Aufrüstung, Krieg, Faschismus
Die Bedeutung der DDR-Faschismusforschung für heute
88 Seiten | Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen | September 2026 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 12.00
ISBN 978-3-96488-261-5
Kurztext: Die Ergebnisse der DDR-Geschichtswissenschaft, insbesondere der Faschismusforschung werden hierzulande noch immer gern verdrängt. Dabei hat insbesondere die letzte für die Analyse Rechtsentwicklung heute noch immer Relevanz.
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Bereits nach dem Ersten Weltkrieg verlangten Sozialisten, Antimilitaristen, Pazifisten und andere, dass sich Krieg nie wiederholen dürfe. 1945 ergänzten befreite Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald diese Forderung mit den Worten »Nie wieder Faschismus«. Krieg und Faschismus gehörten für sie untrennbar zusammen. Für sie war das Geschehen zwischen 1933 und 1945 in seinen unerhörten Ausmaßen und Folgen geschichtlich einmalig. Inzwischen zeigt sich, dass es wieder Tendenzen zu neuen autoritären Entwicklungen gibt.
Die Aufarbeitung der Ursachen für den Aufstieg des Nationalsozialismus gehörte zu den zentralen Anliegen der Faschismusforschung in der DDR. Grund genug, den 90. Geburtstag von Manfred Weißbecker, einem der einflussreichsten DDR-Geschichtswissenschaftler, zum Anlass zu nehmen, auf einer Tagung darüber zu diskutieren, welche Bedeutung diese Forschung für die Analyse heutiger Entwicklungen noch haben kann. Dieser Band enthält die überarbeiteten Beiträge der Tagung.
Die Autoren
Prof. Dr. Manfred Weißbecker war bis 1992 Professor für Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Prof. Dr. Mario Keßler ist Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, an dem er von 1996 bis 2021 u.a. als Professor lehrte.
Prof. Dr. Christoph Kopke ist Professor für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.


