![]() | Hans-Jürgen Urban / Christoph Ehlscheid / Axel Gerntke (Hrsg.) Der Neue Generationenvertrag Sozialstaatliche Erneuerung in der Krise 264 Seiten (2010) EUR 16.80 sFr 29.50 ISBN 978-3-89965-369-4 Kurztext: Rentenfachleute aus Gewerkschaften, Wissenschaft, Sozialverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen erörtern die Zukunftsfragen der Alterssicherung und beschreiben Wege hin zu mehr Solidarität zwischen den Generationen. | |
Die Debatte um den Sozialstaat dauert schon seit Jahrzehnten an, hat vielfältige Wandlungen durchgemacht und jüngst neue Nahrung erhalten. Mit steigender Staatsverschuldung und Löchern in den Sozialkassen mehren sich die Forderungen nach einer neuen sozialpolitischen Bescheidenheit, Leistungskürzungen bis hin zu einem generellen Umbau des Sozialstaats. Arbeitslose, Rentner und Beschäftigte drohen dabei zum Opfer der Krise zu werden. Wie stattdessen ein solidarischer Ausweg aus der Krise und eine sozialstaatliche Reformperspektive aussehen könnten, dazu will dieses Buch einen Beitrag leisten. Im Zentrum steht das Feld der Rentenpolitik. Es wird die rentenpolitische Konzeption der IG Metall vorgestellt und eine zukunftsfeste Finanzierung der Alterssicherung aufgezeigt. Rentenfachleute aus Gewerkschaften, Wissenschaft, Sozialverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen erörtern die Zukunftsfragen der Alterssicherung auch und gerade unter Krisenbedingungen. Sie beschreiben Wege jenseits von Rentenkürzung und Rente mit 67 hin zu mehr Solidarität zwischen den Generationen. Die (Teil-)Privatisierung der Rente war und ist eine jener Quellen, die überfließende Finanzmittel in die Märkte spülte, Spekulationen anheizte und damit zum Krisentreiber wurde. Ein anderer Entwicklungspfad ist möglich. Eine kluge Alterssicherungspolitik kann eine nicht zu unterschätzende Rolle im Konzert der verschiedenen Instrumente der Krisenüberwindung einnehmen. Tragen doch die Einkünfte der Rentnerinnen und Rentner zur Stabilisierung der Binnennachfrage bei. Und: Die Regelung eines flexiblen Altersausstiegs zu fairen Bedingungen statt der Rente mit 67 kommt nicht nur den rentennahen Jahrgängen entgegen, sondern eröffnet jungen Menschen die Chancen auf einen Arbeitsplatz auch in stürmischen Zeiten. Die Herausgeber: Mit Beiträgen von Inhaltsübersicht Vorwort Von den Wandlungen des Sozialstaats Der Vorschlag Zur Kritik Finanzierung und Finanzierungsrisiken Die Akteure Ausblick |
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