Joachim Bischoff

Die Herrschaft der Finanzmärkte

Politische Ökonomie der Schuldenkrise

232 Seiten | 2012 | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-486-8 1

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Kurztext: Wie ist der Kapitalismus in die Falle der Schulden- und Kreditökonomie hineingeraten und wie stellt sich die Herrschaft der Finanzmärkte dar? Welche alternativen Entwicklungspfade aus der Krise heraus gibt es?

Inhalt & Leseprobe:

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Das internationale Finanzsystem und die Weltwirtschaft werden seit 2007 von einer schweren Krise beherrscht, die in wichtigen Aspekten mit der Weltwirtschaftskrise im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vergleichbar ist. Man kann deshalb die Welt nicht hinreichend verstehen, wenn man sich nicht intensiv mit den Finanzmärkten und ihrer Dynamik beschäftigt. Strittig ist allerdings seit Jahren, weshalb und in welchem Umfang sich das Herrschaftsverhältnis zwischen industrieller Akkumulation und Akkumulation von Geldkapital verkehrt hat.

Joachim Bischoff fragt zudem nach den gesellschaftlichen Hintergründen für die Entwicklung der Überschuldung. Nicht nur die Abhängigkeit und Getriebenheit der Politik erweist sich als verhängnisvoll, auch die Dominanz der Finanzmärkte und ihrer Akteure über die Unternehmenswirtschaft muss zurückgedrängt werden. Der Autor macht zudem deutlich, welche konkreten Veränderungen im Produktions- und Verteilungssystem erforderlich sind, um eine Solidarische Ökonomie im 21. Jahrhundert realisieren zu können.


Der Autor:
Joachim Bischoff ist Ökonom und Mitherausgeber der Zeitschrift Sozialismus. Er publiziert zu den Themen Kritik der politischen Ökonomie, Kapitalismustheorie, Krisenanalyse und Klassenverhältnisse. Zuletzt Mitautor von »Die Große Krise. Finanzmarktcrash – verfestigte Unterklasse – Alltagsbewusstsein – Solidarische Ökonomie«.

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