Die schwierigen Zeiten halten an. Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft weiterhin.

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Michael Joho (Hrsg.)

Alt genug für neue Wege

175 Jahre Amalie Sieveking-Stiftung

180 Seiten | 2007 | EUR 22.80 | sFr 39.40
ISBN 978-3-89965-266-6

 

Kurztext: Michael Joho dokumentiert 175 Jahre "Amalie Sieveking-Stiftung", die heute u.a. neuen Formen des Miteinander-Wohnens in Hamburg-St. Georg fördert.


Gut 175 Jahre ist es her, dass am 23. Mai 1832 in Hamburg dreizehn Damen zusammenkamen, um einen "Weiblichen Verein für Armen- und Krankenpflege" ins Leben zu rufen. Die Initiatorin war die aus gutbürgerlichen Kreisen stammende Amalie Sieveking (1794-1859), die als Vorsteherin des Besuchsvereins, eines vorübergehend existierenden Kinderhospitals und des ab 1840 nach und nach erweiterten St. Georger Wohnstifts die Entwicklung maßgeblich prägte.

Geboren aus einem christlich-humanistischen Ansatz sollte diese Stiftung in den darauf folgenden Jahrzehnten Tausenden von älteren Menschen die Möglichkeit bieten, ihren Lebensabend in einer eigenen, kleinen Wohnung zu verbringen. Heute leben in den verschiedenen Gebäuden der Amalie Sieveking-Stiftung nahezu 170 Mieterinnen und Mieter im Alter bis zu 100 Jahren.

Auch heute noch gibt es eine Stiftsvorsteherin: Mechthild Kränzlin leitet eine Einrichtung, die sich aufmacht, neue Formen des Miteinander-Wohnens zu entwickeln und zu fördern. Seit kürzerem gibt es eine Wohn- und Pflegegemeinschaft, in der auch Menschen mit Demenz leben. Und so spannt sich der Bogen in dieser Festschrift über 175 Jahre, in der Amalie Sieveking und ihre Nachfolgerinnen beständig darum bemüht waren, sich in den Wirren und Anforderungen ihrer Zeit zu behaupten und gute Bedingungen für das Leben und Wohnen älterer Menschen zu schaffen.

Der Herausgeber:
Michael Joho ist Historiker, freier Autor und Erwachsenenpädagoge, lebt in Hamburg-St. Georg. Anfang 2007 erschien bei VSA das von ihm herausgegebene Buch: "Dies Haus soll unsere geistige Waffenschmiede sein" (August Bebel). 100 Jahre Hamburger Gewerkschaftshaus (1906-2006), herausgegeben vom DGB Hamburg.

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