man den Zirkel der Angst durchbrechen?
Im Dienst der historischen Formen des Universellen
Wozu ein Schriftstellerparlament?
Auf dem Weg zum kollektiven Intellektuellen
ARESER & CISIA
Ein Beispiel für "rationale Demagogie" in der Bildungspolitik – Ein demagogischer Fragebogen
Die Universitätsreform – eine Augenwischerei
Ein Problem kann ein anderes verdecken
Über die Affäre um das "islamische" Kopftuch
Wir müssen den Mördern in den Arm fallen
Für eine Partei des zivilen Friedens
Unterlassene Hilfeleistung für Menschen in Gefahr
Herr Pasqua, sein Berater und die Ausländer
Nein zur Ghettoisierung Algeriens
Das Verdrängte enthüllen und verbreiten

Band 4:
1995-2001: Unterstützung sozialer Kämpfe
Vom Dezember 95 zu Raisons d’agir


Rückblick auf die Streiks vom Dezember 1995
Aufruf zu den Generalständen der sozialen Bewegung
Zur Unterstützung des Marsches der Gleichgeschlechtlichkeit
Die Fremdenfeindlichkeit des Staates bekämpfen
Wir haben genug vom Rassismus des Staates
Neoliberalismus als konservative Revolution
Jetzt steigen die Aktien der Arbeitslosen
Für eine linke Linke
Wir befinden uns in einer Epoche der Restauration
Ein Minister macht noch keinen Frühling
Die Aktualität von Karl Kraus – Ein Handbuch für den Kämpfer gegen die symbolische Herrschaft
Die Medien im Dienst der Konservativen Revolution
Libé nach zwanzig Jahren
Probleme von Worten – Eine bescheidenere Sicht auf die Rolle des Journalisten
Von vermischten Meldungen zur Staatsaffäre – Über unbeabsichtigte Effekte des Informationsrechts
Das Elend der Medien
Fragen über ein Quiproquo
Kann das Fernsehen das Fernsehen kritisieren? – Analyse eines Versuchs, zu Wort zu kommen
Fragen an die wahren Herren der Welt
Im Widerstand gegen die liberale Gegenrevolution
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Quelle: https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/interventionen-1961-2001-2/