Michael Faber
Kein Buch mit sieben Siegeln
Der kommunale Haushalt
Crashkurs Kommune 2 | hrsg. von Katharina Weise
In Kooperation mit der Kommunalakademie der Rosa Luxemburg Stiftung
104 Seiten   (2010)
EUR 7.50   sFr 13.00
ISBN 978-3-89965-341-0


Im kommunalen Haushalt wird festgelegt, wo die Kommune ihre Prioritäten setzt. Gerade weil fortschrittliche Politik sich häufig dem Vorwurf fehlender Finanzierung ausgesetzt sieht, sollte das lokale Haushaltsrecht beherrscht werden.

In diesem Buch wird anschaulich dargestellt, welche Haushalts-Modelle in den Bundesländern Anwendung finden. Hierbei wird insbesondere auf die neue doppelte Buchführung in den Kommunen (Doppik) eingegangen. Mit diesem Band wird das notwendige Handwerkszeug für die kommunale Praxis vermittelt, damit auf dieser Grundlage die Spielräume für eine andere Politik in den Haushaltsberatungen ausgeschöpft werden können.

Der Autor:
Michael Faber, Jahrgang 1981, Oberbürgermeisterkandidat der LINKEN in Bonn. Er schreibt an einer Doktorarbeit über das Thema "Kommunales Haushalts- und Finanzrecht". Faber ist Mitglied der Schiedskommission der Bundespartei DIE LINKE und sitzt im Vorstand der Bonner Nicaragua-Hilfe.

Inhaltsübersicht
(ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und Leseproben gibt es in der pdf-Datei)

Vorwort
1. Die kommunale Haushaltsautonomie
2. Haushaltsrecht im Umbruch: Das Handwerkszeug ändert sich
3. Grenzen der Autonomie: Haushaltsausgleich und die Befugnisse der Kommunalaufsicht
4. Neue Chancen mit der Doppik? Politische Steuerung und Partizipation!
5. Für die Haushaltsberatungen gilt: Mut zu Prioritäten!
Glossar
Literatur und Links

Crashkurs Kommune
Kommunalpolitik findet nicht nur in Rathäusern oder Ratssälen statt. Ohne den Bezug zu den Menschen in den Kommunen, zu Organisationen, Initiativen und Vereinen oder zum Ort des kommunalpolitischen Wirkens wäre sie machtlos. Dass lokales Engagement nicht machtlos oder gar langweilig sein muss, zeigt die neue Publikationsreihe, die in Kooperation mit der Kommunalakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung erscheint. Dabei kommt insbesondere die Frage eines Selbstverständnisses linker Politik zum Tragen.

Wer ist die Zielgruppe?
Die Reihe richtet sich an alle kommunalpolitisch Interessierten und Aktiven, insbesondere an neu gewählte MandatsträgerInnen, aber auch an Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein wichtiges Ziel ist, Kommunalpolitik über den engeren Kreis der MandatsträgerInnen hinaus attraktiv aufzubereiten und somit echte BürgerInnenbeteiligung voranzutreiben. Dabei ist der Fokus auf linke Kommunalpolitik gerichtet, diese wird jedoch nicht parteipolitisch eng aufgefasst, AdressatInnen sind vielmehr linksalternative Aktive aus verschiedenen Parteien.

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