Ulrich Maurer

Wars das?

Ein Nachruf auf die SPD

208 Seiten | November 2018 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-840-8

 

Kurztext: Ulrich Maurer, dessen Lebensweg 35 Jahre lang im Kampf in und mit der SPD verlief, zeichnet ein Bild des Niedergangs dieser ehemals großen Partei.


Seine pointierte Darstellung des sozialdemokrati­schen Niedergangs begleitet Ulrich Maurer mit autobiografischen Rückblenden aus seiner Zeit als Landes-und Fraktionsvorsitzender der SPD in Baden-Württem­berg und als Mitglied des Parteivorstands und Präsidiums der Bundespartei.

Und er stellt die Frage, ob der Abstieg der deutschen Sozialdemokratie nicht Bestandteil eines bevorstehenden Endes der klassischen westlichen Parteiendemokratie sein könnte und welche Entwicklungen sich daraus ergäben.


Aus dem Inhalt:

  • Nach Mitgliederbefragung und neuer GroKo: ratlos, planlos, hektisch
  • Rückblende: »Willkommen im roten Worms«
  • Das Ende der klassischen Parteiendemokratie
  • Rückblende: von der Bundeswehr zur Basisgruppe Jura
  • APO – Jusos – SPD: die Geschichte der gescheiterten Übernahme der SPD von links
  • Rückblende: Begegnungen mit Brandt, Lafontaine und Eppler
  • Das kooperatistische Kapitalismusmodell: Glanz und Elend des fordistischen Keynesianismus
  • Die Wende und ihre Folgen
  • Der Neoliberalismus ergreift die SPD: Schröder, die Netzwerker, das Schröder-Blair-Papier
  • Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg des Oskar Lafontaine
  • Rückblende: Die Geburt der Partei DIE LINKE im Intercity Hotel Berlin Ostbahnhof
  • Gabriel, Schulz, Scholz, Nahles: von der Tragödie zur Farce
  • Finanzkapitalismus, Digitalisierung, die Welt aus den Fugen: welche Staatsform passt?
  • Und jetzt? Neue linke Bewegung, neuer Faschismus – oder beides?


Der Autor:
Ulrich Maurer, Jahrgang 1948, war Landesvorsitzender der SPD und leitete deren Fraktion von 1980 bis 2005 im Landtag von Baden-Württemberg, von 2005 bis 2013 war er Mitglied des Deutschen ­Bundestages, u.a. als parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE.

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