Simon Sutterlütti / Stefan Meretz

Kapitalismus aufheben

Eine Einladung, über Utopie und Transformation neu nachzudenken
Beiträge zur kritischen Transformationsforschung 5
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

240 Seiten | erscheint im Mai 2018 | im Warenkorb vorbestellen | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-831-6

 

Kurztext: Utopie kann zeigen, was Menschen möglich ist, Transformation, wie das Mögliche wirklich werden kann.


Der Weg zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft scheint verstellt. Vorstellungen von Reform und Revolution und die hoffnungsvollen Utopien, Sozialismus und Kommunismus, sind für viele verloren. Ist der Raum der Hoffnung also verschlossen?

Mithilfe zweier neuer Theorieansätze möchten die Autoren den Raum wieder öffnen. Die kategoriale Utopietheorie versucht Utopie als Raum von Möglichkeiten zu begreifen. Sie ist weder Wunschkonzert noch Niemandsland. Die Aufhebungstheorie rückt den Aufbau neuer gesellschaftlicher Formen in das Zentrum der Transformation.

Eine freie Gesellschaft entsteht weder spontan noch ist sie Ergebnis eines Entwurfs am Reißbrett. Sie kann nur von den Menschen selbst geschaffen werden. Mit beiden Theorien kann über Utopie und Transformation neu nachgedacht werden; dazu laden die Autoren ein.


Die Autoren:

Simon Sutterlütti ist Soziologe, aktiv im Commons-Institut und bei der Gruppe 180grad; Stefan Meretz ist Ingenieur, Informatiker, Mitbegründer des Commons-Instituts und Kolumnist im Wiener Magazin »Streifzüge«. Beide bloggen auf keimform.de.

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