Mario Keßler

Ein Funken Hoffnung

Verwicklungen: Antisemitismus, Nahost, Stalinismus

200 Seiten | 2004 | EUR 16.50
ISBN 3-89965-099-9 1

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Kurztext: Wer sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen Nationalismus und Antisemitismus auf die linke Seite geschlagen hatte, wurde später mit Katastrophen und nicht selten mit Verfolgung konfrontiert. Keßlers Darstellungen radikaler Lebensläufe eröffnen neue Zugänge zu den Entwicklungslinien von Antisemitismus, Zionismus, Trotzkismus und Stalinismus.


Die heroischen Illusionen und Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts sind auch im neuen Jahrtausend noch relevant. Die Erinnerungsarbeit ist durch den Kalten Krieg, den Nationalismus und den Stalinismus behindert worden. Ohne die radikalen Lebensläufe eines Arthur Rosenberg, Hans Mayer und Eric Hobsbawm hätte die kritische Geschichtsforschung ihren roten Faden in den gesellschaftlichen Verwicklungen und politischen Zusammenstößen nur mühselig finden können.

Mit seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten bietet Mario Keßler vielfältige Zugänge zur Vergangenheit und Gegenwart des Antisemitismus, zu Krieg und Frieden in Nahost sowie zu Aufstieg und Niedergang des Stalinismus. Dabei trägt Keßler so unverzichtbare Mosaiksteine wie Trotzkis frühe Vorhersage des Holocaust, die Denkwege von DDR-Historikern und den Werdegang des fast 97-jährigen Biochemikers Erwin Chargaff zusammen.

Der Autor:
Mario Keßler, Jahrgang 1955, arbeitet am Zentrum für Zeithistorische Forschung und ist Privatdozent an der Universität Potsdam. Bei VSA erschien von ihm zuletzt: Exil und Nachexil. Vertriebene Intellektuelle im 20. Jahrhundert.

Inhalt:


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