ABC zu Menschen, die Linke kennen sollten
Von Wolfgang Abendroth über Otto Brenner, Angela Davis und Mikis Theodorakis bis Clara Zetkin.
Vorgestellt von Hartmut Meine
144 Seiten | Oktober 2026 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 12.00
ISBN 978-3-96488-279-0
Kurztext: Wer die zukünftige Gesellschaft gestalten will, sollte auch wissen, was vorherige Generationen vorhatten. Dafür kann es nützlich sein, an Menschen zu erinnern, die daran maßgeblich beteiligt waren.
Im »ABC zu Menschen, die Linke kennen sollten« geht es um Sozialisten, Sozialdemokraten und Kommunisten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, aber auch unabhängige Personen, einschließlich Schreibenden und künstlerisch Aktiven, die im Kampf für Frieden, gegen Rassismus und Sexismus sowie gegen verkrustete konservative Gesellschaftsstrukturen Impulse gesetzt haben. Neben Menschen, die leitende Positionen innehatten oder wichtige theoretische Akzente zur Erklärung der Gesellschaft gesetzt haben, sind auch Personen wegen ihres interessanten, ungewöhnlichen Lebenswegs aufgenommen.
Viele von ihnen haben ihr Engagement mit Diskriminierungen bezahlt, mussten ins Exil gehen, einige landeten in Gefängnissen und in Lagern oder wurden umgebracht. Und natürlich hatten alle von ihnen Stärken und Schwächen zugleich, haben kluge Entscheidungen getroffen oder sind katastrophalen Fehleinschätzungen erlegen. Einige haben sich im Verlauf ihres Lebens von linken Positionen entfernt, sie wurden dennoch berücksichtigt, sofern sie eine gewisse Relevanz für die Geschichte der Linken hatten. Aufgenommen wurden Menschen, unabhängig davon, ob ihre Positionen und Handlungen geteilt werden oder nicht.
Über die Auswahl derjenigen, die Linke kennen sollten, lässt sich trefflich streiten. Gleichwohl musste eine Auswahl getroffen werden. In dennoch 118 Porträts werden unter anderem mit Wolfgang Abendroth, Hannah Arendt, Harry Belafonte, Willy Brandt, Otto Brenner, Angela Davis und Emma Goldman, Antonio Gramsci, Frida Kahlo, Käthe Kollwitz sowie Karl Marx, Lenin, Rosa Luxemburg, César Luis Menotti, Mikis Theodorakis, Christa Wolf und Clara Zetkin spannende Menschen vorgestellt.
In einem Kurzporträt von jeweils einer Buchseite, das keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit erhebt, sind ihre wichtigsten Lebensstationen und Ansichten zusammengestellt. Es soll vor allem dazu motivieren, sich über weiterführende Literatur oder Medienangebote mit ihnen, ihren Positionen und der geschichtlichen Epoche zu beschäftigen, in der sie wirkten.
Der Autor:
Hartmut Meine war lange Jahre Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Für einige Kurzporträts hat er weitere kompetente Autorinnen und Autoren gewinnen können.


