Joachim Rock

Störfaktor Armut

Ausgrenzung und Ungleichheit im »neuen Sozialstaat«

Mit einem Geleitwort von Ulrich Schneider

224 Seiten | 2017 | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-719-7

 

Kurztext: Armut nervt. Nicht nur die, die arm sind, sondern offenbar auch diejenigen, die am weitesten von Armut entfernt sind. Wie lässt sich der Teufelskreis von Armutsverleugnung, Abwertung der Armen und Verschärfung der Ungleichheit durchbrechen?

Inhalt & Leseprobe:

www.vsa-verlag.de-Rock-Stoerfaktor-Armut.pdf1.1 M

Unangefochten von immer neuen Nachweisen wachsender Armut und Ungleichheit wird deren Existenz neuerdings wieder grundsätzlich bestritten. Armut und Ungleichheit stören. Sie stören den, der weiter auf die unsichtbare Hand des Marktes und die neoliberalen Glaubenssätze bauen möchte.
Offenbar gilt: Wenn die sozialen Realitäten das schöne Bild von der Gesellschaft der Chancen und des Aufstiegs zu erschüttern drohen: schlecht für die Realitäten!

Es ist deshalb ein Streit um Armut entbrannt, in dem die Existenz von Armut und Ungleichheit infrage gestellt wird – von denen, die am wenigsten davon betroffen sind: Es soll nicht sein, was nicht sein darf: Armut stört.

Es hilft aber nichts: die Zahl derer, bei denen am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig ist und die von der Wohlstandsentwicklung dauerhaft abgehängt werden, wächst. Das muss sich ändern.

Joachim Rock bietet einen komprimierten, aktuellen Überblick über Armut, Ungleichheit und ihre Ursachen. Er untersucht, warum die Mechanismen ihrer Verdrängung so hartnäckig sind und einer Überwindung der Armut im Wege stehen.


Der Autor und der Vorwort-Autor:

Joachim Rock
leitet die Abteilung Arbeit, Soziales und Europa im Paritätischen Gesamtverband. Ulrich Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Gesamtverband.

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