Claus Schäfer (Hrsg.)

Geringere Löhne – mehr Beschäftigung?

Niedriglohn-Politik

296 Seiten | 2000 | EUR 15.30 | sFr 27.40
ISBN 3-87975-750-X 1

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Es werden in Deutschland sowohl mehr Niedriglöhne wie weniger Lohnspreizung gefordert. Beide Forderungen versprechen der Öffentlichkeit denselben Effekt: mehr Beschäftigung bzw. weniger Arbeitslose. Die erste glaubt daran, mehr Einkommensungleichheit als Preis für mehr Beschäftigung zahlen zu müssen. Die zweite geht davon aus, dass die Bekämpfung der working poor auch dem Wachstum und dem Arbeitsmarkt nützt. Welches ist die richtige Niedriglohn-Politik? Die Autorinnen und Autoren reflektieren den aktuellen Stand der Debatte zum sog. Niedriglohn-Sektor. Sie zeigen die Mythen einer »falschen« Niedriglohn-Politik auf sowie die Bedingungen und Möglichkeiten einer »richtigen« Strategie.

Inhalt:

Claus Schäfer
Neue Arbeitsplätze durch mehr oder weniger Niedriglöhne?
Walter Hanesch
Beschäftigungsentwicklung, Niedrigverdienste und Working Poor in den USA
Hermann Buslei / Viktor Steiner
Mehr Beschäftigung durch Lohnsubventionen?
Eine kritische Bestandsaufnahme
Gerd Pohl / Jörg Wiedemuth
Mehr Beschäftigung durch Lohnsubventionierung im Niedriglohnsektor?
Irene Dingeldey
Das neue 630 DM-Arbeitsverhältnis: Impuls oder Illusion für mehr Beschäftigung?
Johannes Steffen
Alcatraz
Gefangen im Sozialstaat
Gerhard Bäcker
Vorsicht Falle!
Niedriglöhne durch Kombi-Einkommen: Steigende Armut statt mehr Beschäftigung
Ute Klammer
Zuckerbrot oder Peitsche?
Zur Diskussion um das »ob«, »wie« und »für wen« einer Subventionierung von Sozialbeiträgen
Alexandra Wagner
Krise des »Normalarbeitsverhältnisses«?
Über eine konfuse Debatte und ihre politische Instrumentalisierung
Ralf Sitte
Verschiedenerlei Einkommensillusionen
Gegenüber Lohnsubventionen hilft eine »realistische« Lohn-Arbeitszeit-Relation weiter
Claudia Weinkopf
Von der Dienstleistungslücke zu neuen intelligenten Angebotsformen?
Strategien zur Ausweitung der Dienstleistungsbeschäftigung

Autorenreferenz

Gerhard Bäcker, Fachhochschule Niederrhein, Mönchengladbach
Hermann Buslei, Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim
Irene Dingeldey, Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen
Walter Hanesch, Fachhochschule Darmstadt
Ute Klammer, WSI in der Hans Böckler Stiftung, Düsseldorf
Gerd Pohl, Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten, Hamburg
Claus Schäfer, WSI in der Hans Böckler Stiftung, Düsseldorf
Ralf Sitte, Referent der SPD-Bundestagsfraktion
Johannes Steffen, Arbeiterkammer Bremen
Viktor Steiner, Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim
Alexandra Wagner, Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen
Claudia Weinkopf, Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen
Jörg Wiedemuth, Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, Düsseldorf

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