Marianne Weg / Brigitte Stolz-Willig (Hrsg.)

Agenda Gute Arbeit: geschlechtergerecht!

Mit einem Vorwort des
DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann

272 Seiten | 2014 | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-632-9

 

Kurztext: Gute Arbeit, das Leitbild für faire und gesunde Arbeitsbedingungen, gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentrales Element zur Verwirklichung Guter Arbeit und gehört mit auf die Agenda aller Verantwortlichen.

Inhalt & Leseprobe:

www.vsa-verlag.de-Weg-Stolz-Willig-Gute-Arbeit-geschlechtergerecht.pdf93 K

Die Realität ist davon weit entfernt. Welche Problemlagen sind zu erkennen? Welche Ansätze gibt es in Politik und Praxis, Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz geschlechtersensibel und geschlechtergerecht weiterzuentwickeln?

Gute Arbeit und Gutes Leben bedeutet, dass Frauen und Männer ihre Erwerbsarbeit mit einem ganzheitlichen Lebensentwurf in Einklang bringen können. Die reale Welt der Berufe, Tätigkeiten und Arbeitsplätze ist im Gegensatz zu diesem Leitbild von vielfältigen physischen und psychosozialen Belastungen geprägt. Frauen und Männer sind von den Belastungen und Belastungsfolgen unterschiedlich stark betroffen; die Geschlechterrollen sind hierfür mit von Bedeutung.

Rahmenbedingungen, Konzepte und betriebliche Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes müssen so gestaltet werden, dass sie den Belangen beider Geschlechter gerecht werden. Mehr Gender-Wissen und -Kompetenz sind die Basis für geschlechtergerechte Strategien, deren Umsetzung Frauen und Männern zugute kommt.

Die Herausgeberinnen:

Marianne Weg ist Expertin für Arbeits- und Genderpolitik. Sie war langjährig Abteilungsleiterin im Hessischen Sozialministerium.
Brigitte Stolz-Willig ist Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt a.M.


Die Autorinnen und Autoren:

Angelika Braun, Referentin in der Abteilung Ministerial- und Rechtsangelegenheiten im Amt für Arbeitsschutz der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg.
Birgit Buchinger, Dr. MSc, Sozialforscherin und Organisationsentwicklerin, Leiterin von Solution, Sozialforschung & Entwicklung; zahlreiche Publikationen und Wissenschaftspreise.
Eugenia Cojocaru, Dr., Projektleiterin Ge:MMaS-Projekt. Themenschwerpunkte: Modellbildung und Simulation mechatronischer Systeme, Genderaspekte in Open-Innovation-Prozessen.
Michaela Erkl, Maga Unternehmensberaterin, Mediatorin, Dialogprozessbegleiterin; Themenschwerpunkte Generationenmanagement, Erhaltung und Förderung von Arbeitsfähigkeit.
Waltraud Ernst, Dr., Philosophin, Universitätsassistentin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Johannes Kepler Universität Linz.
Inga Fokuhl, Dr., Aufsichtsperson in der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Bereich Präventionsdienste. Berät und begleitet Unternehmen im Gesundheitswesen zur Umsetzung von Arbeits- und Gesundheitsschutzanforderungen.
Barbara Gerstenberger, Koordinatorin im Direktorat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound), Dublin.
Michael Gümbel, Sujet Organisationsberatung Hamburg; Koordinator Netzwerk Gender in Arbeit und Gesundheit.
Peter Hehenberger, Dr., Stellvertretender Institutsvorstand des Instituts für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung an der Johannes Kepler Universität Linz.
Helmut J. Holl, Ass.Prof DI Dr. am Institut für Technische Mechanik an der Johannes Kepler Universität Linz.
Ilona Horwath, Dr., Soziologin, Assistenzprofessorin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Johannes Kepler Universität Linz.
Klaus Kock, Dr., Technische Universität Dortmund - Sozialforschungsstelle.
Edelgard Kutzner, Dr., Technische Universität Dortmund - Sozialforschungsstelle.
Erika Mezger, Dr., stellv. Direktorin der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen (Eurofound), Dublin.
Katja Nebe, Prof. Dr., Professur für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherung, Universität Halle-Wittenberg.
Heidi Nöbel, Mitarbeiterin im Personalreferat des Umweltbundesamtes und verantwortlich für das Betriebliche Gesundheitsmanagement, Dessau.
Nadine Pieck, Dr., Leibniz Universität Hannover, Institut für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft.
Silke Raab, Referentin in der Abteilung Frauen-, Gleichstellungs- und Familienpolitik beim DGB Bundesvorstand, Berlin.
Barbara Reuhl, Referentin für Arbeitsschutz und Gesundheitspolitik bei der Arbeitnehmerkammer Bremen, Mitglied des Netzwerks Arbeit und Gesundheit.
Arn Sauer (M.A.), wissenschaftlicher Mitarbeiter für Gender Mainstreaming am Umweltbundesamt, Berlin.
Christina Schröder, Dipl. Soz.wiss., Leibniz Universität Hannover, Institut für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft.
Brigitte Stolz-Willig, Dr., Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.
Oscar Vargas Llaves, Forschungsreferent, Europäische Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen (Eurofound), Dublin.
Elke Wackernagel, Gleichstellungsbeauftragte der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Düsseldorf.
Marianne Weg, Expertin für Arbeits- und Gleichstellungspolitik, bis 2012 Abteilungsleiterin im Hessischen Sozialministerium, Wiesbaden.
Alexander Wegner, Berufsfachgruppenleiter Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe bei der ver.di Bundesverwaltung, Berlin.
Anja Weusthoff, Leiterin der Abteilung Frauen-, Gleichstellungs- und Familienpolitik beim DGB Bundesvorstand, Berlin.
Thomas Zitz, seit über 20 Jahren als Personalleiter (HR-Generalist) in verschiedenen Industrie- und Logistikunternehmen tätig. Seit 2007 Personalleiter in einem österreichischen Zementwerk.

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