Leipzig las und VSA: Autor*innen lasen wieder mit!

Auch vom 21. bis 24. März 2019 waren der VSA: Verlag und die Zeitschrift Sozialismus wieder mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Der VSA: Verlag beteiligte sich an »Leipzig liest« mit Veranstaltungen auf Die Bühne, auf weiteren Foren und Studios auf der Messe sowie in der Stadt. Wir haben uns über viele Besucherinnen und Besucher und interessante Gespräche gefreut. Selbstverständlich haben wir auch in diesem Jahr die Aktivitäten der Initiative #verlagegegenrechts unterstützt. Es folgenden einige Impressionen von den ersten drei Messetagen.

Impressionen vom ersten Tag der Buchmesse in Leipzig

Die Messe ist eröffnet: Bereits am ersten Tag konnten wir viele Besucher*innen am Stand begrüßen.

Hajo Funke und Micha Brumlik stellten auf dem Sachbuchforum Funkes neues Buch »Der Kampf um die Erinnerung« vor. VSA: Team-Mitglied Marion Fisch moderierte das Gespräch und zahlreiche Nachfragen und Stellungnahmen aus dem Publikum.

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda besuchte den Stand und sprach mit VSA: Autor Hajo Funke und dem Team-Mitglied Gerd Siebecke über die Situation von Verlagen in schwieriger werdenden Zeiten auf dem Buchmarkt.

Renate Dillmann stellte das von ihr gemeinam mit Arian Schiffer-Nasserie verfasste Buch »Der soziale Staat« auf der gemeinsamen Leseinsel linker Verlage »Die Bühne« vor; Tim Solcher, der das VSA: Team unterstützt, moderierte.

Impressionen vom zweiten Tag der Buchmesse in Leipzig

Buchvorstellung von »Rücksichtslose Aufklärung?« auf dem Sachbuchforum in Halle 5 der Buchmesse mit Mitherausgeberin Heike Kleffner und Matthias Jakubowski, Mitarbeiter von Martina Renner im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Breitscheidplatz-Attentat, der für die erkrankte Mitherausgeberin Martina Renner einsprang. Moderiert hat VSA: Team-Mitglied Gerd Siebecke.

Später gab es dann noch einmal eine Debatte zu anderen Aspekten des Buches mit Mitherausgeber Benjamin-Immanuel Hoff, u.a. Leiter des Staatskanzlei in Thüringen, und erneut Matthias Jakubowski auf »Die Bühne«.

Der Co-Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger, stellte zusammen mit Regine Brüggemann, die das VSA: Team in Leipzig unterstützte, sein Buch »Neue Klassenpolitik« auf dem Sachbuchforum vor.

Anschließend stand Bernd Riexinger am VSA: Stand für Rückfragen und Diskussionen zur Verfügung, hier im Gespräch mit der Vorsitzenden der Rosa-Luxemburg-Stiftung Dagmar Enkelmann.

Zum Abschluss des zweiten Tages auf dem Messeglände stellten Felicitas Weck und Katharina Weise zusammen mit VSA: Team-Mitglied Marion Fisch die Neuauflage der Einführung in »Linke Kommunalpolitik« im Rahmen der Reihe »Crashkurs Kommune« der Kommunalakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung vor.

Impressionen vom dritten Tag der Buchmesse in Leipzig

Beim herrlichstem Frühlingswetter draußen hielt drinnen die Samstags-Standbesatzung tapfer die Stellung. Denn es gab wieder spannende Veranstaltungen, viele Besucher*innen und Gäste am Stand.

Tobias Müller, extra aus Amsterdam angereist, las auf »Die Bühne« aus seinem Reportagenband »Hier draußen an der Grenze«, vorgestellt und moderiert von Team-Mitglied Marion Fisch.

Auf dem voll besetzten Sachbuchforum stellte Uwe Hoering sein Buch »Der lange Marsch 2.0« vor und beantworte nicht nur sachkundig die Fragen der Moderatorin Regine Brüggemann und die aus dem Publikum, sondern erläuterte – später auch noch einmal auf »Die Bühne« – anschaulich, was es mit der neuen Seidenstraße auf sich hat.

Neben vielen vor allem auffallend jüngeren Messe-Gästen besuchte auch der ehemalige Bezirksleiter des IG Metall Bezirkes Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Hartmut Meine, zusammen mit seiner Frau den VSA: Stand, der sich darüber freute, dass sein im Frühsommer 2018 erschienenes Buch »Gewerkschaft, ja bitte!« ebenfalls in den Regalen zu finden war.

Zum Abschluss des Lese- und Diskussionsreigens mit VSA: Autor*innen las Tobias Müller noch einmal aus seinen Reportagen, die teilweise zuvor in der taz erschienen sind, im ebenfalls gut besuchten »taz Studio« und erläuterte im Gespräch mit taz-Redakteur Jan Feddersen, was seine Beweggründe waren, der repressiven Elendsverwaltung auf europäischen Migrationsrouten nachzugehen.

Quelle: https://www.vsa-verlag.de/leipziger_buchmesse_2019/messe_leipzig/