![]() | Pietro Ingrao / Rossana Rossanda Verabredungen zum Jahrhundertende Eine Debatte über die Entwicklung des Kapitalismus und die Aufgaben der Linken Aus dem Italienischen von Marcella Heine, Hartwig Heine, Sabine Kebir und Klaus-Dieter Lühn 296 Seiten (1996) EUR 24.60 sFr 42.90 ISBN 3-87975-679-1 | |
Mit weiteren Beiträgen von Elmar Altvater, Joachim Bischoff, Frank Deppe, Klaus Dörre, Hartwig Heine, Hasko Hüning, Martin Kronauer, Oskar Negt, Hildegard Maria Nickel, Karl Heinz Roth, Wolfgang Sachs "Analysiert die Linke die Widersprüche und Konflikte des ausgehenden 20. Jahrhunderts? Nimmt sie sie zur Kenntnis? Fragt sie sich, ob die Kategorien noch angemessen sind, derer sie sich in der Vergangenheit bediente, um das zu begreifen, was sich heute im Kontext der Globalisierung abspielt, in der jedes nationale Subjekt auf einen erweiterten Gegenspieler trifft? Wir haben schon darauf hingewiesen, daß die Linke diesen fundamentalen Veränderungen des Produktionsprozesses nicht hinreichend Rechnung getragen hat. Hier liegen unseres Erachtens in erster Linie die Gründe für ihren Niedergang. Inhalt Hartwig Heine Wandlungen Szenarien der Globalisierung Überlegungen zum Fall Italien Die neuen Widersprüche Der BriefwechselIngrao an Rossanda, 3. September 1994 Die deutschen Debattenbeiträge Elmar Altvater Joachim Bischoff Frank Deppe Klaus Dörre Martin Kronauer Oskar Negt Hildegard Maria Nickel / Hasko Hüning Karl Heinz Roth Wolfgang Sachs Die AutorInnen Pietro Ingrao, Jahrgang 1915, wurde Ende der 30er Jahre Mitglied der (illegalen) KPI, aktiv in der resistenza, von 194757 leitender Redakteur der Parteizeitung "Unitä", von 1948 an Parlamentsabgeordneter der KPI, Mitglied des Direktoriums der KPI, wird 1976 zum Parlamentspräsidenten gewählt, schließlich 1993 Austritt aus dem PDS. Rossana Rossanda tritt 1943 in die KPI ein, Studium der Philosophie und Literatur in Mailand, Parlamentsabgeordnete, 1969 Gründung der Tageszeitung "manifesto" und Ausschluß aus der KPI, aktiv in der 68erund Frauenbewegung, wissenschaftliche und journalistische Arbeiten über wirtschaftliche, soziale, feministische und kulturelle Fragen. |