18. September 2019 Erfurt | 17:30 Uhr | Haus Dacheröden, Anger 37

30 / ’89: Wirtschaft & Beruf

Wie waren Wirtschaft und Beruf in der Arbeitsgesellschaft DDR geregelt? Wie stand es um die ökonomisch Leistungs- und Innovationsfähigkeit, und wie um die Gleichstellung der Frauen in Wirtschaft und Arbeitsleben? Wie wurden Preise gestaltet und Planung betrieben? 70 Jahre nach Gründung, 30 Jahre nach dem Untergang des zweiten deutschen Staates soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie die DDR-Aufarbeitung neu ansetzen muss. In vier Veranstaltungen zu verschiedenen Lebensbereichen wird das Erbe der DDR zum Gegenstand gemacht und auf Anstöße für heute abgeklopft - im Positiven wie im Negativen. Dabei kommen Zeitzeug*innen, Wissenschaftler*innen und Veranstaltungsteilnehmer*innen zu Wort. Die dritte Debatte widmet sich dem Bereich Wirtschaft & Beruf. Es referieren und diskutieren Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel (Soziologin, ehemalige Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit & Frauen im Berliner Senat), Prof. Dr. Frank Ettrich (Universität Erfurt, Professur Strukturanalyse moderner Gesellschaften) und Prof. Dr. Thomas Kuczynski (Publizist und ehemaliger Direktor des »Instituts für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften«). Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen und der Professur Strukturanalyse moderner Gesellschaften an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt im Rahmen der Reihe »30 / ’89 – DDR: Geschichte und Gegenwart«.

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