Christian Felber / Markus Henn / Stephan Lindner

Financial Crimes

Banken kontrollieren statt spekulieren!
AttacBasisTexte 38

96 Seiten | Februar 2012
EUR 7.00 | sFr 10.50
ISBN 978-3-89965-454-7

 

Kurztext: Welchen Anteil haben die Banken und die Politik der Deregulierung der Finanzmärkte an der gegenwärtigen Krise, und welche Alternativen gibt es?

Die Autoren erklären am Beispiel der USA und Deutschlands, wie die Deregulierung der Finanzmärkte ablief und wie die Geschäfte funktionierten, die zum Crash führten.

Sie zeigen, welche Aufgaben Notenbanken in unserem Geldsystem haben. Sie bewerten die Maßnahmen, mit denen Regierungen und Parlamente versuchten, der Krise Herr zu werden und zukünftige zu verhindern; sie erklären, warum diese völlig unzureichend und teilweise kontraproduktiv sind.

Die tieferen Ursachen der Krise sehen die Autoren nicht ausschließlich im Finanzsektor, sondern auch in einer immer ungleicher gewordenen Verteilung von Vermögen und Einkommen, einem wachsenden Demokratiedefizit und einem nicht nachhaltigen Wirtschaftsmodell. Sie grenzen sich ab von monokausalen Erklärungsansätzen und zeigen, dass diese den Status quo fortschreiben wollen und zu einer Vertiefung der Krise führen werden. Stattdessen plädieren sie für umfassende Alternativen, die weit über den Finanzsektor hinausgehen: von der Demokratischen Bank bis zur Weltreservewährung.

Die Autoren
Christian Felber, Mag. phil., Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Mitbegründer von Attac Österreich, Erfinder der Gemeinwohl-Ökonomie und Initiator der Demokratischen Bank; Markus Henn, Politikwissenschaftler, bei der Organisation "Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung" zuständig für Finanzmarktreformen und nachhaltige Entwicklung, Mitglied der AG "Finanzmärkte und Steuern" von Attac Deutschland; Stephan Lindner, Dipl. Politologe, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland.

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