Martin Beckmann / Hans-Jürgen Bieling / Frank Deppe (Hrsg.)

"Euro-Kapitalismus" und globale politische Ökonomie

240 Seiten | 2003 | EUR 16.50 | sFr 29.50
ISBN 3-89965-048-4

 

Kurztext: Die AutorInnen analysieren nicht nur die globalen und europäischen Strukturveränderungen, sondern auch die hierauf bezogenen – dominanten wie alternativen – politischen Konzeptionen und Strategien.


Manches spricht dafür, dass sich im Zuge des EG-Binnenmarktes, der Wirtschafts- und Währungsunion sowie der Finanzmarktintegration ein spezifischer Euro-Kapitalismus herauskristallisiert. Unklar ist jedoch nach wie vor, wie sich die ökonomischen, zivilgesellschaftlichen und politisch-institutionellen Strukturen der neuen europäischen Formation – im Kontext der globalen politischen Ökonomie – konkret ausbilden.

Entsteht in Westeuropa ein transnationales finanzgetriebenes Akkumulationsregime? Wie positioniert sich Europa im Verhältnis zu den USA, und wie entwickeln sich die transatlantischen Beziehungen? Was sind die Implikationen der EU-Osterweiterung? Wie verändern sich unter dem Druck einer finanzgetriebenen Modernisierung die tradierten Formen der arbeits- und sozialpolitischen Reproduktion? Inwiefern vermögen es die Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, die hierin eingelagerten Widersprüche und Konflikte im Sinne progressiver Reformalternativen zu artikulieren?

Die Herausgeber:
Martin Beckmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) am Institut für Politikwissenschaft. Hans-Jürgen Bieling ist Hochschuldozent für europäische Integration. Frank Deppe ist Professor für Politikwissenschaft; alle drei arbeiten an der Philipps-Universität Marburg.

Mit Beiträgen von Martin Beckmann, Hans-Jürgen Bieling, Dorothee Bohle, Frank Deppe, Klaus Dräger, Sam Gindin, John Grahl, Jörg Huffschmid, Leo Panitch und Christoph Scherrer.

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