Michael R. Krätke

Karl Marx’ unvollendetes Projekt

Was tun mit dem »Kapital« im heutigen Kapitalismus?

256 Seiten | erscheint im April 2018 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-797-5

 

Kurztext: Michael R. Krätke geht drei Fragen nach: Warum konnte Marx sein Hauptwerk nicht vollenden? Wie hätte er es wohl zu Ende gebracht, wenn er die Zeit und Kraft gehabt hätte? Und was leistet diese unfertige Theorie, mit oder ohne Fortsetzungen, für die Analyse des heutigen Kapitalismus?


Bekannterweise konnte Marx sein Hauptwerk nicht selbst zu Ende bringen. Auch wenn sein langjähriger Freund und Weggefährte Friedrich Engels den zweiten und dritten Band noch zusammenstellen konnte, ist »Das Kapital« sozusagen ein unvollendetes Projekt.

Gleichwohl kann auf die Ausarbeitungen von Marx für die Analyse der Dynamik des heutigen Kapitalismus zurückgegriffen werden, wenn die Analysen über das Geld, den Kredit und andere »verrückte Formen«, zu denen sich das Kapital schon zu Marx’ Zeiten entwickelt hatte, genauer untersucht werden.

Auf Basis der Marxschen Theorie lassen sich auch die Erscheinungsformen des globalisierten digitalen Kapitalismus erklären: der technische Fortschritt und die Ausweitung von Wissenschaft in der Produktion, neue Märkte und Industrie 4.0, technologische Arbeitslosigkeit und der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft sowie neue Formen der Konkurrenz und der Entwertung.

Aus dem Inhalt:

  • Geld, Kredit und verrückte Formen
  • »Hier bricht das Manuskript ab.« (Engels)
  • Hat das »Kapital« einen Schluss?
  • Wie der »späte« Marx sein Hauptwerk zum Abschluss bringen wollte
  • »Gebremste« Dialektik im »Kapital«?
  • Wie politisch ist Marx’ Politische Ökonomie?
  • Marx und der digitale Kapitalismus


Der Autor:

Michael R. Krätke ist Professor für Politische Ökonomie an der »Faculty of the Arts and Social Sciences« der Universität Lancaster in Großbritannien. Zuletzt erschien von ihm Kritik der Politischen Ökonomie heute. Zeitgenosse Marx im VSA: Verlag.

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