Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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Andrej Holm (Hrsg.)

Wohnen zwischen Markt, Staat und Gesellschaft

Ein sozialwissenschaftliches Handbuch
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

240 Seiten | Oktober 2020 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-080-2

 

Kurztext: Ein kompakter Einblick in zentrale Debatten und Konzepte zu Geschichte, Politik und Ökonomie des Wohnens.


Das Wohnen ist ein Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Als soziale Existenzgrundlage und individuelle Alltagserfahrung steht es im Konflikt mit wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Bedingungen.

Die Wohnungsfrage – seit über 150 Jahren diskutiert – lässt sich aus historischen, soziologischen, feministischen sowie intersektionalen Perspektiven betrachten und in gesellschaftliche Zusammenhänge einbetten. Die Leitfrage der Autor*innen ist: Wie kann der Widerspruch zwischen dem Wohnen als Zuhause und dem Wohnen als Immobilie aufgelöst werden?

Aus dem Inhalt:

  • Die historische Genese der Wohnungsfrage seit dem 19. Jahrhundert
  • Wohnen als Abbild gesellschaftlicher Verhältnisse und Konflikte
  • Internationale Diskussionen zum Recht auf Wohnen
  • Wohnen als Kreislauf der Kapitalverwertung
  • Die »Ware Wohnung«: Aktuelle Trends des Immobilien- und Wohnungsmarktes
  • Räumliche Ungleichheit: Entfremdung, Ausgrenzung und Diskriminierung
  • Thomas Piketty: Wohnen als Ungleichheitsregime
  • Soziale Aspekte der Wohnungsversorgung und wohnungspolitische Alternativen
  • Staatliche Instrumente der Sozial- und Wohlfahrtspolitik
  • Progressive Konzepte: Öffentlich, gemeinnützig oder selbstverwaltet?
  • Glossar: Überblick über das Universum des Wohnens


Der Herausgeber und die Autor*innen:

Andrej Holm arbeitet an der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht zu den Themen Wohnen, Wohnungspolitik und Gentrification. Seit Anfang der 1990er Jahre unterstützt er Stadtteilinitiativen und Mieter*innenproteste und versucht eine bessere Wohnungspolitik in Berlin durch- und umzusetzen. Autor*innen sind zudem Studierende eines Masterseminars im Studiengang Sozialwissenschaften, in dem das Buch als gemeinsames Projekt entstand.

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