Wie in diesen schwierigen Zeiten unsere Arbeit charakterisieren? Eine Zeile aus Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft.

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Reinhold Gütter

Fluchtursachen

Fremd- und Selbstbestimmung Afrikas seit 1960

144 Seiten | September 2020 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 12.00
ISBN 978-3-96488-052-9

 

Kurztext: Afrika – Sehnsuchtsort und Tummelfeld der »Masters of Disaster«. Reinhold Gütter stellt faktenbasiert die Entwicklung des Kontinents seit der formalen Unabhängigkeit seiner Staaten dar. Was ist gut gegangen, was ist schief gelaufen und warum? Ist es möglich, Afrikas rasant wachsender Bevölkerung Perspektiven zu geben? Darauf gibt dieses Buch – auch unkonventionelle – Antworten.


Afrikas Gegenwart ist Ergebnis von 500 Jahren eurafrikanischer Geschichte, die seit 60 Jahren afrikanischer Unabhängigkeit fremd- und selbstbestimmte Einflüsse vermengt. Damit spiegelt sich seine koloniale Vergangenheit in vermeintlich modernen Webmustern wider: Afrika hatte keine Chance, an den politischen und technischen Revolutionen seiner Kolonialmächte teilzunehmen.

Auf dem »Schwarzen Kontinent« überlagern sich deshalb politische und wirtschaftliche Zustände von vorgestern und heute. Bis zum nächsten Jahrhundertwechsel wird Afrika der einzige Kontinent sein, dessen Bevölkerung weiter wächst – um das Vierfache. Diese Entwicklung wird auf Europa zurückwirken, je stärker, desto länger Afrika überwiegend absolutistisch regiert wird.

In diesem Buch werden erstmals sehr unterschiedliche Vorschläge zur Lösung heutiger Probleme Afrikas zusammengefasst und beurteilt: Wie können ordentlich bezahlte Arbeitsplätze geschaffen, wie kann die Zivilgesellschaft gestärkt werden?

Die Antworten auf diese Fragen werden entscheiden, in welchem Maß sich Afrika zukünftig selbst tragen kann bzw. ob und in welcher Form eine neue Völkerwanderung von Süd nach Nord stattfinden wird. Es wäre nicht die erste in der Geschichte ­Eurafrikas.


Der Autor:
Reinhold Gütter, Dr.-Ing., ehem. Baudezernent des Hamburger Bezirks Altona. Er reiste durch Ostasien, Südamerika und Westafrika und hat im Herbst 1987 die letzten Wochen der Regierung des Thomas ­Sankara in Burkina Faso miterlebt. 2019 erschien von ihm die VSA: Flugschrift Wohnungsnot und Bodenmarkt. Nachhaltige Alternativen für Wohnen und Stadtentwicklung.

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