12. Dezember 2019 Erfurt | 19:30 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstr. 9

Jenseits der imperialen Lebensweise

Die sozialen und ökologischen Krisen und Katastrophen unserer Zeit werden durch eine imperiale Lebensweise verursacht, die sich viele Menschen im globalen Norden und zunehmend auch im globalen Süden zu eigen machen – so die Zentralthese von Ulrich Brand und Markus Wissen in ihrem Buch »Imperiale Lebensweise«. Darin bürsten sie die Diskussion um globale Nachhaltigkeit(-sziele) und eine angeblich für alle machbare grüne kapitalistische Ökonomie kräftig gegen den Strich. Sie beschreiben die historische Entstehung und Verallgemeinerung der imperialen Lebensweise im Kontext von Kolonialismus und neokolonialer Ausbeutung. Sie erinnern eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-ökologische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann. Diskussion mit Ulrich Brand, Hochschullehrer an der Universität Wien, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac, VSA: Autor und Mitherausgeber der »Blätter für deutsche und internationale Politik«.
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

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