17. Januar 2020 Hamburg | 18:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 57

Die Lage in Rojava

Als am 6. Oktober 2019 der türkische Präsident Erdoğan den Befehl zur Militärinvasion in das kurdisch dominierte und multi­ethnisch selbstverwaltete Rojava gab, endete der Kampf der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) mit internationaler Unterstützung gegen den »Islamischen Staat« (IS). Ermöglicht wurde die völkerrechtswidrige Invasion der Türkei durch den Truppenabzug der dort stationierten US-Soldaten. Dies führte nicht nur zu einer humanitären Katastrophe in der Region, zudem werden die Kurd*innen zwischen den Interessen der Groß- und Regionalmächte zerrieben. Vortrag und Diskussion mit Kerem Schamberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Uni. Zur Entwicklung von Rojava siehe auch Anja Flach/Ercan Ayboğa/Michael Knapp: Revolution in Rojava. Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo, 4., aktualisierte Auflage, VSA 2018

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