![]() | David Harvey Räume der Neoliberalisierung Zur Theorie der ungleichen Entwicklung Aus dem Amerikanischen von Jürgen Pelzer 160 Seiten (2007) EUR 14.80 sFr 26.60 ISBN 978-3-89965-230-7 Kurztext: | |
Er trägt dazu bei, den "spatial turn" materialistisch zu fundieren und die »Verräumlichung« des Diskurses in den Sozial- und Kulturwissenschaften für die politische Analyse fruchtbar zu machen. Die Finanzkrisen, die über große Teile der sich entwickelnden Welt hereingebrochen sind, hatten zerstörerische Folgen – sei es in Mexiko, Indonesien, Russland oder Argentinien. Die Unbeständigkeit und die enorme soziale Ungleichheit, die mit den aktuellen polit-ökonomischen Ereignissen einhergehen, scheinen selbst die ernsthaftesten Bemühungen infrage zu stellen, die eigentlichen Triebkräfte hinter der Entwicklung der Weltökonomie zu verstehen. David Harveys Suche nach angemessenen Konzepten für das Verständnis des Raumes und der ungleichen geographischen Entwicklung führt ihn zu Erkenntnissen, mit deren Hilfe jene Kräfte ausgemacht werden können, die ökonomischen Erfolg bzw. Misserfolg erzeugen. Die Aufgabe einer kritischen Beschäftigung mit der historischen Geographie des Neoliberalismus und der nachfolgenden Wende zum Neokonservatismus besteht für David Harvey darin, "innerhalb der Gegenwart nach einer alternativen Zukunft zu suchen". "Harvey ist ein wissenschaftlicher Radikaler; sein Schreiben ist frei von journalistischen Klischees, reich an Fakten und sorgfältig durchdachten Ideen." (Richard Sennett) David Harvey, geb. 1935, ist Distinguished Professor am Department for Anthropology der City University of New York und gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten marxistischen Geografen der vergangenen 40 Jahre. Bei VSA erschien von ihm 2005 "Der neue Imperialismus". Inhalt (detailliertes Inhaltsverzeichnis und Leseprobe in der pdf-Datei) Neoliberalismus und die Wiederherstellung der Klassenherrschaft Anmerkungen zu einer Theorie der ungleichen geographischen Entwicklung Raum als Schlüsselbegriff |
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