Krzysztof Pilawski/Holger Politt (Hrsg.)

Rosa Luxemburg: Spurensuche

Dokumente und Zeugnisse einer jüdischen Familie

160 Seiten | Hardcover | mit Fotos in Farbe | Mai 2019 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 19.80
ISBN 978-3-96488-005-5

 

Kurztext: Die Herausgeber unternehmen den Versuch, aus familiärer Perspektive auf den Lebensweg der wohl berühmtesten Frau in der europäischen
Arbeiterbewegung zurückzuschauen. Dabei werden auch Umstände erhellt, die bislang im Dunkeln geblieben sind.


Anhand einer Vielzahl bislang nicht gezeigter Dokumente und anderer Zeugnisse der Zeit wird den Lebenswegen einer jüdischen Familie in Polen nachgegangen, die mit Rosa Luxemburg (1871-1919) eine der bekanntesten und berühmtesten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte hervorgebracht hat.

Der Bogen wird zeitlich gespannt von etwa 1830 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Hintergrund stehen gleichermaßen die wechselvolle Geschichte Polens in dieser Zeit wie das Leben und das Werk Rosa Luxemburgs.

Viele der in den einzelnen Episoden dargestellten Zusammenhänge werfen ein ganz neues Licht auf den Lebensweg Rosa Luxemburgs, weil der familiäre Kontext bislang meis­tens zu eng und zu statisch gefasst wurde.

Die Herausgeber gingen auf die Spurensuche, als nationalistische Kreise in Polen plötzlich behaupteten, Rosa Luxemburg sei eine unverbesserliche Polenhasserin gewesen, weshalb sich jedes Erinnern an sie im öffentlichen Leben des Landes verbiete.


Die Herausgeber:

Krzysztof Pilawski arbeitet als Publizist und Journalist in Warschau, befasst sich insbesondere mit der offiziösen Geschichtspolitik im heutigen Polen und mit Fragen des Zusammenlebens mit den östlichen Nachbarländern Ukraine, Belarus und Russland.
Holger Politt ist Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Warschau sowie Übersetzer und Herausgeber des polnischen Werks von Rosa Luxemburg.
2016 erschien von ihnen bei VSA: »Polens Rolle rückwärts. Der Aufstieg der Nationalkonservativen und die Perspektiven der Linken«.

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