Roland Klautke / Brigitte Oehrlein (Hrsg.)

Globale Soziale Rechte

Zur emanzipatorischen Aneignung universaler Menschenrechte

220 Seiten | 2008 | EUR 12.80 | sFr 23.00
ISBN 978-3-89965-286-4

 

Kurztext: Ein sozialwissenschaftlicher Bewegungsdiskurs zum Verhältnis von Menschenrechten und Globalen Sozialen Rechten.

Inhalt & Leseprobe:

VSA_Klautke_Oehrlein_GSR.pdf139 K

Kapitalismuskritik bedeutet für viele Linke oft nicht mehr als den Ruf nach Reregulierung des Marktes, um schlimmste Auswüchse des Neoliberalismus zu zügeln. Diese Kritik stellt keine Fragen nach grundsätzlichen alternativen Perspektiven, etwa einer radikalen und globalen Demokratisierung aller Arbeits- und Lebensbereiche.

Nachdem der erste Band des "Bewegungsdiskurses" (2007) sich der Analyse gegenwärtiger Verhältnisse widmete, beschäftigt sich der vorliegende zweite Band mit der Perspektivenentwicklung. Wo Menschen Widerstand leisten, sich aktiv einsetzen, politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern, rekurrieren sie immer wieder auf grundsätzliche Rechte, die ihnen und anderen vorenthalten werden.

Doch wie kann dieser universale Menschenrechtsgedanke in unterschiedlichen emanzipativen Bewegungen und Verhältnissen angeeignet werden? Ist der Begriff der Menschenrechte in Zeiten "humanitärer" Kriege noch tragfähig? Ist der an Konjunktur gewinnende Begriff "Globale Soziale Rechte" geeignet, strategische Zielsetzung und politische Aktionen zusammenzuführen und vorwärtszutreiben?

 

Die HerausgeberInnen
Roland Klautke, Politikwissenschaftler, Mitglied im Attac-Rat, im Ko-Kreis der Attac-AG "Genug für Alle" und im Aktionsbündnis Sozialproteste; Brigitte Oehrlein, Diplom-Bibliothekarin, Mitglied im Attac-Rat, im KoKreis der bundesweiten Attac-AG "Genug für Alle"; beide sind Veranstalter des "Kritischen Bewegungsdiskurses".

Inhaltsübersicht
(ein detailliertes Inhalts- und AutorInnenverzeichnis sowie zwei Leseproben gibt es in der pdf-Datei)

In den Kapiteln
– Zur Bedeutung der Menschenrechte für politische Handlungsfähigkeit
– Philosophisch-theoretische Überlegungen zur Konzeptlegung Globale Soziale Rechte
– Zur Beziehung von Menschenrechten zu Globalen Sozialen Rechten
– Kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept Globale Soziale Rechte
– Konkrete Kämpfe um Globale Soziale Rechte
– Globale Soziale Rechte und Perspektiven alternativer Lebensformen
diskutieren Roland Klautke und Brigitte Oehrlein, Martin Dieckmann, Thomas Seibert, Ronald Blaschke, Rolf Künnemann, Wolf-Dieter Narr, Alex Demirovic, Werner Rätz, Thomas Gebauer, Sandro Mezzadra, Mario Candeias und Iris Nowak.

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