Gine Elsner

Augustes Töchter

Auf den Spuren engagierter Frauen

240 Seiten | Hardcover | Abbildungen | Februar 2020 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 19.80
ISBN 978-3-96488-040-6

 

Kurztext: Das 20. Jahrhundert war auch das Jahrhundert der Frauen. Es brachte ihnen die Gleichberechtigung – aber auch viel Leid und Demütigung. Gine Elsner schildert Beispiele aus 150 Jahren Familiengeschichte, in denen Frauen das Überleben ihrer Angehörigen sicherten und für Fortschritt eintraten.


Der Staat und die Ehemänner behandelten Auguste, Erdmuthe, Emilie und Marta wie Unmündige. Oft fehlten die Männer; sie waren gefallen, früh gestorben, arbeiteten auswärts, waren arbeitslos oder hatten sich scheiden lassen. Dann versorgten die Frauen die Kinder und verdienten das Geld für den Lebensunterhalt.

Daneben erlebten sie uneheliche Geburten und ertrugen männliche Vormünder für ihre Kinder. Der Staat bestimmte auch über den Körper der Frauen, indem er – bis heute – Abtreibungen verbot. Es dauerte unendlich lange, bis die Gleichberechtigung der Geschlechter durchgesetzt wurde. Tapfer ertrugen die Frauen die Unterwerfung.

Nur eine nicht: Die Mutter der Autorin, Ilse Elsner (1910-1996) wurde Politikerin und unterwarf sich niemandem mehr.


Die Autorin:

Gine Elsner war bis 2009 Direktorin des Instituts für Arbeitsmedizin des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. 2019 erschien von ihr: »Die ›aufrechte‹ Haltung. Orthopädie im Nationalsozialismus«.

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