Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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Dario Azzellini (Hrsg.)

Mehr als Arbeitskampf!

Workers weltweit gegen Autoritarismus, Faschismus und Diktatur
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

240 Seiten | Januar 2021 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-081-9

 

Kurztext:  Ermutigung angesichts globaler Unordnung: Beispiele aus fünf Kontinenten zeigen die zentrale Rolle der organisierten arbeitenden Bevölkerung in Kämpfen gegen Autoritarismus, Faschismus und Diktatur.

Parallel erscheint eine englischsprachige Ausgabe mit dem Titel If Not Us, Who?


Der Autoritarismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Donald Trump, Recep Erdoğan, Jair Bolsonaro, Viktor Orbán und viele andere Regierungschefs verdeutlichen das. In Lateinamerika gehört Putschen wieder zur Normalität und wird, genauso wie in Ägypten, international akzeptiert. In mehreren arabischen Ländern wurden Krisenproteste im Zuge der Krise ab 2008 mit enormer Gewalt unterdrückt. Massive Gewalt gegen Protestierende wird aber zum Beispiel auch in Frankreich oder den USA angewandt. Krisenfolgen werden repressiv nach unten abgewälzt und die Umverteilung nach oben schreitet voran.

In den Kämpfen um Demokratisierung nehmen Arbeiter*innen noch immer eine zentrale Rolle ein: Vom neuen klassenbewussten Feminismus bis zu den aufflammenden Massenprotesten in Chile, im Libanon oder in Frankreich. Wie engagieren sich Arbeiter*innen bis heute gegen Faschismus, Diktaturen, autoritäre Regime und repressive Tendenzen in der Gesellschaft – und wie organisieren sie sich in und jenseits von Gewerkschaften?

Mit Beiträgen von knapp 30 Autor*innen zum neuen Klassenfeminismus und zu den Arbeitskämpfen während der Covid-19-Pandemie, sowie Geschichten aus Frankreich, USA, Deutschland, Japan, Chile, Brasilien, Kolumbien, Israel, Libanon, Irak, Iran, Philippinen, Russland, Argentinien, Spanien, Großbritannien, Portugal, Südafrika, Indonesien, Südkorea, DDR, Tunesien, Ägypten und Bosnien-Herzegowina.


Der Herausgeber:

Dario Azzellini, Senior Professor im Promotionsstudiengang Entwicklungsstudien, Autonome Universität Zacatecas, Mexico und Visiting Scholar des Latin American Studies Program, Cornell, USA, forscht seit über 25 Jahren zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen. 2018 erschien von ihm bei VSA: Vom Protest zum sozialen Prozess. Betriebsbesetzungen und Arbeiten in Selbstverwaltung.

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